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Stephan Obexer bei einer MT-Überprüfung. Im hauseigenen Prüflabor können Aufträge schnell und sehr flexibel erledigt werden         Foto: Si/Müller

WPK Austria:

Klein, flexibel und sehr erfahren

Seit 25 Jahren führt die WPK Austria GmbH als staatlich akkreditierte Inspektionsstelle Abnahmen und Überprüfungen für Komplettanlagen sowie Bauteile und Baugruppen durch.

 

Nicht nur Seilbahnen und Schlepplifte auch Wasserkraftwerke sowie Aufzüge werden von den Mitarbeitern der Firma WPK überprüft. Sie sind Experten für alle Arten von zerstörungsfreien Prüfungen und führen darüber hinaus auch sicherheitstechnische Überprüfungen von Arbeitsmitteln und Anlagen sowie Sport-, Spiel- und Erziehungseinrichtungen, wie z.B. Spielplätze, Kletterwände, Skateparks, Wasserrutschen oder Sprungtürme aus.

 

Zur Zeit besteht das Team aus sechs Angestellten, vier freien Mitarbeitern sowie seit vorigem Jahr an der Spitze die beiden Inhaber bzw. Geschäftsführer Stephan Obexer und Mark Löhr. Beide sind nicht nur Profis in ihrem Job, sondern haben hingegen vielen anderen in ihrer Branche den Vorteil, dass sie vor der Geschäftsübernahme bei einem renommierten Seilbahnunternehmen tätig waren „Herstellererfahrung“, so freut sich Löhr, „hat nicht jeder Prüfer, ein klarer Pluspunkt für uns!“.

„Und was für den Kunden ein Riesenvorteil ist“, erzählt sein Partner Obexer, „ist, dass wir ein kleines Unternehmen sind, d.h. wir sind sehr flexibel, bei uns muss keiner länger als ein paar Tage warten – der Auftrag wird prompt und zuverlässig erledigt.“

Kunden im In- und Ausland

Die Firma WPK hat im Ausland und in ganz Österreich Kunden, nutzt aber auch klar den direkten Heimvorteil: So erledigte das Team im Auftrag der Gletscherbahnen Kaprun an der 15 EUB Gletscherjet 2 sowohl die ergänzenden Überprüfungen eines Teils der Klemmen und Gehänge, als auch die wiederkehrende 5-jährige Überprüfung gemäß SeilbÜV 2013. Weitere wiederkehrende und ergänzende Überprüfungen, z.B. ÖVE-Anlagenüberprüfung und wiederkehrende Brandschutzüberprüfungen nach §51 SeilbG 2003 der Anlagen auf dem Kitzsteinhorn sind für heuer bereits terminiert.

 

V.l.n.r.: Ex-WPK-Inhaber Peter Widauer, Stephan Obexer und Mark Löhr. Foto: SI/Müller

„Die Tätigkeiten im Rahmen der Bauverhandlungen für drei Seilbahnen der Schultzgruppe im Zillertal“, erzählt Löhr, „stellen ein weiteres anspruchsvolles Projekt dar.“ Für alle Anlagen wurden von der WPK Austria folgende, gemäß SeilbG2003 geforderte Projektunterlagen erstellt: Sicherheitsbericht, Sicherheitsanalyse/Gutachten Brandschutz und Gutachten Arbeitnehmerschutz.

 

„Wir haben nicht nur das nötige Know-how“, betont Obexer, sondern legen auch größten Wert auf unsere Prüfgeräte“. Mit Stolz weist er auf die jüngste Errungenschaft, ein Seilprüfgerät von dem italienischen Hersteller AMC INSTRUMETNS, hin. „Das Gerät zeichnet sich durch die hervorragende Software und durch die einfache Handhabung aus – und es ist in Italien zugelassen“, erklärt er weiter. „Wir haben viel investiert“, sagt Löhr, „denn nur mit bestens ausgebildeten Mitarbeitern und hoher technischer Qualität marschieren wir in die richtige Richtung!“