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Die „Seilbahn“-Diplomanden (v.re.): Maximilian Rudorfer, Patrick Schmidhuber und Martin Reder. Foto: HTL Wels/Spöcker

HTL-Schüler entwickeln Modell-Seilbahn

Aus Hobby und Maturaprojekt wird nun sogar eine Firma

Aus 7.000 Teilen fertigten die drei Maturanten Maximilian Rudorfer, Patrick Schmidhuber und Martin Reder im Rahmen ihrer Maturaarbeit ein maßstabgetreues, funktionstüchtiges Modell einer kuppelbaren Seilbahn.

 

Die Absolventen der HTL Wels (Österreich) fertigten rund 500 Teile an der Schule, die Kleinteile entstanden im 3D-Drucker. Von der Idee über die Konstruktion bis zur Umsetzung verstrichen 20 Monate.

 

Mit Hilfe engagierter Lehrer gelang den Schülern der Bau eines maßstabgetreuen Funktionsmodells (1:32), das künftig auch zu Schulungszwecken verwendet werden kann.

 

„Die Steuerung unserer Seilbahn funktioniert wie bei einer echten Anlage“, sagt Rudorfer, der mittlerweile bereits eine eigene Seilbahnfirma mit dem Namen „HR Innoways“ gegründet hat und mit seinem Verein „Austria Modding Team“ seit Jahren virtuelle Skigebiete konstruiert (siehe „Leidenschaft Seilbahn in der Ausgabe SI 2/2017).

 

Während Rudorfer im Rahmen der Maturaarbeit als Projektmanager fungierte, war Patrick Schmidhuber für das Thema Sicherheit zuständig. Martin Reder übernahm die Rolle des Chef-Elektronikers. Die exakte Arbeitsteilung der drei Diplomanden war mit ein Grund, warum die Modell-Seilbahn schulintern als eine der herausragendsten Maturaarbeiten der vergangenen Jahre betrachtet wird.