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Mr. Tag 1 – Jeff Bezos, Amazon Foto: amazon

Si-TrendCheck:

Die Tag 1-POWER: Die POSITIVE Start-Energie Nützen

Die positive Energie und aufstrebende Vitalität von „Tag 1“ zu nützen, rät Amazon- Gründer Jeff bezos. Das hält Unternehmen frisch, jung und beweglich „Tag 2 führt als Ergebnis zum Tod. Es beginnt mit Stillstand. Dann kommt Irrelevanz, gefolgt vom langwierig-qualvollen Niedergang“, so begründet Amazon-Chef Jeff Bezos, warum Unternehmen immer im „Tag 1“-Modus bleiben sollten.

 

Für ihn ist es diese positive „Tag 1“-Power, die Unternehmen vital, beweglich, aktiv und damit erfolgreich macht. typisch amerikanisch! Ja, und Nein. Klar - ein traditionsreiches, mittelständisches Seilbahnunternehmen kann nicht mit einem jungen Weltkonzern wie Amazon verglichen werden. Doch steckt im „Tag 1“- Denken ein kluger Kern.

 

 

Zunutze kann sich diesen jeder machen. Denn „Tag-1“ steht dafür, vorhandene Potenziale zu erkennen und sie systematisch zu nutzen. „Tag 1“ rät, die Kraft und Energie nicht primär mit „Tag 2-Routinen“ zu vergeuden. Keineswegs heißt „Tag 1“, strategielos, sprunghaft und hektisch zu agieren.

„Tag 1“-Denken konkret

Jeff Bezos fasst sein „Tag 1“-Denken zur Vermeidung von Stillstand in vier Thesen zusammen. I. Kunde im Mittelpunkt: Kunden seien immer unzufrieden, auch wenn sie dies selbst nicht wahrnehmen. Es gelte, im Namen der Kunden Neues zu erfinden, an das sie selbst noch gar nicht gedacht haben. Dabei müsse man Geduld haben, experimentierfreudig sein und dürfe sich nicht von Misserfolgen demotivieren lassen. II. Routine-Prozesse vermeiden: Unternehmen würden dazu neigen, komplexe Abläufe und Prozesse einzuführen, die Eigenleben entwickeln.

 

Die Folge - Prozess- Einhaltung wird zum Ziel, anstatt auf die Ergebnisse zu achten. iii. Trends umsetzen: Die „Welt da draußen“ ist zu beobachten, um Trends und Entwicklungen zu erkennen. In der Folge gilt es, zu entscheiden, welche Entwicklungen man wie aufgreife und welche nicht. Klar sei - Trends zu bekämpfen, blockiert und heißt, gegen die Zukunft zu kämpfen.

 

Entwicklungen zu nutzen, bringe hingegen Rückenwind. IV. zügig entscheiden: Bezos rät dazu, eher schneller als langsamer zu entscheiden. Auf Basis von 70 % der für die Entscheidung gewünschten Informationen solle man entscheiden. Zuzuwarten, bis man über 90 % verfügt, sei in den meisten Fällen zu aufwendig und zu langsam. (Quelle: Amazon/Absatzwirtschaft)

TV VERLIERT BEI DEN JUNGEN

9 von 10 Österreicher sehen sich täglich „Bewegte Bilder“ an, ob via „normalem“ Fernsehen, via DVD oder - mit stark steigender Tendenz - via Internet-Streaming. Mit „Bewegtbild“ werden alle Arten von Filmen und Videos, ob im Fernsehen oder im Internet umschrieben. Dass bewegte Bilder, quer durch alle Altersgruppen, hohe Attraktivität genießen, ist zentrales Ergebnis der aktuellen Bewegtbild- Studie der Arbeitsgemeinschaft Teletest (AGTT).

 

Deutlich unterschiedlich ist die Art und Weise der Nutzung nach Altersgruppen. TV ist für 81,2 % der Österreicher Bewegtbild-Quelle Nr. 1. Bei 14- bis 29-Jährigen liegt TV bei nur 59,3 %. Dafür nützen sie YouTube deutlich öfter (9,5%) und sehen viel öfter online fern, etwa via ORF TVthek (8,6 %). Eine weitere klare Tendenz zeigt sich: Immer mehr Bewegtbild-Nutzung erfolgt mobil am Smartphone oder Tablet. (Quelle: GfK Studie der AGTT, APA)

FRAUEN SPEZIELL ANSPRECHEN

Zu verstehen und in der Kommunikation zu beachten, worauf Frauen Wert legen, erhöht die Wirkung jeder Marketingmaßnahme. Ansätze, die aus dem Sportartikelbereich stammen, werden hier allgemeingültig dargestellt: Frauen wollen in ihren vielen Rollen und Ansprüchen wahrgenommen werden. Frauen sehnen sich nach Wohlfühlen. Frauen stehen neuen Stilen und Trends deutlich offener gegenüber als Männer.Frauen probieren neue Produkte, neue Angebote sehr gerne aus. Spezielle Events sind dafür ein guter Rahmen. (Quelle: W&V)

NACHHALTIG

65 % aller weltweit Reisenden zeigen deutliches Interesse an Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Der Wert steigt dramatisch. Er lag im Vorjahr erst bei 34 %. Das Buchungsportal Booking.com widmet sich in einer globalen Studie dem Thema. Nachhaltigkeit (Ressourcenschonung, Umweltfreundlichkeit, „Grünes“- & Regionales- Denken im Tourismus) ist ein Thema, das die Massen bewegt.