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Von der Startplattform der Flying Fox Anlage aus, hat man einen eindrucksvollen Blick auf die Bergstation. Fotos: SI/Mair

Walt Seilbahnen GmbH

Meistert eine weitere Herausforderung

Am Spieljoch freut man sich über eine neue Touristenattraktion mit Adrenalinkick.

 

Gerade bei einem Rekordsommer wie in diesem Jahr sorgen die Berge für eine gewünschte Abkühlung zur im Tal herrschenden Hitze. Den Gästen wollte man in Fügen, neben dem angenehmen Gebirgsklima, auch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsangebot bieten.


Deshalb wurde das bereits vorhandene Angebot, welches neben Mountain Carts auch einen Spielplatz und einen Klettergarten enthällt, diesen Sommer noch weiter ausgebaut.


Auf etwa 1.900 Metern befindet sich, für die mutigeren unter den Besuchern, nun auch eine Zipline-Anlage, ebenso als Flying Fox bekannt. Die Attraktion ist Teil des neuen Erlebnisangebotes und soll den Adrenalinkick noch weiter steigern.


Die etwa 360 Meter lange Anlage führt vom Hochseilgarten zur tiefergelegenen Bergstation der Spieljochbahn und überwindet dabei 50 Höhenmeter. Die Förderleistung liegt in diesem Fall bei maximal 60 Personen pro Stunde.

Für Planung, Berechnung und Bau der neuen Attraktion setzte man in Fügen auf das Fieberbrunner Unternehmen WALTL Seilbahnen. Für dieses hatte ein solches Projekt einen besonderen Reiz, da es sich um die erste Anlage dieser Art für die Firma handelte. Dem erfahrenen Team bereitete die Verwirklichung keine Probleme, denn durch ihre langjährige Erfahrung in der Projektplanung, der Praxis und dem großen technischen Know-How der Mitarbeiter wurden bereits in den verschiedensten Bereichen viele innovative Ideen realisiert – so auch bei der „Panorama Fox“ Anlage am Spieljoch.

Die Landung wird von der stationären Magnetbremse sanft eingeleitet.

Von der Planung zur Montage

Da das Unternehmen bereits weltweit Erfahrung im Bereich Seilbahnmontagen, sowie dem Einziehen von Seilen auch in schwierigen Lagen (bei unterschiedlichsten nationalen und internationalen Projekten von den Alpen über Norwegen bis Südkorea) sammeln konnte, wurde das Team beauftragt, das eigentlich für den Flying Fox zuständige Unternehmen in Fügen zu ersetzen. Zuvor wandte man sich bereits im Vorfeld auch in Fragen der Planung und Statikkalkulation an die kompetenten Tiroler.


Am Ende wurden nicht nur die nötigen Berechnungen, sondern auch alle Montagearbeiten von der zuverlässigen WALTL–Mannschaft termingerecht durchgeführt und die Anlage schlüsselfertig übergeben. Einzig die Fundamente für die Start- und Landeplattformen wurden von einem örtlichen Bauunternehmen errichtet.

Bei der Montage der Flying Fox Anlage müssen die Arbeiter schwindelfrei sein. 

Fliegen über die Kaunzbucht

Der neu errichtete „Panorama Fox“ vermittelt Abenteuer und Adrenalinkick pur. Bei der Bergstation der Gondelbahn erhascht man bereits den ersten Blick auf die neue Attraktion und während man die letzten Meter zur Startplattform hinauf geht, kann man bereits die Emotionen der vorbeirauschenden Abenteurer hören.

 

Oben angekommen eröffnet sich den Gästen eine unglaubliche Kulisse, aufgrund derer die Betreiber die neue Zipline auch auf den Namen „Panorama Fox“ tauften. Diese Aussicht ist schon die erste Belohnung für den Aufstieg und während der Fahrt bzw. des Fluges kann man die vorbeziehende Bergkulisse noch einmal aus einer neuen und für die meisten wohl eher ungewohnten Perspektive genießen.

 

 

Die Speedbremse der Laufwerke und die Magnetbremse in der Landestation, beidepatentiert, sorgen für die Sicherheit der Teilnehmer. Die Speedbremse kann bei optimalen Voraussetzungen auf maximal 90 km/h eingestellt werden. Jeder einzelne Flug wird dabei vom gut geschulten Betriebspersonal vorbereitet, beaufsichtigt und freigegeben. Der moderne Panorama Fox bringt die Besucher seit August in weniger als 30 Sekunden von der Startplattform des Seilgartens bis hinunter auf das Dach der Kristall-Mine. tm

Der fertiggestellte „Panorama Fox“ macht seinen Namen alle Ehre.

Sechs Schritte...

1. Geländevermessungen vor Ort und erste Berechnungen: Hierbei zeigt sich, ob der Plan wie gewünscht umgesetzt werden kann oder ob
Änderungen in der Linienführung nötig sind

 

2. Einmessen der Fundamentstandorte und anschließend Errichten der Betonfundament

 

3. Montage und Abspannung der Stützen bei Start- und Landeplattform

Von der Start- zur Landeplattform benötigt man lediglich 30 Sekunden.

...zum Flying Fox

4. Montage des hochverdichteten Tragseil

 

5. Installation der Bremsvorrichtungen in der Talstation und deren Inbetriebnahm

 

6. Nach den Testfahrten sowie der Abnahme mit Bergübung kann die Anlage den Kunden ordnungsgemäß übergeben werden.

 

Flying Fox im Video