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Von links: Franz Schaffer, Direktor der Ski-Akademie Schladming, Skirennläufer Michael Walchhofer, Thomas Buchsteiner, Geschäftsführer der FDT GmbH und Planai-Geschäftsführer Georg Bliem, 

ONTOP: Sportlerehrung am Dachstein

Skirennläufer Michael Walchhofer für Lebenswerk ausgezeichnet.

Zum zweiten Mal wurden heimische Sportler und Absolventen der Ski-Akademie Schladming am höchsten Punkt der Steiermark für ihre Spitzenleistungen geehrt.

 

Namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Sport und Medienwelt durften sich über eine ganz außergewöhnliche Veranstaltung bei Schneetreiben auf 2.700 Metern Seehöhe freuen.

 

Am Mittwoch, dem 29. Mai 2019, ist die Athleten-Ehrung der Ski-Akademie Schladming an keinem geringeren Ort als am höchsten Punkt der Steiermark über die Bühne gegangen.

 

Unter den rund 150 Besuchern der Veranstaltung waren neben den heimischen Sportlern zahlreiche namhafte Ehrengäste aus Industrie, dem Handwerk, den Medien, der örtlichen Bergbahnen, der Landes- und Bundespolitik sowie aus der Wirtschaft anwesend.

Schladmings Bgmin. Elisabeth Krammel: „Auch wir als Stadtgemeinde Schladming möchten den Sportbereich weiterhin unterstützen. Dabei darf die ganze Region richtig stolz auf seine Nachwuchstalente sein, denn sie tragen den Namen unserer Heimat in die Welt hinaus“. Was die ausgezeichneten Athleten nach der diesjährigen Ehrung hinaus tragen durften, waren die einzigartigen und acht Kilo schweren Trophäen, die kein geringerer als der Grazer Designer Herbert Gösselbauer entworfen hat:

Fotos: FDT GmbH

„Für die Besten darf es nur das Beste sein. Die Trophäen sind keine üblichen Medaillen oder Pokale, die man oft in Unmengen zuhause hat. Die Trophäen symbolisieren eine Art Zepter, da die Sportler mit dieser Ehrung eine gewisse Verantwortung übernehmen. Es ist die Verantwortung, mit ihrem weiteren Wirken und Tun auch junge Nachwuchssportler zu motivieren. Denn deren Ziel soll in Zukunft eines dieser Zepter sein“.

 

Die ausgezeichneten Athleten waren schon im Vorjahr von den Trophäen begeistert und auch heuer war die Freude sichtlich groß, einen der einzigartigen Preise in Händen halten zu dürfen.

 

Durch die FDT GmbH sind folgende heimische Unternehmen an der Umsetzung der Raritäten involviert: Stahlbau Grabner GmbH (Hartberg), Herzgsell GmbH (Altenmarkt im Pongau), Stranig GmbH (Radstadt), Steiner GmbH & Co KG (Mandling) und Bettina McTague (Hall in Tirol).

  

Die besondere Gold-Trophäe durfte Michael Walchhofer für sein Lebenswerk mit nach Hause nehmen. Daneben wurde der Langläuferin Lisa Unterweger eine Auszeichnung durch Alois Stadlober übergeben. 

Außerdem nahmen der Alpine-Ski-Junioren-Weltmeister Julian Schütter, die äußerst erfolgreiche Skirennläuferin Ramona Siebenhofer, Snowboarder Fabian Obmann sowie Biathlet Sven Grossegger einen der begehrten Preise mit nach Hause.Überreicht wurden diese unter anderem von Bgmin. Elisabeth Krammel, dem Ramsauer Bgm. Ernst Fischbacher, Planai-Geschäftsführer Georg Bliem, Daniel Berchthaller (Geschäftsführer Reiteralm Bergbahnen) sowie Karin Glatt (Leiterin Sportministerium).

Mentale Stärke und gutes Netzwerk

Nachdem die Nachwuchssportler rund 500 bis 600 Stunden pro Jahr ins Training investieren und gleichzeitig die Schulbank drücken, organisierte man für den gleichen Abend einen äußert spannenden Vortrag von Erfolgscoach und ehemaligen Leistungssportler Thomas Wörz. Seine Erläuterungen zum Thema Mentale Stärke waren ebenso für die anwesenden Unternehmen sehr interessant:

 

„Zu viel Druck löst oft eine mentale Flucht aus. Sobald man mit dem Geist in den Vermeidungsmodus kommt, beginnt die Abwärtsspirale. Erfolgreiche Sportler gehen in die Konfrontation und bringen kurz vor dem Start die Bereitschaft auf, es wirklich zu tun. Man muss also ein Konfrontierer bleiben, der eine gewisse Lust mitbringt und stets im Prozess bleibt“.

 

Wörz erklärte unter anderem, wie man seine mentale Stärke verbessern kann und bestmögliche Ergebnisse erzielt. „Man wird mental nur dann gut sein, wenn man sich vorher schon vorstellt, wie man eigentlich sein will. Mentale Stärke bedeutet, dass man sich nicht überraschen lässt“.

Nachdem alle Anwesenden vom Vortrag begeistert waren, fügte Thomas Buchsteiner, Geschäftsführer der FDT GmbH und Mitorganisator des Events hinzu: „Sport, Politik und Wirtschaft passen einfach zusammen. In unserer Firma werden wir tagtäglich mit Herausforderungen konfrontiert und müssen diese auch sportlich nehmen. Dabei spielt vor allem unser gutes Netzwerk eine wichtige Rolle. Und dieses Netzwerk muss man ebenfalls trainieren, um es zu optimieren“.

 

Dass auch eine Veranstaltung wie ONTOP ohne funktionierendes Netzwerk nicht möglich wäre, weiß auch Franz Schaffer, Direktor der Ski-Akademie Schladming: „Wir ehren hier die Sport- Zukunftshoffnungen unseres Landes. Danke an alle, die unser Leistungszentrum unterstützen. Die gute Zusammenarbeit mit den Bergbahnen der Region, den Gemeinden sowie vielen Unternehmen macht eine richtige gute sportliche Ausbildung erst möglich“.

 

Anschließend nutzten die Ehrengäste aus der Region sowie Gäste aus Deutschland und Holland den Abend für eine hochkarätige Netzwerkrunde und zur ersten Ideensammlung für die Folgeveranstaltung im Jahr 2020.