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V.l.n.r. Martin Groß, Jana Majhenic, Alexander Zöschg, Christian Rucker, Gordana Jerkovic, Markus Schenk und Angelika Schönauer Fotos: ZÖSCHG & GROß

Zöschg & Gross

Mehr Raum für das wachsende Team

Der „steirische“ Beschneiungsplaner ist seit knapp zwei Jahren selbständig am Markt tätig. Mittlerweile vertrauen zahlreiche namhafte Skigebiete bei ihren Projekten auf die Beratungsund Planungsleistungen von ZÖSCHG & GROSS.

 

Die Mitarbeiter von ZÖSCHG & GROß sind ein eingespieltes Team, das über langjährige Erfahrung in den Bereichen Beschneiung, Wasserkraft, Flussbau und Infrastruktur verfügt. Diese kommt bei zahlreichen Projekten in der Steiermark und in den angrenzenden Bundesländern zum Einsatz. In den letzten Jahren ist nicht nur der Kundenstock gewachsen, sondern auch das Team.

 

Mittlerweile besteht die Firma ZÖSCHG & GROß aus sieben Experten und um diesen bei ihrer täglichen Arbeit mehr Raum zu geben, wurde vor kurzem ein neues Büro am Fuße des Schlossberges bezogen. „Mehr Berg war in Graz leider nicht möglich“ scherzt Martin Groß dazu.

Am Fuße des Schlossberges wurde kürzlich ein neues Büro von Zöschg & Groß bezogen.

Aus einer Hand: Von der Konzeption bis zur Überprüfung der fertigen Anlage

ZÖSCHG & GROß bieten praktisch alle Planungsleistungen von der Konzeption bis hin zur Überprüfung der fertigen Anlage an. Immer bedeutender wird auch die kompetente Beratung und Betreuung der Skigebiete im Zuge von wasserrechtlichen Überprüfungs- und Wiederverleihungsverfahren. Dabei ist für die Betreiber vor allem eine sinnvolle und wirtschaftliche Umsetzung von behördlich erforderlichen Anpassungsmaßnahmen an den Stand der Technik im Einvernehmen mit den Behörden wesentlich.

 

Besonders wichtig ist laut Alexander Zöschg generell die allererste Projektphase: „Bei der Konzepterstellung werden bereits die wesentlichen Entscheidungen für die Bewilligungsfähigkeit und vor allem die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen getroffen. Hier können wir unsere langjährige Erfahrung einbringen“. Besondere Freude bereitet beiden Geschäftsführern, dass auch Großprojekte mittlerweile in der Ausführungsphase angekommen sind.

 

Nachstehend einige Beispiele, bei denen ZÖSCHG & GROß jeweils die Gesamtplanung durchführen.

Speicher Franzlalm (Salzburg)

Zur Verstärkung der Beschneiungsanlage der Bergbahnen in Russbach, Dachstein West, wird im heurigen Jahr der Speicher Franzlalm mit einem Fassungsvermögen von 80.000 m³ samt zugehöriger Pumpstation mit einer Pumpleistung von 250 l/s bei einer Förderhöhe von ca. 80 bar errichtet. Weiters werden ca. 4.000 m Beschneiungsleitungen verlegt und auch die Feldausrüstung verstärkt. Die Bewilligungsverfahren beim Land Salzburg wurden erfolgreich im Frühjahr/Sommer 2017 durchgeführt. Derzeit erfolgen die Ausschreibungen der Erd- und Baumeisterarbeiten sowie der Anlagentechnik.

Speicher Hennesteck (Niederösterreich)

Zur Verstärkung der Beschneiungsanlage Annaberg wurde im letzten September nach einer sehr kurzen Planungs- und Bewilligungsphase mit dem Bau des Speichers Hennesteck mit einem Fassungsvermögen von 50.000 m³ samt zugehöriger Pumpstation begonnen. Im November wurde die Baustelle aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse und dem frühen Wintereinbruch eingestellt. Geplante Fertigstellung: im heurigen Sommer.

Planneralm (Steiermark)

Für die Planneralm BetriebsgesmbH wurde eine neue Beschneiungsanlage, bestehend aus dem Speicher Planneralm mit einem Fassungsvermögen von 50.000 m³, einer zugehörigen Pumpstation mit einer Pumpleistung von 120 l/s bei einer Förderhöhe von 40 bar sowie ca. 8.600 m Beschneiungsleitungen samt Feldausrüstung im Jahr 2017 zur Bewilligung gebracht – die Umsetzung ist ebenfalls noch für das heurige Jahr vorgesehen.

Zahlreiche Projekte konnten bereits erfolgreiche umgesetzt werden. Fotos: ZÖSCHG & GROß

EVU Gröbming GesmbH & Co KG

Kraftwerksplanungen sind ein weiteres Spezialgebiet der ZÖSCHG & GROß GmbH. Für das EVU Gröbming, einem der größten privaten Energieversorgungsunternehmen Österreichs, wurde das KW Plöschmitzbach mit einer Ausbauwassermenge von 260 l/s und einer Engpassleistung von 550 kW geplant und nach erfolgten Bewilligungsverfahren mit Beginn September 2017 auch umgesetzt. „Technisch wie eine Pumpstation, nur im Umkehrbetrieb und mit deutlich mehr Volllaststunden“ erklärt Groß.