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Der neue Speicherteich Viderböden ist im wahrsten Sinne des Wortes das Herz der Ischgler Beschneiungsanlagen. Fotos: AEP PLANUNG & BERATUNG GMBH

AEP: Interdisziplinäre Planung aus einer Hand

Seit 2008 begleitet der vielseitige Tiroler Planungsexperte aus Schwaz die Seilbahnwirtschaft in der Umsetzung von Speicherteichen, Beschneiungsanlagen, Skipisten, Energieversorgung und vielem mehr -

- und hat sich in den Jahren einen sehr guten Ruf erarbeitet.

 

Eine große Stärke der AEP Planung und Beratung GmbH sind ihre fachübergreifenden Ingenieurleistungen aus einer Hand.

 

Robert Wendlinger, Geschäftsführer von AEP erklärt:

 

,,Wir decken die fünf Leistungsbereiche Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, Energieversorgung und Umwelttechnik, Alpintechnik und Schneeanlagen, Baumanagement und Hochbau sowie Verkehrswege und Freizeitanlagen ab.

 

Unser Ingenieurbüro beschäftigt insgesamt 60 Mitarbeiter, davon arbeiten mehr als 20 ausschließlich für die Seilbahnwirtschaft.

 

Der Austausch zwischen unseren verschiedenen Leistungsbereichen sorgt laufend für einen Know-how-Vorsprung, denn über die Jahre wurde hier ein Spezialwissen aufgebaut, das wiederum dem jeweiligen Seilbahnunternehmen bei ihren Infrastruktur-Maßnahmen zugutekommt.

 

Hinzu kommt, dass unsere Mitarbeiter sich mit viel Eigenverantwortung und Enthusiasmus für die Projekte ihrer Kunden einsetzen.“

Speicher Rosenalm in Zell am Ziller: Nutzinhalt: 143.700 m3; max. Dammhöhen 29,6m. Grundablassleistung 620 l/s. HDPEDichtungsbahnen

Beschneiungsanlage Rosenalm, Zell am Ziller

Im Auftrag der Zeller Bergbahnen Zillertal GmbH wurde die bestehende Beschneiungsanlage Rosenalm im Tiroler Skigebiet Zell am Ziller, nach dem Stand der Technik ausgebaut.

 

Herzstück der Erweiterung der vorhandenen Beschneiungsanlage ist der Speicher Rosenalm mit einem Nutzinhalt von 143.700 m3.

 

Der Ausführungszeitraum war von September 2017 bis November 2018, und 2019 werden noch Restarbeiten durchgeführt.

Pistenbau in Mayrhofen: Die Einschnitts- und Auftragsböschungen wurden naturnah gestaltet. Die Piste verläuft von der Bergstation bis zur Zwischenstation auf einem Höhenunterschied von ca. 500 Metern.

Neue Möslbahn, Mayrhofner Bergbahnen

Die neue 10er-Kabinenbahn Möslbahn bietet seit der aktuellen Wintersaison 2018/19 dem Skigast eine direkte Verbindung zwischen dem Hochschwendberg und dem Skigebiet Penken/Horberg der Mayrhofner Bergbahnen.

 

Zu diesem Ausbauprojekt gehören auch noch neue Pistenfläche sowie der Ausbau der technischen Beschneiung (Leitungslänge: ca. 1.700 m, Zapfstellen: 25 Stück Propeller-Schnee-Erzeuger jeweils auf Turm von DEMACLENKO, Gussleitungen von TRM - Tiroler Rohre, Stichleitungen zu Zapfstellen und Schächte etc. von DEMACLENKO, maximale Wasserentnahme aus der TIWAG-Druckleitung: 72 l/s).

 

Die AEP Planung und Beratung GmbH verantwortete folgende Aufgaben: Vorprojekt, UVP-Feststellungsverfahren, Einreichplanung, Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe, Technische Oberbauleitung, und Abnahme.

 

Des Weiteren wurde auf einer Gesamtfläche von 1,9 ha eine Lawinenverbauung eingerichtet. Der Ausführungszeitraum für das Gesamtprojekt war April 2018 bis Dezember 2019.

Der neue Speichersee Natrun: Nutzinhalt: 64.300 m3, max. Dammhöhen 34 m. Grundablassleistung: 280 l/s. HDPEDichtungsbahnen.

Skigebietsentwicklung Natrun, Maria Alm

Seit 2013 arbeiten die Tiroler Planungsexperten aus Schwaz im Auftrag der Aberg-Hinterthal-Bergbahnen AG am Projekt Natrun, die die neue 10er-Kabinenbahn Natrunbahn, die neue 10er-Kabinenbahn Sonnbergbahn, Pistenbaumaßnahmen, den Ausbau der technischen Beschneiung und die Errichtung eines Speichers umfasst.

 

Seit der aktuellen Wintersaison 2018/19 verbinden die beiden neuen Aufstiegsanlagen Maria Alm über den Natrun mit dem Aberg.

Am Grafenberg in Wagrain wurde die technische Beschneiung 2018 umfassend modernisiert und ausgebaut. Bis Herbst 2020 erfolgt der Endausbau.

Beschneiungsanlage Grafenberg, Wagrain

Im Auftrag von Snow Space Salzburg wurde 2018 die technische Beschneiung am Grafenberg in Wagrain umfassend modernisiert und ausgebaut.

 

Dazu gehören die Erhöhung der Wasserleistung, der Umbau der bestehenden Pumpstation Wagrain- Tal I in eine Zuführstation, sowie der Neubau der Pumpstation Wagrain-Tal mit zwei großen Kühltürmen.

 

Des Weiteren wurden die Pumpstation Höllenstein neu errichtet und Adaptierungen im Bereich der bestehenden Pumpstation Grafenberg für die Eingliederung in das Schneinetz durchgeführt.

 

Die Gesamtwasserleistung am Grafenberg hat sich somit nach der ersten Ausbaustufe von 180 l/s auf rund 300 l/s erhöht.

 

Das gesamte, 7,5 km lange Feldleitungsnetz am Grafenbeg wurde komplett erneuert. Außerdem wurden kritische Pistenabschnitte entschärft.

Ein neues ,,Herz“ für Ischgl

Angefangen hatte alles im Auftrag der Silvreftaseilbahn AG im Jahre 2016 mit der Suche nach neuen Speichersee-Standorten. Letztlich wurde man fündig, und mit der Errichtung des Speicherteichs Viderböden mit der neuen Beschneiungsanlage erhielt das Ischgler Skigebiet ein neues, zentrales, Verteilerherz für die technische Beschneiung.

 

Bei der Gesamtprojektierung vertraute man auf das Know-how des Ingenieurbüros AEP. Die Bauphase wurde im Jahre 2017 durchgeführt und Restarbeiten erfolgten 2018. Für 2019 sind Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Beschneiungsanlage und Pistenbau in Bearbeitung, auch für allgemeine Infrastrukturthemen und Seilbahnprojekte wird die AEP Planung und Beratung GmbH unterstützend herangezogen. tm