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Corona und Wir:

Ein Streifzug durch die Branche – Teil 8

Die COVID-19 Pandemie hat die Seilbahnbranche weiter fest im Griff. Wie bewältigen Unternehmen diese schwierige Zeit? Heute mit Pool Alpin und Habegger.

Foto: POOL ALPIN

POOL-ALPIN Gemeinsam stärker

Wie auch vor der Krise setzt POOL-ALPIN auf eine starke Gemeinschaft. Gemeinsam wollen Sie die Krise bestreiten.

 

Außerordentliche Situationen fordern außerordentliche Maßnahmen.

"Wir alle befinden uns seit Mitte März 2020 in einer völlig neuen und außergewöhnlichen Situation. Die globale Coronavirus-Krise hat die alpine Saison abrupt beendet. Die wirtschaftlichen Verluste, die durch die vorzeitige Beendigung der Wintersaison entstehen werden, sind noch nicht abschätzbar," so ein POOL-ALPIN Sprecher.

 

"Wir hoffen natürlich alle, dass sich die aktuelle Situation so schnell wie möglich beruhigt. Es ist uns ein ganz besonderes Anliegen, unsere Mitglieder weiterhin bestmöglich zu betreuen und durch die herausfordernde Zeit zu begleiten. Für Anfragen und Bestellungen sind wir auch weiterhin telefonisch und per Email erreichbar. Unsere Lieferkette ist weiterhin aufrecht, Verzögerungen sind jedoch nicht auszuschließen."

 

Eine Aussage über die Zukunft fällt HABEGGER schwer. Foto: Habegger

Habegger: Eigenverantwortung statt Staatshilfe

Bisher ist das Unternehmenen HABEGGER von größeren Einflüssen verschont geblieben. "Unsere Produktion ist in Betrieb. Wir haben Vorkehrungen getroffen, damit der Sicherheitsabstand zwischen den Mitarbeitern sichergestellt ist. Die von den Behörden verfügten Hygienemassnahmen setzten wir konsequent um", berichtet CEO Urs Schneider.

 

HABEGGER habe einen Schichtbetrieb eingeführt. So können die Firma sicherstellen, dass die Teams nicht gegenseitig in Kontakt kommen. "Im Büro haben wir uns in Einzelräume verteilt. Teilweise wird auch im Home Office gearbeitet", führt Schneider weiter aus.

 

Eine Aussage über die Zukunft fällt dem Geschäftsführer schwer: "Covid-19 wird Bremsspuren in der Wirtschaft hinterlassen. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen sind nicht abschätzbar, da die Corona Krise die gesamte Weltwirtschaft lahmgelegt hat". Schneider glaubt, dass sich die einzelnen Länder unterschiedlich von der Krise erholen werden.

 

Länder welche bereits vor dem Ausbruch des Virus wirtschaftliche Schwierigkeiten hatten, würden beinahe unlösbaren Problemen stehen. Dies werde sich entsprechend auf die Entwicklung ganzer Wirtschafträume, wie beispielsweise die Eurozone, auswirken. "Die Nachwehen aus Covid-19 werden uns noch lange beschäftigen", so Schneider.

Für das eigene Unternehmen verfolgt Schneider die Strategie, mit der Entwicklung von neuen und innovativen Produkten der Krise zu begegnen: "Neue und innovative Denkansätze und eine flexible Verhaltensweise helfen, sich rasch auf Veränderungen einzustellen."

 

Schafft die Politik wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen, helfe dies den Unternehmungen sich positiv entwickeln zu können. "Was aus den Rahmenbedingungen konkret gemacht wird, liegt jedoch in den Händen und der Verantwortung der Unternehmungen", so der Geschäftsführer von HABEGGER.

 

Gerade in der Krise zeige sich, wie gut und rasch die Politik auf äußere Einflüsse reagieren kann. "In der Schweiz hat der Bundesrat in der Corona Krise einen sehr guten Job gemacht. Durch das rasche und umsichtige Handel, können hoffentlich viele Arbeitsplätze erhalten bleiben", sagt Schneider.