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SI-TrendCheck:

Marketing-Experte Oliver stellt Trends vor, die für die Seilbahn-Tourismus-Branche interessant sind.

Hoher Stellenwert - Wert & Skepsis

Online-Bewertungen spalten die Geister. Einerseits haben sie aus Sicht der Gäste und Kunden einen hohen Stellenwert für Kauf-/Buchungs-

Entscheidungen. Andererseits wird ihre Glaubwürdigkeit skeptisch beurteilt.

 

Das Linzer Marktforschungsunternehmen Market hat sich in einer Studie mit Online-Bewertungen befasst.

 

Während 83 Prozent der Befragten Bewertungen lesen, gibt gerade einmal jeder Zweite eigene Bewertungen online ab. 76 Prozent lassen sich von den Bewertungen beeinflussen, während nur 17 Prozent auf deren Glaubwürdigkeit vertrauen. Faktum ist – Online Bewertungen werden gelesen.

 

Nicht automatisch nimmt der Leser allerdings alles für bare Münze. Entsprechend wichtig ist es, professionell, gerade auf Negatives, zu reagieren; das minimiert den Schaden von ungerechtfertigter Kritik.

 

Quelle: Market - Studie Online- Bewertungen, 3.4.2019

Internet-Gier der Oldies

Immer mehr „Alte“ zieht es ins Internet. Bereits 79 Prozent der 60- bis 69-Jährigen sind regelmäßig online. Und beinahe jeder zweite über 70-Jährige nutzt das Internet.

 

Verglichen mit 2014 bedeutet das eine Steigerung um 22,5 Prozent (60- bis 69-Jährige) bzw. 43 Prozent (über 70-Jährige). Die „Silver Surfer“ nutzen bevorzugt Tablets und Smartphones. Zentrale Marketing-Erkenntnisse: Die „Alten“ surfen häufig mit Mobilen Endgeräten, was einmal mehr unterstreicht, wie wichtig für Mobil optimierte Websites sind.

 

Zwar gibt es noch immer „Alte“, die man nicht online erreicht. Doch die Gruppe wird mit jedem Tag kleiner.

 

Quelle: Statista „Die Alten ziehts ins Internet“, 29.3.2019

Foto: Tirol Werbung

Mit Bilden „gewinnen“. Nur wie?

92 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass gute, passende Bilder dazu beitragen, neue Gäste bzw. Kunden zu gewinnen. Das zeigt eine Studie der Bildagentur Getty Images.

 

Um sich von Wettbewerbern abzuheben und um passend mit den eigenen Zielgruppen in Kontakt zu treten, sind Bilder zentral.

 

Gerade, wenn man Fakten und Informationen vermitteln will, solle man passende Bilder für sich sprechen lassen.

 

Dennoch zeigt sich unter den Befragten ein erstaunliches Maß an Semi- Professionalität:

 

42 Prozent kümmern sich nicht um visuelle Trends und Vorlieben der anzusprechenden Zielgruppe. Und 51 Prozent erstellen ihr Fotomaterial selbst, ohne professionelle Unterstützung.

Dabei wäre eine eigene, „richtige“ Bildsprache in der analogen und noch viel mehr in der digitalen Welt eine gute Möglichkeit, sich von der Konkurrenz zu unterscheiden.

 

Die Bildexperten von Getty Images haben vier Tipps parat, die die eigene Bildsprache verbessern helfen und dazu beitragen sollten, eine individuelle visuelle Identität aufzubauen.

1. Auf die Zielgruppe achten

Zu wissen, wen man mit den Bildern ansprechen will, ist die Grundlage, um die Bildaussage gestalten zu können. Durch Erfahrung in der Interaktion mit der jeweiligen Zielgruppe sollte man wissen, wie die jeweilige Gruppe erreicht werden kann und worauf sie speziell reagiert.

 

Teil der Zielgruppenansprache ist auch zu überlegen, was mit Fotos und was mit Videomaterial bewirkt werden kann, aber auch welche Kommunikationskanäle eingesetzt werden sollten.

2. Mit Inhalten „bewegen“

Emotionalisieren – das können Fotos und Videos herausragend gut. Über Bildinhalte Themen in den Köpfen und noch besser im Herz der Zielgruppe zu verankern, ist der Anspruch. Die Emotion darf nicht beliebig sein.

 

Vielmehr müssen die Bildinhalte zum Unternehmen passen. Und es soll ein bleibender Eindruck hinterlassen werden. Bei der Frage – was wirkt – gilt, so Getty Images, eine einfache Regel: Was einen selbst bewegt, wird voraussichtlich auch den Betrachter bewegen.

3. Offenheit für Neues

Statt der üblichen Bildaussagen, einmal unübliche Perspektiven zu wagen oder Bilder mit hohem Abstraktionsgrad, zur Zuspitzung der Bildaussage, versehen, sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit und stärkere Betrachterbindung.

4. Mehr Bewegtbild

Dass zusätzlich zu Fotos, wo inhaltlich sinnvoll, Bewegtbild – also Videos – eingesetzt werden sollten, ist klar. 70 Prozent der Befragten geben sich überzeugt, mit Videomaterial besser punkten zu können. Und doch nutzen nur 26 Prozent von ihnen Bewegtbild regelmäßig.

 

Quelle: Getty Images/Lead Digital „Visuelle Kommunikation“, 9.4.2019