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Perfekte Pisten sind das Ziel in jedem Skigebiet. PISTENBULLY ist dabei der verlässliche Partner. Fotos: KÄSSBOHRER

Pistenbully Österreich

Sommerzeit ist Revisionszeit

In diesen Wochen sind die Monteure von PISTENBULLY Austria ganz besonders gefordert. Rund 1.500 Fahrzeuge im österreichischen Raum wollen für den kommenden Winter einsatzfit gemacht werden.

 

Die Nachricht löste Schrecken aus. In der Nacht des Faschingsdienstags stand die Werkstätte von PISTENBULLY Austria in Kuchl in Flammen. Was am Vortag noch geräumigen Platz für Revisionen und Reparaturen, Vorbereitungsarbeiten und Montagezwecke bot, wurde zum schwarzen Loch. Da bekam der Aschermittwoch für Peter Soukal und sein Team plötzlich eine ganz andere Bedeutung.

 

„Wir hatten ja Glück im Unglück, dass das zu einer Zeit passiert ist, in der nicht der große Einsatz angesagt ist“, sagt PISTENBULLY Austria-Chef Soukal. „Trotzdem mussten wir ziemlich Gas geben, damit jetzt, wenn die starke Zeit der Revisionen angebrochen ist, die Werkstatt wieder hundertprozentig zu nutzen ist.“ Es hat ein bisschen gedauert, bis aus der „Rauchkuchl“ wieder ein gesunder Arbeitsplatz wurde. „Wir haben die Gelegenheit genutzt, um die Werkstatt zu modernisieren“, sagt Peter Soukal und zeigt sich über das Ergebnis sehr zufrieden.

 

LED-Leuchten geben jetzt besseres Licht, Thermo-Fenster wurden eingebaut, Heizung und Tore erneuert. Ironie am Rande: Der Brand beendete die Zeit des Leasings. Denn per 1. März, also genau dem Aschermittwoch, ging die Liegenschaft – rund 5.700 m2 Gebäude und Grund – in Kuchl in den Besitz von PISTENBULLY Austria über. Abgebrannt ist quasi die

Einmal im Jahr wird jeder PISTENBULLY für seine verlässliche Einsatzfähigkeit revisiert.

„Hoch-Zeit“ der Service-Mitarbeiter

Das schaffte man in Kuchl sehr gut, denn genau zur „Hoch-Zeit“ der Revisionen erstrahlt das Gebäude wieder in neuem Glanz. „Wir sind froh, dass es keinen Personenschaden gab. Wir sind auch froh, dass so etwas nicht im Herbst passierte, wo meist mehrere teure Maschinen im Gebäude untergebracht sind.“ Der Service hat jetzt alle Hände voll zu tun.

 

„Es war immer unser Ziel, den Kunden möglichst viel zu zeigen, damit sie selbst an ihren Maschinen arbeiten können. Aber natürlich sind unsere 15 Service-Leute begleitend dabei, wenn es gewünscht wird. Manche Kunden brauchen uns mehr, andere wiederum kaum. In jedem Fall sind wir 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche über den Notdienst für unsere Kunden erreichbar. Denn es ist die Zeit, die zählt. Ein Pistengerät darf praktisch nicht ausfallen. Schließlich sind die Pisten eines der wichtigsten Kriterien für die Zufriedenheit der Gäste“, so Soukal.

Hannes Linz ist als Monteur für PISTENBULLY mit seinem „Einsatzfahrzeug“ durch ganz Österreich unterwegs. Er ist Springer und überall dort anzutreffen, wo schnelle Hilfe nötig ist.

Mitarbeiter gesucht

Deshalb ist KÄSSBOHRER immer wieder auf der Suche nach guten Mitarbeitern. „Derzeit suchen wir einen Monteur für das Tiroler Oberinntal und einen für das Unterinntal. Die fahren von ihrem Zuhause aus. Sie werden bestens eingeschult und die lange Firmenzugehörigkeit unserer Leute zeigt, dass man sich in der ganzen PISTENBULLY-Familie sehr wohlfühlen kann“, wirbt Peter Soukal für zwei weitere gute Kräfte.

 

Als zweitstärkstes Tochterunternehmen der KÄSSBOHRER-Familie ist man bei PISTENBULLY Austria besonders bemüht, den Spagat zu meistern, der zufriedene Mitarbeiter und begeisterte Kunden ermöglicht, hat man doch in Österreich derzeit auch stark mit dem Arbeitsgesetz zu kämpfen. „Es ist fast unmöglich, immer für die Kunden da zu sein, aber alle Arbeitszeit-Richtlinien einzuhalten.

 

Wir kämpfen sehr um Ausnahmeregelungen. Die derzeitige Reglementierung auf 10 Arbeitsstunden pro Tag und 50 Stunden pro Woche nebst 35 Stunden Ruhezeit ist sehr schwer zu halten. Wir arbeiten an einem Arbeitszeitmodell für unsere Branche und werden uns dann dafür stark machen“, sagt Peter Soukal. Denn: Service ist heute mehr denn je Basis des Erfolgs. ah

Peter Soukal, GF Kässbohrer Austria: ,,Wir sind Marktführer in einem schwieriger werdenden Markt"

PISTENBULLY steht für höchste Qualität. Unsere Kunden können sich sowohl bei Produkt als auch Service 100prozentig auf uns verlassen. Und dennoch müssen wir den Gürtel enger schnallen, da der Markt komplett eingebrochen ist. Das betrifft uns genauso wie unseren Mitbewerb. Der Verkauf hat sich bei den Neufahrzeugen um rund 35 Prozent verringert, bei den Nutzfahrzeugen schaut es noch schlechter aus.

 

Wir sind nach wie vor Marktführer – allerdings auf einem Markt, der sehr schwierig geworden ist. Heute wird mehr denn je über den Preis entschieden und so sehr wir auch bemüht sind, mit unseren umweltfreundlichen Fahrzeugen zu punkten - die Nachhaltigkeit wird immer mehr der Preisfrage untergeordnet. Das bedeutet aber auch, dass wir besonders mit unserem Service punkten müssen und wollen.

 

Unsere Monteure sind rund um die Uhr erreichbar. Wir schulen die Kunden, dass sie viel an ihren Fahrzeugen selbst machen können, aber dennoch immer wieder auf das Wissen unserer Spezialisten zurückgreifen können. Zu den von uns vollständig ausgeführten und den begleitenden Revisionen kommt auch noch die Überholung der Hydraulikpumpen, was ein- bis zweimal im Leben eines Pistenfahrzeuges sehr wichtig ist, um Schäden zu vermeiden.

 

Zudem ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass der Kunde jedes Ersatzteil in kürzester Zeit bekommt. Wir haben hier in Kuchl rund 8.500 Teilen von den rund 14.000 Teilen lagernd – und das, obwohl wir den Hauptumsatz mit lediglich 250 Teile machen. Unsere Monteure haben in ihrem Fahrzeug ein kleines Lager immer mit dabei, ein Privatfrächter stellt erwünschte Teile täglich zu. Zwischen der KÄSSBOHRER-Mutter in Laupheim und Kuchl ist jeden Tag ein LKW unterwegs, der angeforderte Teile liefert, sodass ein Kunde nicht länger als einen Tag auf das gewünschte Teil warten muss. Zudem gibt es in unserem Haus eine „Telefonseelsorge“, die ein offenes Ohr und guten Rat für alle Sorgen rund um die perfekte Piste haben.“