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Meinungs-Umfrage

Zum Thema Umweltschutz am Berg

Sarah Brugger und Anja Buchner, Kellnerinnen im Bergrestaurant am Wildkogel: „Die Gäste sollten sich den Umweltschutz mehr zu Herzen nehmen und vor allem nicht einfach den Müll aus den Gondeln werfen. Das ist unverständlich!“

Michael Brüggl, Umweltbeauftragter Schmittenhöhebahn: „Unser Betrieb verbraucht viel Energie und es fällt auch jede Menge Abfall an; damit wir weiterhin eine intakte Natur verkaufen können, müssen wir stets Rücksicht auf sie nehmen. Das ist für jeden eine große Verantwortung!“

Herbert Nill, Betriebsleiter Wildkogel (li.): „Der achtlos weggeworfene Müll ist ein großes Problem am Berg. Mehrmals im Jahr müssen wir diesen einsammeln und beseitigen. Die Leute sind diesbezüglich oft sehr gedankenlos!“

Matthias Stöckl, Paragleiter am Wildkogel (links): „Ich bin fast immer in den Bergen und ich finde, es passt ganz gut! Schlimmer als die Gäste sind meiner Meinung nach die Einheimischen. Ich kenne Wege, die ausschließlich von Einheimischen benutzt werden und da liegt viel Müll!“

Désirée Scherer, Anna Schweinöster,  Verwaltung  Schmittenhöhebahn: „Wir leben vom Tourismus, müssen aber gleichzeitg schauen, dass die Natur so wenig wie möglich belastet wird. Wir sind beide gerne und oft am Berg und sehen, wie gut alles gepflegt ist und wieviele Pflanzen, vor allem auch Kräuter, und Tiere hier Zuhause sind. Ein schönes Gefühl!“ 

Thomas Scharler, Mountainbiker (rechts): „Ich bin oft mit meinem Bike unterwegs und bin absolut dafür, dass die Berge sauber gehalten werden müssen. Ich finde aber, dass sich der Müll in Grenzen hält.“

Markus Gauschnigg: „Die Vermüllung am Berg ist für mich ein großes Thema. Es gibt zahlreiche Mülltonnen, die werden aber leider nicht von jedem benutzt. Wieso kann nicht jeder wieder seinen Müll mit nach Hause nehmen? Erst kürzlich stand mitten am Weg ein Hundekotsackerl!“

René Steixner, Wirt Bergrestaurant Wildkogel: „Ich finde, dass das Umweltbewusstsein bei den Sommergästen schon da ist. Die Wintersportler müssen ein bisschen erzogen werden. Das sehen wir jeden Tag an den zahlreichen Zigarettenstummeln und leeren Zigarettenpackerln, die aus den Gondeln geworfen werden. Und das, obwohl in den Gondeln ja eigentlich Rauchverbot ist!“.