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Imposante Bergstation mit Restaurant, Aussichtsterrasse, Appartements etc.

Gaugelhofer & Ganyecz

Brauneck-Masterplan trägt Früchte

Der Wimbachexpress ersetzt nicht nur eine alte Sesselbahn, sondern gibt den Startschuss für die Modernisierung des Hochzillertals.

 

Vor zwei Jahren beabsichtigten die Bergbahnen Skizentrum Hochzillertal GmbH & Co KG, mit Sitz in Uderns, die bestehende 4er-Sesselbahn Krössbichl durch eine moderne Einseilumlaufbahn, den Wimbachexpress zu ersetzen.

 

In der letzten Wintersaison ging die 10er-Kabinenbahn in Betrieb. Sie sollte nicht nur ein komfortableren Weg auf den Gipfel bieten, sondern auch zeigen, dass man sich hier in Uderns immer weiter verbessern will.

 

Zu diesem Zweck haben sich die Bergbahnen kompetente Partner für die Umsetzung dieses Projektes gesucht. Einer von ihnen war das Planungsbüro GAUGELHOFER & GANYECZ, welche die Gesamtplanung der Seilbahn übernommen haben. Dazu gehörten unter anderem die Erstellung der Machbarkeitsstudie, die architektonische Gestaltung, das Gastronomiekonzept, die Statik und der Bereich der Kostenschätzungen.

Die Vorarlberger haben bereits viel Erfahrung in diesem Bereich gesammelt und bereichern jedes Projekt durch ihre Kompetenzen. Durch die Verschiebung der Bergstation um ca. 680m nord-westlich der bestehenden Station Krössbichl ergab sich eine neue Bahntrasse und im Zuge dessen wurde auch ein neuer Pistenabschnitt errichtet, welcher in die bestehenden Pistenflächen eingebunden wurde.

 

Die Trasse überquert im unteren Abschnitt ein Waldgebiet und verläuft dann auf Almflächen bis hin zur Bergstation.

Stationsmontage bei der Talstation.

Mehr Platz im Untergeschoss

Der Wimbachexpress erhöht die Förderleistung um 200 Personen in der Stunde und sorgt so für eine deutliche Komfortverbesserung im ganzen Skigebiet. Da bei der alten Talstation bereits alle nötigen Infrastrukturmaßnahmen vorhanden waren, wollte man bei GAUGELHOFER & GANYECZ den Standort an der Mizunalpe nicht verändern.

 

Dadurch kann man die baulichen Eingriffe auf das Nötigste reduzieren. Dieses Vorgehen spart Geld und beschleunigt zudem den Umbau. Fotos: GAUGELHOFER & GANYECZ Die seilbahntechnische Einrichtung der Talstation mit hydraulischer Abspanneinrichtung, samt Bahnsteige wird in einer Stationshalle in Stahlkonstruktion untergebracht.

 

Der seitlich angebaute Bahnhof für alle Fahrzeuge und die Hälfte der Stationshalle wurde unterkellert und so Lagerflächen geschaffen.

Fachgerechte Demontage

Selbstverständlich hat man trotz der vielen Aufgaben den Neubau betreffend die Altanlage nicht vergessen. Sämtliche elektromechanischen Anlagenteile der Sesselbahn Krössbichl wurden bis auf die Fundamente vollständig sach- und fachgerecht demontiert und entsprechend der geltenden Bauresteverordnung entsorgt.

 

Außerdem war man versucht den Eingriff in die Natur gering zu halten, weshalb alle entstandenen Bodenverletzungen schnellstmöglich ausgeglichen wurden. Für das Planungsbüro ist auch die Weiterverwendung von Konstruktionen ein Anliegen. So konnte die alte Stahlhalle des Sessel-Bahnhofes als Lagerhalle bei der Bergstation des Sommerjet 1:1 wieder aufgebaut werden. tm