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Foto: Katschbergbahnen

Melzer & Hopfner

Bahnkette komplett

Mit dem Bau der 8-er Kabinenbahn „Silverjet I“ ist es den Katschbergbahnen gelungen, einen komfortablen & modernen Anschluss von der Salzburger Seite an das Stammgebiet herzustellen.

 

Nachdem das Skigebiet Katschberg große Investitionen in Seilbahnen, Beschneiung und Pistenbau auf der Kärntner Seite getätigt hat und auf Salzburger Seite nur mehr die unterste Sektion „verbesserungswürdig“ war, konnte kürzlich mit dem Bau der neuen „Silverjet I“ der letzte Schwachpunkt beseitigt werden.

 

Die strategische Planung der Seilbahnprojekte beruht auf einem Masterplan, der von den Katschbergbahnen und dem langjährigen Planungspartner MELZER & HOPFNER gemeinsam entwickelt wurde. Sukzessive wurden die einzelnen Projekte über einen Zeitraum von gut zehn Jahren abgearbeitet, bis mit dem Bau der „Silverjet I“ der Kreis geschlossen werden konnte.

 

 

 

 

Von Salzburger Seite kommend „gondelt“ man ab sofort über drei Sektionen auf das Aineck und fährt von dort in den Kärntner Bereich ein. Das technische Konzept sieht eine 8-er Kabinenbahn vor, die vom Talbereich bis zur Anschlussstelle der zweiten Sektion führt. Trassenführung und Stationsstandpunkte wurden beibehalten, sodass von Behördenseite aus keine Probleme entstanden.

 

Es wurde wiederum großen Wert auf Komfort und Sicherheit gelegt. So wurden die CWA-Kabinen mit Komfortpolstern ausgestattet, Sitzheizung ist nachrüstbar. Das bauliche Konzept trägt die deutliche Handschrift der Ingenieure von MELZER & HOPFNER: Klare Details, schnörkellose, zeitgemäße Architektur, lichtdurchflutete Konstruktion und nachhaltige Qualität.

 

Besonders die Talstation zeigt, dass moderne und hochfunktionelle Architektur nicht unbedingt teuer sein muss.

Obwohl das Raumprogramm sehr groß ist, konnten die Kosten durch konsequente Planung und straffes Kosten- controlling überschaubar gehalten werden. Die Talstation ist zweigeschossig ausgebildet und verfügt im Erdgeschoss über großzügige Kassenräume, Personalbereiche, Skidepots und Technikräume.

 

Über eine Rolltreppe gelangt man in die geschlossene Seilbahnhalle und von dort in ein zweigeschossiges Sportge- schäft, welches auch vom EG zugänglich ist. Das äußere Erscheinungsbild ist sportlich elegant gehalten und signalisiert den Einstieg in ein qualitativ hochwertiges Schigebiet. Die Bergstation wurde an die Bestandsobjekte der zweiten Sektion angepasst und besticht durch ihr technisches Design und durch ihre hohe Funktionalität.

 

Vorbildlich ist, wie auf die Natur Bedacht genommen wurde. Nach erfolgter Baudurchführung sind kaum noch Spuren bzw. Bodenverwundungen erkennbar - wohl dem, der auf umsichtige Baggerfahrer zurückgreifen kann. ts

Technische Daten

8 EUB AINECK SILVERJET I

  • Förderleistung 2.600 P/h
  • Fahrgeschwindigkeit 6 m/s
  • Höhe Talstation1.072m
  • Höhe Bergstation 1.552 m
  • Höhenunterschied 480 m
  • Schräge Bahnlänge 1.672 m
  • Mittlere Neigung 30,04 %
  • Fahrzeit 5,56 min
  • Antrieb  Berg Brücke
  • Abspannung Tal
  • Fahrbetriebsmittel 60
  • Stützen 10
  • Motorleistung Betrieb 535
  • Anfahren 676 kw
  • Seil Dm 48/ 6x36/ 2060 mm
  • Seilbahntechnik DOPPELMAYR
  • Elektrotechnik DOPPELMAYR
  • Förderseil TEUFELBERGER
  • Kabinen CWA
  • Planung MELZER & HOPFNER
  • Bauzeit   Sechs Monate
  • Baukosten 12 Mio. Euro