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Animiert von der atemberaubenden Bergwelt beschäftigt sich Anton Glasl seit über 30 Jahren mit der Entwicklung, dem Bau und Service von Seilbahnen, wie er auf der INTERALPIN erzählte.

Luis Lift von Enrope

Kinderlift erfunden

LUIS LIFT heißt die komplett neuentwickelte Seilbahnanlage der deutschen Firma ENROPE, die 2016 in Wackersberg gegründet wurde. Auf der INTERALPIN stellte das Unternehmen erstmals sich und sein Produkt vor. Der LUIS LIFT ist ein innovativer Übungs- und Verbindungslift, der kleine und große Fahrgäste ans Ziel bringt.

 

Die Anlage ist komplett CE konform und in wirtschaftlicher und wartungsarmer Bauweise konzipiert. Der LUIS LIFT ist zudem mit hydraulischer Spannanlage und stufenloser Geschwindigkeit ausgestattet. Die Leistung beträgt bis zu 45 Kilowatt, das Seil hat einen maximalen Durchmesser von 16 Millimetern.

 

Der LUIS LIFT ist das Ergebnis von über 30 Jahren Erfahrung in der Konzeption von Neuanlagen und Sonderprojekten. Geschäftsführer Anton Glasl und sein Konstruktionsteam haben vom Tellerlift bis zur Kabinenbahn ziemlich alles verwickelt.

ENROPE begleitet und berät seine Kunden individuell über den kompletten Produktlebenszyklus: Von der Projektierung neuer Anlagen, über deren Umbau, bis hin zur Wiederaufstellung von demontierten Bahnen. Professionelle Projektleitung und die Erstellung prüffähiger Dokumentation sind für das Unternehmen selbstverständlich. Die Zusammenarbeit mit Behörden, Sachverständigen und Zivilingenieuren ist erprobt.

Vom Markt genommene Bauteile

ENROPE verfügt zusätzlich über Spezialwerkzeug und eine eigene Werkstatt, um seinen Kunden professionelle Reparaturdienste anbieten zu können. Dazu stellt ENROPE auch Wartung und Ersatzteilversorgung für die betreffende Seilbahn sicher. Eine Spezialität der Firma: Bauteile, die nicht mehr am Markt verfügbar sind, in hoher Qualität nach zu fertigen und die notwendigen Dokumente auszustellen.

 

ENROPE besitzt einen umfangreichen Erfahrungsschatz, der es erlaubt, maßgeschneiderte Modernisierungen anzubieten. So kann bei älteren Seilbahnen Schritt für Schritt Komfort und Sicherheit erhöht werden, aber gleichzeitig bewährter Bestand erhalten bleiben. Beispiele aus der Praxis sind der Einsatz moderner Rollen, Klemmen, Fahrbetriebsmittel, Hydraulikanlagen, Bremssysteme, Getriebe, Elektromotoren, Frequenzumrichter und Schaltanlagen.

Innovative Getriebe des österreichischen Unternehmens EISENBEISS präsentieren Andre Böhmer (links) und Franz Wimmer. Fotos: Si

Martin Demmelbauer, Thomas Demmelbauer und Leopold Probst (von links) waren für HÖGLINGER ELEKTROMOTOREN auf der INTERALPIN.