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Heuer betreute die charmante Ivy Wang unseren SI-Stand, die Magazine waren schnell vergriffen.

Alpitec China 2019

Der große Boom bleibt aus!

Der chinesische Skimarkt wächst konstant, große Wachstumskurven gibt es aber nicht zu verzeichnen. Die Messe ALPITEC China 2019 hat sich an einem neuen Standort erneut als gute Plattform präsentiert.

 

Erstmals fand die ALPITEC CHINA im International Exhibition Center in Peking statt. Das bedeutete für die 67 Aussteller und Brands aus zwölf Ländern eine große Stellfläche von 4.500 Quadratmetern und kurze Wege von und zum Flughafen.

 

30.000 Besucher konnte die Messe gemeinsam mit der ISPO Beijing an den vier Messetagen insgesamt verzeichnen. Besonders großes Interesse rief die Präsentation des White Book 2018 hervor. Wu bin stellte in seinem report die neu esten Zahlen über die chinesische Wintersportindustrie im Vergleich zu 2017 vor.

 

Die Anzahl der Skifahrer (21,13 Millionen; +14%) wuchs mehr, als die Anzahl der Skigebiete (742, +5,5%). Trotzdem sind die meisten der Skigebiete sehr klein (65% mit nur einem Lift) und haben nur kurz geöffnet (36% unter 80 Tage/ Saison).

 

 

Die geringen Niederschläge erfordern zudem Schneianlagen (7410; +12%), wodurch es laut Wu Bin „besonders schwierig ist, profitabel zu wirtschaften“. Indoor-Skihallen (26; +23%) und Ski Simulatoren (145; +110%) boomen hingegen regelrecht.

 

Hier kommt auch der Umstand zu tragen, dass viele Chinesen oft nur „einmal im Leben“ Skifahren wollen – für den regelmäßigen Sport fehlt zurzeit meist noch das Geld, die Motivation und die Zeit. Für regelmäßige Skifahrer wird dagegen eine gute Infrastruktur immer wichtiger, weshalb vermehrt kuppelbare Seilbahnen (54; +12%) und Pistenraupen (541; +11%) angeschafft werden.

 

„Wir haben noch einen langen Weg vor uns, um europäische Werte und Standards in der chinesischen Wintersportindustrie zu erreichen“, zog Studien-Autor Wu Bin sein Fazit zur aktuellen Situation in China. ts

Laurent Vanat gab auf der Asia Pacific Snow Conference einen Überblick über den globalen Skimarkt, Bruno Felicetti von Madonna di Campiglio ging dagegen mehr ins Detail.

Für TEUFELBErGEr-rEDAELLI warben (v.l.) Cheng Wu, Stefan Puchner und Willi Chang.

Die Firmengruppe MND wurde auf der ALPITEC CHINA durch Xavier Gallot-Lavallée, Martin Francou und Emanuel Morin (v.l.) vertreten.

Freuen sich über den Zuschlag für PrINOTH zu Olympia 2022 (v.l.): Wang Lei von POMA China und John Calverley von PrINOTH.

SI-redakteur Thomas Surrer (rechts) im Gespräch mit Zhang Hongjun (links), Erika Brunello (Mitte) und Mirco Demetz von DEMACLENKO.

Die französische Kooperation CLUSTEr-MONTAGNE war mit acht Unternehmen auf der ALPITEC China vertreten. Foto: Cluster Montagne

Hans Hall von der HANS HALL GmbH (links) trat gemeinsam mit Abe Sun vom chinesischen Pistenraupenhersteller Slope Tech auf.

Bis zu fünf Bahnen im Jahr darf DOPPELMAYr China pro Jahr realisieren. Das Team bilden (v.l.): Victor reng, ray Tang, Chae Chen, eine Gastro-Assistentin, CEO Yanh Li, Sissi Wu und Bowen Qu.

Elemente für Snowparks bietet die Firma LONGrIDE aus Chile an (v.l.): Miguel und Paula Brzovic Cordero mit ihrer chinesischen Assistentin.

DOPPELMAYr China CEO Yanh Li erklärt die Technik gerne mit Modellen. Fotos: SI/Surrer