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Die Schneilanze EOS von DEMACLENKO besticht vor allem durch ihren niedrigen Verbrauch.

Demaclenko:

Beschneiung aus einem Guss

Im Skigebiet Gitschberg-Jochtal setzt DEMACLENKO ein Gesamtkonzept für die komplette Beschneiung um – inklusive effizienter Vollautomatik.

 

Mit der Fusion der beiden Südtiroler Skigebiete Gitschberg und Jochtal im Jahr 2012 war allen Verantwortlichen klar, dass es eine komplette Sanierung der Gitschberger Beschneiungsanlage braucht.

 

Ein Gesamtkonzept musste her, das eine effiziente und zuverlässige Beschneiung innerhalb kürzester Zeit sicherstellt.

„Mit unserem Bestand aus alten Anlagen und zerstückelten Systemen war eine moderne Beschneiung nicht möglich“, sagt Präsident Karl Leitner.

 

Nur mit einem Gesamtkonzept aus einem Guss sei eine Grundbeschneiung des Skigebiets innerhalb von 100 Stunden umsetzbar. „Deswegen haben wir Angebote für Komplettlösungen eingeholt. Dabei hat uns DEMACLENKO am meisten überzeugt“, berichtet der Präsident.

 

Das Projekt umfasst 87 Schneeerzeuger, zwei Pumpstationen mit einer Gesamtförderleistung von 350 Litern in der Sekunde, 95 Betonschächte, das gesamte Linienmaterial, und die Steuerungssoftware Snowvisual 4.0. „Der Großteil der Schneianlagen wird durch die Pumpstation am neuen Speicherteich versorgt“, berichtet Leitner.

 

Der See wird 90.000 Kubikmeter Wasser fassen und auf 1.700 Meter Seehöhe errichtet werden. Die zweite Pumpstation wurde auf 2.200 Metern Seehöhe in der Bergstation des Ski Express installiert und versorgt die Anlagen am Gipfel des Gitsch, – „das Haupt unseres Skigebiets“, wie der Präsident betont.

 

Nach Projektabschluss werden am Gitschberg 63 Schneilanzen des Modells EOS, zwölf Schneeerzeuger des Typs Ventus 4.0 und zwölf Propellermaschinen der Kategorie Evo 3.0 in Betrieb sein. „Konkret steht auf schmalen Pistenstreifen alle 50 Meter eine Lanze, während sich Propellermaschinen auf breiten Abfahrten und an Standorten mit viel Wind alle 80 Meter befinden“, erläutert Leitner.

 

Das Konzept haben die Schneimeister um Thomas Fischnaller und Erwin Lechner mit den Planern von DEMACLENKO erstellt.

 

„Wir haben die örtliche, praktische Erfahrung, DEMACLENKO das technische Know-how. Wir ergänzen uns perfekt“, sagt der Präsident. Die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend, sodass der Vollendung des Großprojekts zur Wintersaison 2019/ 2020 nichts im Wege steht.

 

Ein Teil der leistungsstarken DEMACLENKO-Schneeerzeuger waren in der abgelaufenen Saison bereits vor Ort im Einsatz und haben zur vollsten Zufriedenheit von Schneimeister Thomas Fischnaller gearbeitet: „In dieser Saison haben wir die neuen Anlagen noch mit der alten Infrastruktur kombiniert. Das hat super geklappt.“

 

Daher freue er sich umso mehr, dass die Schneianlagen mit der neuen Infrastruktur bald noch bessere Ergebnisse erbringen werden.

24 Propellermaschinen sorgen für große Schneemengen am Gitsch. Fotos: DEMACLENKO

Vollautomatische Beschneiung

Bald ist dank der Software Snowvisual 4.0 auch die Digitalisierung der Beschneiung am Gitsch auf höchstem technischen Niveau: Sämtliche Schneilanlagen werden künftig automatisiert arbeiten und bei Bedarf ferngesteuert.

 

„Wir können den Schneipunkt ab einer gewissen Feuchtkugeltemperatur programmieren. Dadurch verpassen wir kein Schneifenster mehr“, freut sich Leitner. Vor allem bei der Grundbeschneiung können die Südtiroler genau definierte Mengen schneien.

 

„Wenn wir 30 Zentimeter Schnee auf einen Teilstück wollen, schneit die Porpellermaschine auch 30 Zentimeter“, sagt der Präsident.

Sein Schneimeister schätzt vor allem das Einsparpotential an Energie als sehr hoch ein: „Mit der Vollautomatik von Snowvisual werden wir eine effizientere Beschneiung bekommen“, ist Fischnaller überzeugt.

 

Zudem garantiert Snowvisual 4.0 ein regelmäßiges Update der wesentlichen Parameter wie Wassertemperatur, Wasserdruck des Schneeerzeugers oder der Wasser- und Stromverbrauch der Pumpstation.

 

Diese optimale Verwaltung der Ressourcen trägt zu einer qualitativ hochwertigen Beschneiung bei – oder wie es Fischnaller formuliert: „Snowvisual ist ein einzigartiges Arbeitsinstrument! ts

Karl Leitner

Präsident der Liftgesellschaft Gitschberg-Jochtal

 

„Nach der Fusion der Skigebiete Gitschberg und Jochtal stand die Modernisierung der Beschneiung am Gitsch an. Uns war klar, dass nur eine Gesamtlösung Sinn macht, um in 100 Stunden alle Pisten grundbeschneien zu können.

 

Daher beauftragten wir DEMACLENKO mit der Erstellung eines allumfassenden Schneikonzepts. Das Projekt macht große Fortschritte, die Zusammenarbeit läuft hervorragend!“

Eckdaten zum Projekt