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Foto: MND

MND: Macht Sie Lawinensicher

Mit dem Gazex System können kontrollierte Lawinenabsprengungen ganz ohne Sprengstoffmanipulation erfolgen! Einfach, sicher und preiswert.

 

 

Gesperrte Straßen, geschlossene Schulen und Bäume, die den Neuschneelasten nicht mehr standhalten konnten - so sah die Situation Anfang Jänner in den größten Teilen Österreichs aus. Die riesigen Neuschneemengen sorgten auch für erhöhte Lawinengefahr in den betroffenen Gebieten. Erstmals seit der Gründung des Bundesheeres war dieses in sechs Bundesländern gleichzeitig im Schneeräumeinsatz. Im Westen wurde seit langem wieder die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen.

 

Selbst die, mit Räumfahrzeugen gut ausgerüsteten Skigebiete, kamen mit den Räumarbeiten nicht mehr hinterher und mussten aufgrund der großen Gefahr für die Wintersportler Pisten und Liftanlagen sperren. Wirtschaftlich wünscht sich das natürlich niemand, denn im Saisontourismus zählt jeder Betriebstag. Aufgrund der anhaltenden Schlechtwetterphasen in den Bergen bot selbst die Lawinensicherung mittels Helikopter meist keine Alternative mehr.

 

 

Für solche Situationen sollte man deshalb bereits früh Vorkehrungen treffen, um im Ernstfall jederzeit flexibel reagieren zu können. MND hat speziell für solche Fälle das Gazex Lawinenauslösesystem entwickelt. Dabei handelt es sich um das einzige fix installierte System ohne Begrenzung der Schussanzahl dieser Art, welches eine Lawinenkontrolle, selbst bei anhaltenden Schlechtwetterphasen ermöglicht.

Foto: MND

Sicher vorbeugen

Das Lawinenauslösesystem Gazex basiert auf einer kontrollierten Gasexplosion. Für eine solche sind eine explosionsfähige Gasatmosphäre sowie eine Zündquelle nötig. Die Atmosphäre besteht dabei aus einem brennbaren Gas und einem Luftgemisch mit erhöhtem Sauerstoffgehalt. Das Gazex System nutzt nun diese Tatsache um die Sicherheit der Mitarbeiter zu erhöhen, denn das zündfähige Gemisch entsteht erst im Zündrohr selbst. Dadurch ist für eine sichere Hantierung kein spezieller Sprengbefugten Kurs nötig.

 

Da die Lagerung eines Gasgemisches leichter ist als jene eines herkömmlichen Sprengmittels, kann man außerdem auf Sprengstofflager mit Manipulationsräumen verzichten. Die Anlage bietet nicht nur Vorteile im Bereich sicherer Handhabung, sondern garantiert dem Kunden auch eine einfache Wartung und eine lange Lebensdauer. Die älteste Gazex Anlage in Österreich ist bereits 29 Jahre im Einsatz und überzeugt zudem mit geringen Wartungskosten, da die wenigen Arbeiten im Sommer vom Betreiber selbst durchgeführt werden können.

Foto: ©Ian Jackson

Sicherheit soll keine Geldfrage sein

Der Einsatz eines Lawinenauslösesystems kann für den Betreiber nicht nur teuer, sondern auch aufwendig sein. Denn wenn die Schusszahl begrenzt ist, muss man zweimal überlegen, ob es bereits Zeit für den Einsatz der Sicherungsanlage ist. Das Gazex System bietet die Möglichkeit die Schusszahl beliebig zu definieren, weshalb eine Nachfüllung während der Wintermonate im Normalfall nicht nötig ist.

 

In den häufigsten Fällen sind die Anlagen für 30 Einsätze konfiguriert, doch wenn die Schusszahl aufgrund der Positionierung in einem stark gefährdeten Lawinengebiet doch erhöht werden soll, ist dies durch die Montage von zusätzlichen Sauerstoffflaschen jederzeit einfach möglich.
Weiters punktet das System durch seine geringen Betriebsmittelkosten. Diese liegen für eine Auslösung unter zehn Euro wodurch MND zeigt, dass ein hohes Maß an Sicherheit für jeden leistbar ist.

 

Aus sicherer Entfernung

Ausgelöst kann entweder mobil oder durch eine Fernsteuerung vom Betriebsgebäude aus werden. Dadurch befindet sich der Mitarbeiter zu jeder Zeit in einer sicheren Entfernung zur Sprengung. Durch die neue Gazex Manager Evolution Software können auch mehrere Zündrohre gleichzeitig ausgelöst werden. Dies reduziert den Arbeitsaufwand deutlich und führt in weiterer Folge dazu, dass die Pistenfahrzeuge schneller wieder mit der Präparation der nun gesicherten Piste starten können.