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Die neue 6er-Sesselbahn Schrödlstein verläuft direkt im Herzen des Skigebiets Brauneck.

Klenkhart & Partner:

Brauneck-Masterplan trägt Früchte

Der Bau der Schrödlsteinbahn und der Beschneiungsanlage Finstermünz sind Teil eines Masterplans, den das Ingenieurbüro KLENKHART & PARTNER zusammen mit dem Skigebiet Brauneck seit 16 Jahren verfolgt. Die Neubauten sind die Krönung zahlreicher Bauprojekte.

 

Rund 40 Kunden, Partner und Medienvertreter ließen es sich kürzlich nicht nehmen, der Einladung von KLENKHART & PARTNER nach Lenggries (Bayern) zu folgen.

 

Das Ingenieurbüro präsentierte im dortigen Skigebiet Brauneck zahlreiche Projekte, die sie in den vergangenen 16 Jahren geplant, begleitet und umgesetzt haben.„Ziel der mittlerweile fünften Firmenexkursion ist der Erfahrungsaustausch zwischen Kunden, Herstellern und Planern“, sagt Geschäftsführer Christian Klenkhart.

 

Im Fokus standen die aktuellen Projekte, konkret der Neubau der 6er-Sesselbahn Schrödlstein und die Erstinstallation der Beschneiungsanlage Finstermünz. Beide Baumaßnahmen erfolgen im Bereich Finstermünz, den die Brauneck- und Wallbergbahnen GmbH kürzlich von einem Privatmann erworben hat.

Talstation der Schrödelsteinbahn

Die Schrödlsteinbahn verläuft exakt entlang der Strecke der Vorgängeranlage, spielt technisch aber in einer komplett anderen Liga. Die 6er-Sesselbahn von LEITNER ropeways hat mit ihren 42 Fahrbetriebsmitteln eine Förderleistung von 2.400 Personen pro Stunde.

 

Sie ist mit Wetterschutzhauben, Sitzheizung und höhenverstellbaren Hubtisch auf dem modernsten Stand der Technik „Zudem wird die Anlage von einem effizienten und wartungsfreundlichen DirectDrive angetrieben“, berichtet Michael Teissl, Verkäufer bei LEITNER ropeways.

 

Aus der Sicht von KLENKHART & PARTNER ist vor allem die multifunktionale Talstation mit automatischen Stichgleis erwähnenswert: „Der Untertagegarage bietet zusätzlich Platz für Pistenraupen, Tankstelle und Trafostation“, betont Projektleiter Magnus Oberlechner.

Nur durch unabhängige Planung seien die Angebote der Seilbahnhersteller vergleichbar gewesen: „LEITNER ropeways hat dabei die technisch und wirtschaftlich beste Lösung angeboten, die dem Kundenwunsch zu 100 Prozent entsprach“, so Oberlechner. Und Peter Lorenz, Geschäftsführer der Brauneck- und Wallbergbahnen GmbH, ergänzt: „Innerhalb weniger Tage stand die vormontierte Seilbahntechnik. Zwischen Abriss der alten und dem Seilspleiss der neue Bahn lagen nur drei Monate!“. Die Montage übernahm die Firma Klaunzer.

Peter Lorenz

Geschäftsführer Brauneck- und Wallbergbahnen GmbH

 

„Seit 16 Jahren arbeiten wir mit dem Ingenieurbüro KLENKHART & PARTNER zusammen. Mit dem Neubau der Schrödlsteinbahn und der Beschneiungsanlage
Finstermünz zeigt sich zurzeit erneut der Weitblick und die Professionalität ihres Masterplans. Ich schätze vor allem ihre Schnelligkeit und Problemlösungskompetenz. KLENKHART & PARTNER geben nie auf und finden stets eine ökonomische und ökologische Lösung!“

Ein Bergrücken trennt den Speichersee Garland vom Bereich Finstermünz, eine horizontale Bohrung ist nötig.

Beschneiung mit Herausforderungen

Das derzeit zweite große Projekt ist die Beschneiung im Bereich Finstermünz. 52 Schächte und TECHNOALPIN-Propellermaschinen auf Türmen gilt es zu installieren, hinzu kommen Pistenbaumaßnahmen. „Die Schlagkraft der Anlage erreichen wir durch Pumpen - nicht durch mobile Kanonen“, sagt Lorenz.


Doch wie kommt das Wasser nach Finstermünz? Immerhin trennt ein massiver Bergrücken den Pistenbereich vom Speicherteich Garland, den KLENKHART & PARTNER 2013 landschaftsgerecht errichten ließ.

 

„Wir haben uns für eine 450 Meter lange Horizontalbohrung als Eigendruckleitung durch den Berg entschieden. Leider ging uns ein Bohrgestänge verloren, weshalb wir nun eine zweite Bohrung vornehmen werden“, berichtet Ingenieur Christian Weiler. Genau diese Problemlösungskompetenz schätzt Bergbahn-Chef Lorenz so sehr (siehe Zitatbox).

Bauarbeiten zur Beschneiung Finstermünz

Kundenexkursion vor Ort.

Seit 16 Jahren Partner

Sowohl die Schrödlsteinbahn als auch die Beschneiungsanlage Finstermünz reihen sich eine lange Liste von Projekten ein, die KLENKHART & PARTNER zusammen mit dem Skigebiet Brauneck umgesetzt haben.

 

So wurde erst 2016 der Naturspeicher Brauneck errichtet, der komplett ohne Folien auskommt. Zudem wurde die Pumpstation Kotalm, ein Tiefbrunnen zur Nachbefüllung der Speicherteiche, sowie die Piste Bayernhang realisiert. 

 

Weitere Projekte werden in Zukunft folgen, denn der langfristige Masterplan von KLENKHART & PARTNER wird laufend evaluiert und angepasst. „Auf die nächsten 16 Jahre“ heißt es sinngemäß auf dem Brauneck! ts