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Fotos: Schmittenhöhenbahn AG

Der neue AreitXpress auf der Schmitten

First-Class am Berg – bereit zum Boarding

Die Schmitten in Zell am See freut sich über Zuwachs in der Seilbahnfamilie. Der neue, hochmoderne areitXpress hat seinen Betrieb aufgenommen und ermöglicht Gästen ein First-Class Fahrerlebnis auf die Areit – höchster Komfort, verkürzte Fahrzeit und kostenloses W-LAN inklusive.

 

Gemeinsam mit hochrangigen Gästen aus Region und Seilbahnindustrie feierte die Schmittenhöhebahn am 7. Dezember 2017 die offizielle Eröffnung der neuen 10er Kabinenbahn und gibt dabei Einblick in die bedeutungsvolle Rolle und Geschichte der Zubringerbahn.

 

„Mit der neuen 10er Kabinenbahn areitXpress können sich Gäste auf First-Class am Berg freuen – die neue D-Line ermöglicht Fahrvergnügen bereits vor dem ersten Pistenkontakt“, so Dr. Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn AG. In nur sieben Minuten geht es mit der neuesten Seilbahn- Generation komfortabel und geräuschlos auf die Areit. Beinfreiheit, gemütliche Sitze, ebenerdiges Einsteigen und kostenloses W-LAN inbegriffen.

 

Die Bergstation des AreitXpress

Hohe Förderleistung ist entscheidend

Für die Weiterreise im Skigebiet werden vier Optionen geboten: Die Gäste können mit der Areitbahn II+III oder der Glocknerbahn Richtung Schmitten-Gipfel weiterfahren oder treten die erste Abfahrt ins Tal über die Schüttabfahrt an. Bestes kulinarisches Angebot ist in der neuen, stylischen AreitLounge und der AreitAlm geboten.

 

„Mit dem neuen areitXpress wird die Förderleistung der Bahn um 50% erhöht. Für uns stand dies besonders im Vordergrund. Wartezeiten von einer Stunde sind in unserem Umfeld nicht mehr vertretbar und damit auch Geschichte“, erklärt Dr. Egger weiterhin.

 

Knapp die Hälfte der bis zu 13.000 Wintersportler am Tag, die auf die Schmitten fahren, nützen die Parkmöglichkeit im Ortsteil Schüttdorf von Zell am See und steigen ab sofort mit dem areitXpress ins Skigebiet ein. Während die bisherige Bahn 2.400 Personen pro Stunde beförderte, hat der areitXpress eine Förderleistung von bis zu 3.600 Personen pro Stunde.

Das moderne Dach aus Holz und lichtdurchlässiger Membran sorgt für ein angenehm helles Raumklima in der Station und spiegelt die Dynamik des Sports wieder.

Vorreiter in der Seilbahn-Architektur

Bei der Talstation mit innovativem Membrandach schafft die Schmittenhöhenbahn AG, ein neues Landmark südlich des Zeller Sees und beweist erneut ihre Vorreiterrolle in der Seilbahn-Architektur. Einmal mehr stammt die Planung vom Büro Hasenauer.Architekten aus Saalfelden. Das moderne Dach aus Holz und lichtdurchlässiger Membran sorgt für ein angenehm helles Raumklima in der Station und spiegelt die Dynamik des Sports wieder.

 

„Das alles überspannende Bogendach setzt im Bereich der Talstation einen deutlichen Akzent und signalisiert den Gästen einen klaren Willkommensgruß. Die Rundform des Daches nimmt dabei sehr stark Bezug auf die kurvenartigen Bauteile des Sockelgebäudes und tritt in spannenden Dialog zum kubischen Bürogebäude. Das ‚gefühlte Gebäudevolumen‘ wird durch die Leichtigkeit und Transluzenz des Bogendaches deutlich reduziert“, beschreibt Architekt Ernst Hasenauer die architektonische Gestaltung der Talstation.

 

Baumeister und Professionisten stammen aus der Region, bei der Anfertigung der komplexen Holzkonstruktion und dem Membranbau griff das Unternehmen auf Experten wie Rubner Holzbau und Koch Membranen zurück. Technischer Leiter Hannes Mayer gibt Einblick in die gewaltigen Mengen, die transportiert werden mussten: „Für die innovative Konstruktion wurden unter anderem 2.000 m² Membrane, 300 m³ Holzleimbinder und ein 70 Meter durchgehender Holzbogen verbaut.“

Die Talstation leuchtet in der Nacht.

Nachhaltigkeit im Fokus

Als derzeit einziges Seilbahnunternehmen in Österreich, das sich dem Umweltmanagementsystem EMAS verpflichtet hat, zählt die Schmitten auch in den Bereichen Umweltschutz und nachhaltig Bauen zu den Pionieren in der Seilbahnindustrie. Dieses Engagement zeigt sie beim Bau des neuen areitXpress. Das völlig intakte Hauptgebäude der Talstation blieb beim Neubau bestehen und erhielt lediglich ein Facelift.

 

Für das Membrandach wurde Holz als Trägerschale verwendet und auf die Reduktion von Materialien geachtet. Das lichtdurchlässige Gebilde schafft auch an schneebedeckten Tagen ein natürliches, helles Raumklima. In bewährter Art und Weise wurde bei der Planung die Integration von Photovoltaikpaneelen berücksichtigt.

 

Pro Jahr erreicht das Unternehmen mit gesamt 2.750 m² Solarpaneelen einen Jahresertrag von etwa 300.000 kWh, was dem Stromverbrauch von ca. 90 Haushalten entspricht. Mit dem Verkauf und Wiederaufbau der alten Areitbahn in einem kolumbianischen Vergnügungspark fand die noch völlig intakte Seilbahn eine neue Verwendung. Eine ökologisch-ökonomische Win-Win-Situation für beide Unternehmen.

Technische Daten