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Das österreichische Bundesforschungszentrum für Wald – Institut für Naturgefahren (BFW) organisiert die ISSW. Foto BFW

ISSW 2018 in Innsbruck

Forschung für die Praxis, Praxis für die Forschung

Die ISSW (International Snow Science Workshop) ist die größte Schnee- und Lawinen-Konferenz weltweit, bei der wissenschaftliche Erkenntnisse auf Praxiserfahrungen treffen.

 

Die ISSW (International Snow Science Workshop) ist die größte Schnee- und Lawinen- Konferenz weltweit. Das Ziel der Konferenz ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse auf Praxiserfahrungen treffen zu lassen. Dabei sind Fortschritte in der Schnee- und Lawinenforschung und Berichte aus dem Feld wesentliche Bestandteile der Konferenz. Der Erfolg der ISSW liegt in seinem Motto: „Forschung für die Praxis – Praxis für die Forschung“.

Die Konferenz

Die ISSW fand zum ersten Mal 1976 in Banff (USA) statt und wurde seitdem 22 mal abwechselnd in den USA, Europa und Kanada abgehalten. Im amerikanischen Raum gilt die Konferenz als der Treffpunkt für Praktiker, Wissenschaftler und Entscheidungsträger aus den Bereichen Ingenieurwesen, Infrastruktur, Vorhersage- und Warndienste, Forschung und Bildung, Tourismus und Industrie, Skibetriebe, Ski- und Bergführer, sowie Suchund Rettungskräfte.

 

Gerade aus diesen Bereichen werden für die ISSW 2018 1.000 lokale, nationale und internationale Teilnehmer erwartet, denen die ISSW herausragende Vernetzungsmöglichkeiten mit nationalen und internationalen Teilnehmern bietet. Innsbruck wird vom 7. bis zum 12. Oktober der dritte europäische Veranstaltungsort sein und bietet eine einzigartige Kulisse und Atmosphäre. Ein urbanes Zentrum umgeben von steilen Berghängen bietet sowohl den Hintergrund des fachlichen Austausches als auch unzählige Möglichkeiten für die Freizeit.

Der Lawinenwarndienst Tirol (LWD) plant die ISSW 2018 in Innsbruck mit. Fotos: BFW (linsk) und LWD Tirol (rechts).

Programm

Das Hauptziel der Konferenz in Innsbruck ist es das Leitmotiv der ISSW umzusetzen und somit den Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen Schneeforschern und Praktikern durch zahlreiche Aktivitäten zu erleichtern. Das Programm setzt sich aus General und Special Topics zusammen, begleitet von Training Courses deren thematischer Fokus auf aktuellen Erkenntnissen aus der Wissenschaft, Erfahrungsberichten aus der Praxis und innovativen Technologien auf internationalem Niveau liegen. In den General Topics wird der Stand des Wissens in den klassischen ISSW Themen Schnee- und Lawinenkunde Bergrettung, -medizin und –führung sowie Ingenieurpraxis und Risikomanagement, mit Vorträgen und Posterpräsentationen erweitert.

 

Special Topics sind Teil des Nachmittagsprogramms und widmen sich den neuesten Themen aus Wissenschaft und Praxis, die durch interaktive Präsentationen, Impulsvorträge und Podiumsdiskussionen erarbeitet werden, um den Stand des Wissens zu diskutieren. Zu den SpeThemen „Integrale Ingenieurlösungen”, „25 Jahre Lawinengefahrenskala” und „IT im Schnee” in den Mittelpunkt gerückt.cial Topics werden unter anderem die

Bei den Training Courses handelt es sich um spezielle Fort- und Weiterbildungskurse für Bergführer, Sicherheitsverantwortliche und Ingenieure in denen den Teilnehmern der Stand des Wissens vermittelt wird. Die Mitte der Konferenzwoche bietet ein umfangreiches Exkursionsprogramm. Diese spektakulären Outdoor- Aktivitäten, mit technischem oder kulturellem Schwerpunkt, geben den Teilnehmern die einzigartige Gelegenheit Einblicke in die Tätigkeiten lokaler Experten zu gewinnen und aktuelle Probleme und deren bewährte Lösungen in der Praxis zu erleben.

 

Um das ISSW-Motto zu fördern, wird zum ersten Mal ein Tag der Konferenz „ISSW goes public“ der breiten Öffentlichkeit gewidmet. Für diese Veranstaltung werden lokale und internationale Experten zu dem wichtigen Themenkomplex „Lebensraum - Bergraum - Naturgefahren” eingeladen. Der thematische Fokus des Tages wird in enger Zusammenarbeit mit der EUSALP Gruppe und der Alpenkonvention organisiert. In dieser Kooperation werden Fragen wie „Nachhaltige Sicherung des Lebensraumes in den Bergen – aber wie?“ unter einem breiten Publikum erörtert. Das optionale Abendprogramm umfasst einen typischen Innsbruck Abend, das Festbankett, die Gelegenheit und geeignete Räume, um nationale und internationale Vorstandssitzungen oder Vereinstreffen abzuhalten und die Abschlussveranstaltung „Fernie Night“. Die große begleitende Fachausstellung am Kongress stärkt weiter den lokalen und internationalen Wert der ISSW 2018.

Teilnahme

Die Registrierung zur Konferenz wird ab dem 26. März eröffnet. Seit dem 16. Jänner ist es auch möglich die Konferenz nicht nur durch eine Teilnahme, sondern auch durch Beiträge in Form von Vorträgen oder Postern zu bereichern. Simultanübersetzung sind während der Konferenz in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch möglich. Aktuelle Informationen sind unter www.issw2018.com/de/ einsehbar. Interessierte können sich dort auch für den Newsletter anmelden. ts