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Mit der riesige Karussell-Drehmaschine können große Antrieb- und Umlenkräder in den Bereichen Seilbahn- und Vergnügungsparkanlagen gefertigt werden. Die Einsatzdauer für den Koloss von Flums liegt bei 25 Jahren. Foto: BMF

Bartholet Seilbahnen

Die neusten Entwicklungen und Informationen zum Geschäftsverlauf

Das Flumser Unternehmen kann nicht nur auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen, sondern sich auch auf ein weiteres Jahr voller abwechslungsreicher Projekte freuen.

 

Dank der bewährten Schweizer Qualität, ausgeklügelten Technik sowie marktprägender Innovation und modernem Design geniesst BARTHOLET Seilbahnen seit 55 Jahren bei ihren Kunden weltweit einen Ruf als zuverlässiger Geschäftspartner. Im Rahmen eines Pressetages gewährten die Flumser einen Einblick in anstehende Projekte und Entwicklungen. Durch die immer stärker werdende Internationalisierung ist das Unternehmen weltweit aktiv.

 

Dabei ergeben sich nicht nur in ganz Europa, sondern auch im südamerikanischen und asiatischen Raum häufig interessante Projekte. Während der Schweizer Markt derzeit etwa 20-30 Prozent des Firmenumsatzes ausmacht, liegt der Großteil der geplanten Projekte bereits jetzt im Ausland. Die Entscheidung sich mehr auf Asien als auf die USA und Kanada zu fokussieren ist dabei bereits vor mehreren Jahren gefallen.

 

 

Nach Einschätzung des potenziellen Marktes präsentierte sich Nordamerika als Verdrängungsmarkt, während Asien noch einen Wachstumsmarkt bietet. “Wir haben uns vor etwa drei Jahren entschieden uns auf die asiatischen Märkte Korea und China zu konzentrieren,“ so Thomas Spiegelberg.

 

Zur besseren Projektabwicklung werden Montagehallen in den Gebieten errichtet, um so die in der Schweiz gefertigten Teile direkt vor Ort vormontieren zu können. Das spart nicht nur Zeit, sondern man kann auch eine bessere Flexibilität garantieren.

vlnr: Thomas Spiegelberg (Verwaltungsrats-Vizepräsiden), Manuela Jäger (Marketing), Erich Sulser (CFO), Roland Bartholet (Verwaltungsratspräsident) beim Pressetag in Flums. Foto: SI/Mair

Um mit den vielen anstehenden Projekten mithalten zu können und die nötigen Kapazitäten zu gewährleisten wird auch die Werkstatt im Hauptstandort Flums erweitert. Zum einen wurde eine neue 5.000 Quadratmeter große Produktionshalle für Gondeln produziert. In erster Linie werden in der neuen Halle die Panoramagondeln angefertigt.

 

Zudem wurde im oberen Stock ein Showroom eigerichtet, in dem die Gondeln und Sessel, sowie die verschiedenen Designoptionen für deren Innenraum veranschaulicht werden. Im Untergeschoss befinden sich Materiallager. BMF investierte weiter auch in eine neue Drehbank. Diese Karusselldrehmaschine ist mit einer Höhe von 3,8 Metern und einer Drehscheibe von acht Metern eine der größten in der Schweiz.

 

Sie dient zur Herstellung von großen Antriebs- und Umlenkrädern, welche bei Seilbahnanlagen eingesetzt werden. Das Gesamtgewicht beläuft sich auf ungefähr 214 Tonnen. Damit ist man in Flums nicht nur gut auf die anstehenden nationalen und internationalen Projekte vorbereitet, man zeigt mit einer solchen Investition auch Vertrauen in den Standort Flums. tm

Thomas Spiegelberger

Verwaltungsrats-Vizepräsident bei BARTHOLET Seilbahnen

„Der Winter wird durch andere Entwicklungen wie etwa Urban oder Point of Interest Projekten mehr als kompensiert, denke ich. Besonders in den Städten sehen wir ein großes Potenzial. In China werden zum Beispiel durch den Olympia-Boom etwa 100 neue Anlagen gebaut und auch wenn in diesem Bereich nach dem Großevent der Neubau in Skigebieten etwas abflacht, merkt man ein deutliches Interesse für die Anlagen im Urbanen Bereich.“