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Mit der Ski- und Rodelarena Altenberg setzen nun mehr als 80 Destinationen auf den bewährten Publikumsrenner aus Oberbayern.

Mountaincart: Erobert die Schlepplifte

Für die Erlebnisberge Altenberg und Sirdal hat MOUNTAINCART sein Schlepplift-Modell so weiterentwickelt, dass es nun noch bequemer und sicherer transportiert werden kann.

Mountaincarts in Gondelkabinen und auf Seilbahnsesseln sind kein seltenes Bild, in weltweit mehr als 80 Destinationen gibt es die Downhill-Attraktion bereits.

 

Nun erobern die Fahrzeuge aus dem bayerischen Bad Aibling auch immer mehr Schlepplifte.

 

Mit der Ski- und Rodelarena Altenberg in Deutschland und dem Sirdal Skisenter in Norwegen gibt es seit der Saison 2018 zwei neue Destinationen, die Mountaincarts mit derartigen Aufstiegshilfen transportieren.

„Wir wollten unsere 15 Jahre alten französischen Carts vergangenes Jahr durch Mountaincarts ersetzen, da unsere Nachbarn aus Hahnenklee davon überzeugt waren“, sagt Manuel Püschel, Betriebsleiter der Ski- und Rodelarena Altenberg.

 

Die Firma MOUNTAINCART begann sofort nach ihrer Anfrage, das Fahrzeug entsprechend zu Adaptieren. „Wir durften die Produktion des Prototyps im Bad Aibling persönlich verfolgen“, freut sich Püschel.

Manuel Püschel, Betriebsleiter der Ski- und Rodelarena Altenberg:

„Wir sind 2018 auf Mountaincarts umgestiegen und sind begeistert. 12.000 Fahrten verzeichnen wir im Jahr, unsere zehn Mountaincarts bereichern unseren Erlebnisberg rund um Sommerrodelbahn, Trampolin und Kletterlabyrinth sehr.

 

Das Transportsystem für den Schlepplift ist einfach, die Gäste können selbst die Liftspur verlassen. Die Carts sind sicher, zuverlässig, langlebig und wartungsarm. Und sie sind angenehmer zu Fahren als ihre französischen Vorgänger.

 

Noch brettern die Gäste die 800 Meter lange Trasse über die Wiese hinunter. Diesen Sommer werden wir aber eine richtige Strecke mit 100 Meter Höhenunterschied und Kurven errichten, damit die Fahrt nicht mehr so holpert!“

Zusatzausstattung & Rückfahrsperre

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Unterschied zum standardmäßig ausgerüsteten Mountaincart zum Transport (z.B. an Sesselliften und Gondelbahnen) hat diese Variante einige Zusatzausstattungen, um einen bequemen und sicheren Schlepplifttransport zu gewährleisten.

 

„Dazu gehört insbesondere eine Rückfahrsperre, so dass der Gast – falls der Lift mal unterwegs angehalten wird – nicht rückwärts rollt, sondern auf der Stelle stehen bleibt“, erklärt Joachim Jeßberger, Geschäftsführer der Firma MOUNTAINCART.

 

Darüber hinaus bieten Fußschalen einen sicheren Halt für die Füße der Gäste auch bei holprigen Schleppstrecken bzw. bei Bergabfahrten über holprige Wiesen. „Zudem ist bei diesen Modellen ein automatischer Lenkereinschlag verbaut.

 

Das Mountaincart kann nicht von alleine gerade aus die Wiese hinab rollen“, betont Jeßberger. Vielmehr wird der Lenker ohne Festhalten durch den Gast auf eine Seite gelenkt und fährt so eine Kurve.

Einfach & sicher: Das Schleppliftsystem der Mountaincarts. Fotos: Ski- & Rodelarena Altenberg

Transporthaken - einfach abhängen

Außerdem ist noch ein Anhängemechanismus verbaut, um das Mountaincart mit allen gängigen Schleppliftmodellen (T-Bügel-, Tellerlift) bergauf ziehen zu können.

 

Dazu wird in den meisten Fällen an das Schleppliftgehänge eine kurze Seilschlaufe befestigt, die dann in einen am Lenker des Mountaincarts montierten Haken eingehängt wird.

 

„Falls vom Betreiber gewünscht, kann ein T-Bügel auch in einen passenden Doppelhaken direkt am Mountaincart eingehängt werden“, führt Jeßberger weiter aus.

 

Meist unterstützt ein Liftmitarbeiter an der Talstation beim Einhängen des Mountaincarts, an einigen langsamer laufenden Anlagen übernimmt dies der Gast auch selbst.

 

Der am Lenker des Mountaincarts verbaute Haken wird vom Gast mit beiden Händen bequem und ohne großen Kraftaufwand gehalten.

An der Bergstation angekommen lässt der Gast den Haken einfach los, das Schleppgehänge wird nach vorne weggezogen und das freie Mountaincart rollt zum Startbereich.

 

„Dies ist ein sehr sicheres Transportprinzip, da das Mountaincart nicht fest mit dem Lift verbunden ist, sondern der Gast erforderlichenfalls den Haken jederzeit loslassen kann und er somit auf der Stelle stehen bleibt“, erläutert Jeßberger.

 

In diesem Fall würde der Mitarbeiter den Lift anhalten, so dass der Gast die Schleppspur verlassen kann bzw. dem Gast Unterstützung gegeben werden kann.

Mountaincart in Norwegen

Das Funktionsprinzip hat aber nicht nur die Ski- und Rodelarena Altenberg überzeugt – die erste Destination mit dem weiterentwickelten Mountaincart- Schleppliftsystem – sondern unter anderem auch das Sirdal Skisenter in Norwegen.  

 

„Wir haben 2018 stark in unsere Sommeraktivitäten investiert, etwa in einen ZIP-Line-Adventure- Park. Wir sind begeistert, dass wir nun auch die Mountaincarts als Teil unsere Funparks etablieren konnten!“, sagt Geschäftsführer Tarjei Sporastøyl.

 

Auch hier funktioniere der Transport der Mountaincarts mit dem Schlepplift tadellos: „Wir hängen die Mountaincarts unten ein, die Gäste lassen sie oben los – und sausen mit Freude ins Tal!“ ts

Tarjei Sporastøyl, Geschäftsführer Sirdal Skisenter:

„Wir haben 2018 in unsere Sommeraktivitäten investiert und suchten nach einer Attraktion, die alle Gäste ohne Ausrüstung oder Ausbildung nutzen können. Wir haben nämlich viele Touristen aus allen Altersgruppen, die sich die benachbarten Fjorde ansehen.

 

Da stießen wir auf die Mountaincarts – und haben sofort gute Erfahrungen gemacht. Rund 5.000 Menschen fuhren bereits mit den Carts die 700 Meter lange Strecke hinab – und überwanden mit viel Spaß die 100 Höhenmeter.

 

Die Mountaincarts sind leicht zu steuern und können mit dem Schlepplift unkompliziert transportiert werden. Daher werden wir im nächsten Schritt die Anzahl der Mountaincarts von zehn auf zwölf erhöhen.“