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Otto STEINER Gebietsentwickler der Kreativfabrik STEINER SARNEN SCHWEIZ

SI-Meinungsseite

Sommertourismus ist Gesundheitstourismus!

Für Otto Steiner sind Gesundheit und Prophylaxe Megatrends für den Sommer am Berg. Wie sehen das die Seilbahner?

Sommer am Berg ist viel mehr als nur Panorama, Spielplatz & Alphornblasen

Weshalb fahren die Menschen im Sommer in die Berge? Action, Sport, Familie und Panorama sind wohl die bekanntesten Motive. Sie sind überall vorhanden und deshalb kein Alleinstellungsmerkmal. Charakterstarke Positionierungen sind in der touristischen Berglandschaft selten auszumachen. An einem der Megatrends geht der alpine Sommertourismus, abgesehen von einzelnen Angeboten, achtlos vorbei: Gesundheit.

 

Immer mehr Menschen wählen einen gesundheitsbewussten Lebensstil - der auch Urlaubsentscheidungen beeinflusst. Die Sommerferien in den Bergen sind dabei mehr als nur Wellness. Die Menschen sehnen sich nach der sauberen, natürlichen Bergwelt. Frische Luft, kühles Klima und ruhige Orte locken die Touristen aus ihrem städtischen Alltag. Nicht nur asiatische und arabische Gäste sehen die Alpen als Gesundheitsparadies. Bergbahnunternehmen können diese Sehnsucht nutzen.

 

Wichtig sind vielseitige Angebote zur Gesundheitsförderung. Ich stelle mir z.B. einen Gesundheits-Check gleich nach Ankunft vor sowie die Begleitung durch einen Coach während des ganzen Urlaubs und eine Beratung über lokale Gesundheitsprodukte vor der Abreise. Die Gastronomie kann mit dem Schlagwort „Ernährung am Berg“ gesunde, heimische Gerichte anbieten, während sogenannte Höhenzentren in den Bergstationen Sport, Entspannung und Prophylaxe mit Aussicht bieten. Ich bin gespannt, wo der erste Berg mit einem konsequenten Gesundheitsangebot entsteht!       

 

 

 

Ein hochaktuelles Anliegen

Leo Bauernberger, Geschäftsfüher SalzburgerLand Tourismus GmbH

„Noch nie war Gesundheit den Menschen so wichtig wie heute: Allein in Deutschland sagen 30 Prozent, dass die Gesundheit ein wichtiges Reisemotiv für sie darstellt. Im SalzburgerLand hat man diesen Trend sehr früh erkannt und mit der „Alpinen Gesundheitsregion SalzburgerLand“ international Maßstäbe im Gesundheitstourismus gesetzt. Eine Vielzahl sportlicher Aktivitäten, gesundheitsfördernde Coachings und spitzenmedizinische Angebote gehen hier Hand in Hand und sorgen für dauerhaft mehr Gesundheit und Erholung unserer Gäste.“

Erholung dient der Gesundheit

Mélanie Eppenberger, Verwaltungsratspräsidentin Toggenburg BB (CH)

„Der Wanderer im Sommer oder im Winter, der Skifahrer oder der Ausflugsgast finden im Chäserrugg-Gebiet eine Infrastruktur, die auf die umgehende Natur abgestimmt ist. Unsere von Herzog & de Meuron geplanten Gebäude schaffen einen Bezug zu den historischen Toggenburger Traditionen und zu umgebender unberührter Landschaft. Wir setzen auf lokale Produkte in unseren Restaurants und verzichten auf Werbetafeln im Gebiet, damit der Gast sich ungestört in der Bergwelt erholen kann.“

Symbiose von Berg und Gesundheit

Franz Schafflinger, Vorstand GasteinerBergbahnen AG (A)

„Das Thema Gesundheit ist durchaus ein Motiv für unsere Kunden, um auf den Berg zu fahren. Viele Gäste nutzen in den Bergen die Möglichkeit zum Abschalten, zum Entschleunigen, zum Auftanken und zum Kraftholen. Kurz: Zum Aufladen der eigenen Energie. Sie wollen sich selbst „etwas Gutes“ tun. Die Seilbahn ist dabei Mittel zum Zweck. Wir bieten Angebote am Berg und die entsprechende Kulisse: Berge voll schöner Augenblicke.“

Die Alpen sind ein Jungbrunnen

Willi Leitinger, Geschäftsfüher Almenwelt Lofer (A)

„Ich bin überzeugt, der Berg und die Almen in den Alpen sind ein wahrer Jungbrunnen. Die Sommerbahnen bringen Gäste in kurzer Zeit in diese Gunstlagen. Angenehme Temperaturen, das grüne Gras und die intakte Natur sind künftig wohl unübertrefflich. Vor Jahren gab es eine Höhenstudie der SalzburgerLand Tourismus GmbH mit dem Ergebnis, dass ein mehrtägiger Urlaub/Aufenthalt über 1.000 Höhenmetern sich extrem gesundheitsfördernd auf die gesamte Performance des Körpers auswirkt. Die vielen Almhütten in der Almenwelt Lofer auf 1.350 Meter Seehöhe bieten dafür eine optimale Logismöglichkeit.“