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Fotos: INAUEN-SCHÄTTI

Inauen-Schätti & BTV Leasing: Infrastruktur ab sofort zum Leasen

Die Schweizer Firma INAUEN-SCHÄTTI und der Finanzdienstleister BTV Leasing bieten ab sofort das Leasing von Lawinenauslösesystemen, Kompaktseilbahnen und Schrägaufzügen an.

Das schont die Liquidität und schenkt Skigebietsbetreibern unternehmerische Freiheit.

 

Die Finanzierungsart „Leasing“ basiert darauf, dass die wirtschaftliche Nutzung wichtiger ist, als das Eigentum am Objekt.

 

Damit wird die Nutzung des Objekts in den Vordergrund gestellt und die Leasingraten mittels Erträgen aus der Nutzung beglichen.

 

Noch werden Investitionsgüter in der Seilbahnbranche häufig direkt bzw. kreditfinanziert bezahlt, doch Miet-, Betreiber- und Leasingmodelle gewinnen vermehrt an Bedeutung.

Deshalb bietet das Schweizer Unternehmen INAUEN-SCHÄTTI ab sofort das Leasing von Lawinenauslösesystemen, Kompaktseilbahnen und Schrägaufzügen an.

 

Für Kunden bedeutet dies ab sofort, dass sie die flüssigen Mittel für das operative Geschäft nutzen können, anstatt sie sofort in die Infrastrukturgüter investieren zu müssen.

 

„Mit der gewonnenen Liquidität kann das Kerngeschäft ausgebaut werden. Das Leasingobjekt dient dem Finanzierer als Sicherheit und ermöglicht, neben der Einschätzung der Bonität des Kunden, attraktive Finanzierungskonditionen anzubieten“, erklärt Michael Hanimann, CEO des Schweizer Herstellers:

 

„Mit Leasing erweitern wir unser Portfolio um eine spannende Lösung für Skigebiete, die ihre Liquidtät für nicht-leasingfähige aber spürbare Investitionen, etwa Restaurants oder Seilbahnstationen, benötigen!“

 

Dazu hat sich INAUEN-SCHÄTTI mit BTV Leasing einen kompeteten Finanzdienstleister an Bord geholt: „Die Experten der BTV Leasing sind im deutschprachigen Raum extrem stark vertreten, zudem besitzen sie große Erfahrung im alpinen Tourismus und kennen die Rahmenbedingungen von Bergbahnunternehmen“, betont Hanimann.

 

Die Zusammenarbeit sei eng und einfach, wie Gerd Schwab, Geschäftsführer von BTV Leasing, bestätigt:

 

„Wir haben INAUEN-SCHÄTTI unsere Berechnungssoftware zur Verfügung gestellt. Somit können sie bei Offerten gleich selbst erste Kalkulationen aufstellen und den Kunden Leasing-Angebote präsentieren.“

 

Die detaillierten Verträge, sowie die Abwicklung erfolgt dann durch BTV Leasing selbst. „Leasing ist ein Dreiecksverhältnis zwischen Lieferant, Finanzierer und Kunde.

 

Der Lieferant ist für die Installation des Gutes zuständig, der Finanzierer für die monetäre Abwicklung der Investition und der Kunde für Wartung und Betrieb der Anlage“, sagt Schwab.

Das Beispiel Schrägaufzug zeigt, das Leasing auch für die öffentliche Hand interessant ist.

Saisonaler Zahlungsmodus möglich

Dank verschiedener Leasingmodelle mit linearem oder saisonalem Zahlungsmodus kann der Finanzdienstleister den Leasingvertrag spezifischen Bedürfnissen anpassen.

 

So können saisonale Ertragsschwankungen der Bergbahnbetreiber berücksichtigt werden. „Kunden zahlen beispielsweise nur vier bis fünf Monate im Winter, wenn sie über genügend Mittel verfügen. Die Rate ist dann entsprechend höher, als bei der linearen Zahlung“, sagt Schwab.

 

Auch degressive Modelle, wie eine große Anzahlung zu Beginn, sind möglich. „Der Zinssatz orientiert sich dabei an der Bonität, dem Geschäftsmodell und dem Management des Skigebietes“, so der Geschäftsführer der BTV Leasing.

 

Auch Unternehmen der öffentlichen Hand könnten dieses Finanzierungsmodell in Anspruch nehmen. Die Laufzeit eines Leasingvertrages beträgt in der Regel 36 bis 96 Monate und ist auch von den gesetzlichen Bestimmungen, in welchem Land das Objekt finanziert wird, abhängig.

Die Montage (links) ist beim Leasen von Lawinensprengmasten inklusive (Mitte), das Fundament und die Ladung (rechts) dagegen nicht.

Dritte müssen Gut verwenden können

Da er dies nicht zwingend tun muss, können nur bewegliche Anlagegüter geleast werden. Sie dürfen daher nicht speziell auf Bedürfnisse zugeschnitten sein, sondern müssen auch bei Dritten Verwendung finden können.

 

„Wir müssen einen Lawinensprengmast theoretisch wieder abbauen und in einem anderen Skigebiet wieder aufbauen können. Diese Voraussetzung bieten all unsere Lawinenauslösesysteme“, so Hanimann.

 

Dies gilt auch für standardisierte und bewegliche Technik von Kompaktseilbahnen und Schrägaufzügen. „Wir sind hier sehr flexibel, auch Teilleasing – etwa nur der Motor oder 50 Prozent der Seilbahntechnik – sind möglich“, betont Schwab. Stationsgebäude, Stützen, Fundamente etc. sind dagegen nicht Leasingfähig.

Standartisierte Seilbahntechnik, wie dieser Motor, können ebenfalls geleast werden.

Das Ziel von Leasing ist die freie Liquidität, sie ist ein wertvolles Gut für jedes Unternehmen.

 

„Es ist sinnvoll, diese für die (Ab-)Nutzung von Investitionsgütern einzusetzen. Sie für den reinen Besitz eines Wirtschaftsgutes zu verwenden, bindet wertvolle Liquidität im Anlagevermögen“, ist Schwab überzeugt.

 

Dringende Investitionen müssten sonst oft aufgeschoben werden: „Mit Leasing finanzieren Kunden intelligent. Einerseits bezahlen sie nur für die Nutzung („Pay as you earn-Gedanke“), andererseits hat der Kunde eine optimale Budgetierungsgrundlage, da die Leasingraten und die Laufzeit zu Beginn fixiert werden können.“

 

Leasing führt zudem nicht zu einer Erhöhung der Bilanzsumme. Dadurch kommt es zu keiner Verringerung der Eigenkapitalquote.