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Foto: Demaclenko

Corona und Wir:

Ein Streifzug durch die Branche – Teil 2

Die COVID-19 Pandemie hat große Auswirkungen auf die Zulieferindustrie der Seilbahnbranche. Wir vom SI Magazin hören uns bei den Unternehmen um, wie sie zurzeit mit der Situation umgehen. Heute mit Demaclenko, Pistentech, Skidata, Sunkid und Wintersteiger.

 

Demaclenko

 

Der Südtiroler Beschneiungshersteller hält sich in seinen Produktionsstätten streng an die Verordnungen der Regierungen und hofft dass die Branche diese schwierige Zeit heil übersteht und bald wieder zur Normalität zurückkehren kann.

 

"Unsere Büromitarbeiter wurden auf Homeoffice umgestellt und wir freuen uns, dass auch von Zuhause aus sehr effizient gearbeitet wird und wir so die Projekte und Prozesse gut am Laufen halten können. Alle dringenden Lieferungen wurden und werden von unserem zentralen Lager in Zirl in der gewohnten Qualität und Professionalität abgewickelt, natürlich unter strenger Einhaltung der Vorschriften", antwortet das Unternehmen auf SI Anfrage.

Alle Einsätze und Produktionen, die aktuell noch aufgeschoben werden können, wurden auf nach Ostern eingetaktet. Hinter den Kulissen wird weiterhin mit Hochdruck geplant, berechnet, gezeichnet und soweit möglich auch konstruiert, um keine wertvolle Zeit zu verlieren und dann bei Wiederaufnahme der normalen operativen Tätigkeit sofort wieder voll durchstarten zu können.

 

"Natürlich stellt uns diese Situation vor Herausforderungen, aber wir versuchen daraus das beste zu machen und nutzen die Zeit, um uns bereits jetzt weitsichtig vorzubereiten, damit wir dann umso leistungsfähiger sind", so DEMACLENKO weiter. Auch werden ganz prioritär diverse Anfragen zum Einsatz von Schneeerzeugern zum Versprühen von Desinfektionsmitteln bearbeitet. Zudem wird im Hintergrund auf Hochtouren die Vorstellung einer Produktneuheit vorbereitet, welche demnächst der Öffentlichkeit präsentiert wird und die "mit ihren Spitzenwerten neue Maßstäbe am Beschneiungsmarkt setzen wird".

Foto: Pistentech

Pistentech

 

Der international tätige Händler von gebrauchten Pistenmaschinen lässt sich nicht verunsichern und in Panik versetzen. „Wir arbeiten ganz normal weiter, nutzen die Zeit für Dinge, die liegengeblieben sind. Die Situation ist ernst, aber ich denke das Virus sollte uns nicht daran hindern, aufnahmefähig für andere Dinge zu sein“, sagt Gloria Karakikes von PISTENTECH Marketing.

 

Besonders jetzt zahle sich die grundlegende Überarbeitung der Website aus, die erst kürzlich neu online gegangen ist. Das Unternehmen erhalte nach wie vor Kundenanfragen, aber es sei wesentlich ruhiger geworden.

Skidata

 

Der Hersteller für Zutrittslösungen für Skigebiete setzt, auch aufgrund der Corona-Krise, verstärkt auf Produkte für die Parkraumbewirtschaftung. Das Personal arbeitet von zu Hause aus - derzeit befinden sich noch keine Mitarbeiter in Kurzarbeit. Skidata konzentriert sich in diesen Tagen besonders auf die Vorbereitung einer virtuellen Messe für Kunden aus dem Segment „Parken“.

Foto: Sunkid

Sunkid

 

Das Team von SUNKID, Anbieter von Förderbändern, Kinderland etc., ist für Kunden nach wie vor telefonisch sowie per Mail erreichbar. Auch unser After Sales Service mit Ersatzteilversand steht weiterhin für Ihre Bestellungen und Anfragen zur Verfügung.

 

„Eines ist aber sicher, gemeinsam werden wir es durch diese schwierige Zeit schaffen und wieder zusammen an neuen Projekten arbeiten. Genau deshalb ist jetzt der richtige Moment, sich auf die Zukunft zu konzentrieren und intensiver denn je an der Planung und Entwicklung neuer Ideen und Projekte zu arbeiten“, so das Unternehmen in einer Aussendung. Die Planungsabteilung stehe dafür jederzeit zur Verfügung.

Foto: Wintersteiger

Wintersteiger

 

Zusammen mit dem Betriebsrat hat der Skiservice-Anbieter einen Gemeinschaftsurlaub für 14 Tage vereinbart. Teilweise würden Mitarbeiter trotzdem gerne weiterarbeiten. Das Unternehmen hat einen Bereitschaftsdienst für dringend benötigte Lieferungen und technische Auskünfte eingerichtet.

 

Sowohl die Warenübernahme als auch die Warenauslieferung sind gesichert. WINTERSTEIGER blickt auch deswegen optimistisch in die Zukunft: „Die Mühle muss und wird auch nach der Krise weiterlaufen!“