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Westa

Neue Frontfräse für Pistenbully

Zusammen mit KÄSSBOHRER hat WESTA exklusiv eine Frontfräse für die neue PistenBully-Reihe entwickelt. Die spezielle Ventilverbindung zur Fahrzeugsteuerung & die hydraulische Gleitplatte machen die neue Frässchleuder zu einer effizienten und geländeschonenden Maschine.

 

Mit der neuen PistenBully-Serie von KÄSSBOHRER kommen nicht nur zahlreiche neue Fahrzeuge auf den Markt, sondern auch eine neue Frontfräse von WESTA. Zusammen mit dem Fahrzeughersteller hat der Produzent von Schneefrässchleudern eine neue Frontfräse entwickelt, die sich exklusiv mit den neuen PistenBullys verbinden lässt. „Unsere Fräse ist mit den gleichen Proportionalventilen ausgestattet wie das Fahrzeug. Dadurch kann der Fahrer mit der Steuerungssoftware iTerminal die Fräse auf seine Bedürfnisse einstellen“, erklärt WESTA-Geschäftsführer Alois Weber.

 

Ein Jahr lang haben seine Mitarbeiter zusammen mit den Ingenieuren von KÄSSBOHRER an der speziellen Verbindung getüftelt, um die WESTA Fräse in die Steuerungssoftware und hardwaretechnisch an das Fahrzeug einzubinden. Herausgekommen ist eine effiziente und geländeschonende Maschine, die den Schnee bis zu 40 Meter weit wirft. Anstatt die Fräse wie bisher nur ein- und auszuschalten, kann der Fahrer die Geschwidigkeit nun individuell regeln.

 

 

Die beiden Auswurfkamine können um bis zu 260 Grad geschwenkt werden, der Schnee wird mit 35 Metern pro Sekunde ausgeworfen. Das Produkt des bayerischen Herstellers wirft den Schnee kompakt auf die Mitte der Piste und sorgt so dafür, dass die Schneedecke länger hält. „Zudem ist Fräsen schneller und effizienter als Schieben, da der Mitarbeiter nur einmal den Pistenrand befahren muss, als ständig mit der Schaufel hin und her zu rangieren“, sagt Weber.

Christoph Lechleitner

Leiter Winterdienst für Tourismusverband Tannheimer Tal

„Früher mussten wir Fahrer vor jedem Hügel die Frästiefe mühsam nachjustieren. Dank der hydraulisch verstellbaren Gleitplatte fräsen wir nun geländeschonend und können uns auf das Fahren konzentrieren. Wir fühlen uns sicherer und kommen nun mit drei statt nur einem Kilometer pro Stunde vorwärts. Durch die spezielle Verbindung zwischen Fräse und Fahrzeugsteuerung können wir nun die Fräsgeschwindigkeit einstellen, anstatt die Fräse nur ein und auszuschalten.“

Die Hydraulik der Frontfrässchleuder ist mit speziellen Schläuchen, Kabeln und Proportionalventilen ausgestattet, damit der Fahrer das Gerät mittels iTerminal individuell steuern kann.

Hydraulische Gleitplatte

Die neue Maschine eignet sich dabei besonders für das Fräsen von Langlaufloipen. „Wir haben eine hydraulisch verstellbare Gleitplatte entwickelt, die sich den topografischen Unebenheiten anpasst. Der Fahrer kann in Schwimmstellung die Frästiefe einstellen und räumt nur die gewünschte Schneemenge weg“, erklärt Weber. Dadurch bleibt einerseits genügend Schnee übrig, um auch im Frühjahr eine Winterwelt am Rand der Loipe aufrechtzuerhalten. Zudem kann der Schnee nach Ende der Saison wieder von der Loipe auf die Wiesen verteilt werden.

 

Damit wird den Bedürfnissen der Bauern Rechnung getragen, damit es im Bereich der Loipenspur nicht zu verspäteter Vegetation kommt. Anderseits beschädigt die Fräse nicht den Untergrund – ein Problem mit dem sich oft die Bauern als Grundstückseigentümer nach der Saison auseinandersetzen müssen. Ein weiterer Nebeneffekt: Auch die Fräse bleibt unbeschädigt, da immer eine genügend dicke Schneeschicht zwischen Steinen und Fräse erhalten bleibt.

Test im Tannheimer Tal

Die hydraulisch verstellbare Gleitplatte eignet sich daher auch für die Parkplatzräumung, wie ein Test des Tourismusverbands Tannheimer Tal in Österreich zeigt. „Für den Langlaufmarathon ‚SKI-TRAIL Tannheimer Tal – Bad Hindelang‘ legten wir auf schneebedeckten Wiesen Parkplätze an, ohne den Untergrund zu beschädigen“, berichtet Christoph Lechleitner, der für den Tourismusverband Tannheimer Tal den Winterdienst übernimmt. Auch mit der Loipenpräparierung mittels der neuen Fräse sind die Tannheimer hoch zufrieden, sodass sie das Testobjekt sofort gekauft haben.

Die neue Frontfrässchleuder fräst dank der hydraulischen Gleitplatte und der speziellen Verbindung zum Fahrzeug nur so viel Schnee weg, wie nötig – ohne den Untergrund zu beschädigen.

Zwei Modelle und zwei Größen

Die neue Frontfrässchleuder von WESTA ist in zwei Modellen und zwei Größen erhältlich. Die kleinen Frässchleudern 5528 und 5532 haben eine Förderleistung von 1.200 Kubikmetern Schnee pro Stunde und eignen sich für den PistenBully 100. Sie sind 2,80 bzw. 3,20 Meter breit. Die großen Frässchleudern 6544 und 6548 werden hingegen an den PistenBully 600 montiert und haben eine Förderleistung von 1.800 Kubikmetern Schnee pro Stunde. Sie sind 4,40 bzw. 4,80 Meter breit. Zurzeit arbeitet WESTA zusätzlich an einer Nachrüststrategie für ältere Pisten- Bully-Modelle, darüber hinaus sind die bewährten Frontfrässchleudern aus dem Hause WESTA wie gehabt auch für Fahrzeuge anderer Hersteller verfügbar. ts