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Dieses Laufwerk musste sich so mancher Kunde aus allen Perspektiven anschauen. Auf der INTERALPIN gab es dazu die einmalige Chance, bevor das 5.000 Kilo-Bauteil seine Reise zur Zugspitze antritt.

DOPPELMAYER/GARAVANTA/CWA:

VIP-KABINEN,SENSATIONS-LAUFWERK UND EINE AUSERGEWÖHNLICHE STATION

Es ist nicht immer einfach, der Beste zu sein. Die DOPPELMAYR-Gruppe mit ihren Unternehmen DOPPELMAYR, GARAVENTA, CWA und INPUT ließ die Gäste der INTERALPIN jedoch gewaltig staunen. Über dem Stand zogen bunte bewegte Bilder die Blicke auf sich.

 

Doch was beim bloßen Hinschauen beim Betrachter als toller Messeauftritt ankam, entpuppte sich beim Experten-Gespräch als sensationelle Möglichkeit für Seilbahn- Stationen, nämlich um eine Dachvariante der D-Line. Der überdimensio-nale Bildschirm ist in die Station integriert, quasi höchste Bildsprache als Gebäude- Wände. Was auch immer den Gästen mitgeteilt werden will – hier geschieht es unübersehbar. Die ausgefeilte Technologie lässt die Bilder Stürmen und tiefsten Temperaturen trotzen.

 

Während im Winter mit bewegten Bildern für den Sommer geworben werden kann, machen im Sommer Winterszenen Lust auf Spaß im Schnee. Unbezahlbare Werbung im wahrsten Sinne des Wortes „hausgemacht“. Als weiteres Highlight zog das 24-rollige Laufwerk für die Pendelbahn auf die Zugspitze großes Interesse auf sich.

 

GARAVENTA wusste die Technik perfekt in Szene zu setzen. Tonnenschwere Verlässlichkeit zum Anfassen. Nur zum Anschauen, dafür aber auch zum Staunen war die Präsentation der VIP-Kabine für eine 3S-Bahn in Vietnam. Während die 35 Schwester-Kabinen 30 Menschen aufnehmen, genießen in dieser Kabine acht Gäste den puren Luxus.

Das Laufwerk der Zugspitzbahn wiegt rund 5.000 Kilo, die Instandhaltungsplattform 120 Kilo, die Zwischenaufhängung 220 Kilo und der Support 700 Kilo. Vier Fangbremsen sorgen für Sicherheit.

Von außen im Understatement – von innen eine Sensation: Die CWA-VIP-Kabine für Vietnam.

DOPPELMAYER - GRUPPE FÖRDERT ÖSV

Bereits seit vier Jahren läuft eine Partnerschaft zwischen DOPPELMAYR und dem ÖOC, nun wird man für weitere fünf Jahre zusammenarbeiten. Die Vertragsunterzeichnung fand im Rahmen der INTERALPIN – unter anderem im Beisein der österreichischen Ski-Asse Christine Scheyer und Manuel Feller – statt.„Die Unternehmensphilosophie der DOPPELMAYR-Gruppe und der Olympia- Gedanke haben viele Gemeinsamkeiten:

 

Kern ist der Wunsch nach Spitzenleistungen.Für DOPPELMAYR bedeutet das nicht zuletzt technische und wirtschaftliche Innovationen zu schaffen, die eine lang andauernde, positive Wirkung für die Menschen haben“, bekennt sich Vorstandsvorsitzender Michael Doppelmayr zur Kooperation mit dem ÖOC. Die Produkte des Vorarlberger Unternehmens stehen seit Jahren auch bei Olympischen Spielen hoch im Kurs.

 

Insgesamt 35 Seilbahnen vom Weltmarktführer gebaut, darunter mit 5.386 Metern die damals längste und aktuell schnellste Dreiseilbahn der Welt. Bei den Winterspielen 2018 im koreanischen Pyeongchang werden 22 Seilbahnen von DOPPELMAYR im Einsatz sein.

Alle Beteiligten zeigten sich sehr zufrieden mit der Verlängerung der Zusammenarbeit zwischen DOPPELMAYR und dem ÖOC. Im Bild links: Michael Doppelmayr bei der Unterzeichnung, im Bild rechts Doppelmayr und ÖOC-Präsident Stoss mit den Ski-Assen Scheyer und Feller.

„DOPPELMAYR hat eine lange Geschichte mit der Marke Olympia. Zahlreiche unserer Seilbahnanlagen haben bereits olympische Athleten befördert – ob in Vancouver, London oder Sochi. DOPPELMAYR und das Österreichische Olympische Comité verbindet aber nicht nur unsere gemeinsame Geschichte, sondern insbesondere auch der Wunsch danach, junge Leute, die sich dem Sport verschrieben haben, zu unterstützen.

 

Unsere Partnerschaft ist ein klares Bekenntnis dafür“, meint Geschäftsführer Thomas Pichler. „Wir sind stolz darauf, dass sich ein Weltmarktführer wie DOPPELMAYR langfristig an uns bindet“, freut sich ÖOC-Präsident Karl Stoss. „Einen besseren Schauplatz für Business- Meetings als das Österreich-Haus, inmitten der Wettkampfstätten, am Weg zum olympischen Dorf, wird man in Pyeongchang nur schwer finden.

 

Das gilt auch für DOPPELMAYR – der Weltmarktführer wird im Austria House sehr präsent sein“, stellt Generalsekretär Peter Mennel fest. Für ÖOC-Generalsekretär Peter Mennel ist die durch die Partnerschaft mit DOPPELMAYR entstehende Planungssicherheit von essenzieller Bedeutung – immerhin müssten von den erwarteten 2,5 Mio. Euro für die „Beschickung” der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang über 1,5 Mio. Euro durch Sponsoren abgedeckt werden.

 

“Wir möchten den Athleten vor Ort die besten Rahmenbedingungen bieten, damit sie sich auf ihren Sport konzentrieren können. Das ist nur mit der Unterstützung solcher Partner möglich”, sagte Mennel.

FIRST CLASS MIT DER D-LINE

Komfort und Innovation ziehen viel Interesse auf sich. Kein Wunder also, dass am Stand der DOPPELMAYR-Gruppe die „First Class“ auch im Mittelpunkt der Anerkennung stand. Die zukunftsweisende Seilbahntechnologie punktet mit überzeugenden Eigenschaften: Höchstem Fahrgastkomfort, leisem Betrieb, einfacher und zeitsparender Wartung und noch einer Menge mehr, von dem sich die Besucher der INTERALPIN überzeugen konnten.

 

In 205 Neuerungen, 31 Innovationen und 14 Patenten ist die außergewöhnliche Performance der D-Line kurz zusammengefasst. Fahrgeschwindigkeit bis zu 7 m/s, die Möglichkeit breiterer Fahrzeug dank der 6,4 m Spur und beste Zugänglichkeit bestimmen die First Class mit. Auch bei den Stationen der D-Line sind Form, Material und Funktion perfekt aufeinander abgestimmt.

 

Die D-Line präsentierte sich auch auf der Messe als Seilbahntechnik vom Feinsten, reduziert auf das Wesentliche, verpackt in schönem Design und das alles bei maximaler Leistung. Die neue Seilbahngeneration prägt bereits mancherorts die Gegenwart und wird es in der Zukunft bestimmend tun.