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Dank des mobilen Magazinkastens ist praktisch keine Wartung im Gelände nötig.

Wyssen am Kitzsteinhorn

Effektiver Lawinenschutz bei bestem Kundenservice

Effektive Sprengungen, ein übersichtliches Programm und ein schneller Kundenservice – das Skigebiet Kitzsteinhorn setzt beim Lawinenschutz auf Technik und Know-how von WYSSEN.

 

Der Arbeitstag von Rene Cizek beginnt bereits um sechs Uhr früh am Küchentisch. Der Leiter der Pistensicherheit am Kitzsteinhorn checkt am Tablet die aktuelle Wettersituation, bevor er mit seinen fünf Kollegen das Skigebiet lawinensicher macht. Dabei hilft ihm die Technik, die Software und der Kundendienst der Firma WYSSEN, wie ein SIOrtsbesuch am Kitzsteinhorn zeigt.

 

„Acht große und zwei kleine Sprengmasten von WYSSEN haben wir an der Westflanke des Skigebiets installiert. 130 Fünf-Kilo-Ladungen haben wir in der vergangenen Saison verschossen“, berichtet Cizek. Damit wurde die Anzahl der Handsprengungen auf nunmehr 892 deutlich verringert, was sich auch im täglichen Arbeitsablauf zeigt.

 

 

„Nur noch zwei meiner Mitarbeiter sichern die Hauptpiste 11 mit Handsprengungen, um die Piste um 08:15 Uhr freizugeben. Die anderen beiden lösen die Sprengmasten bequem vom PC, Handy oder Tablet aus“, fügt Cizek hinzu.

 

Die Mitarbeiter müssen also nicht mehr lange Wege in unwegsamen Gelände in Kauf nehmen und dort gefährliche Sprengungen vornehmen, sondern können schnell, bequem und sicher per Mausklick Lawinen auslösen. Zudem ergibt die Überschneesprengung mit großer Ladung (fünf Kilogramm) einen maximalen Wirkungsbereich von bis zu 260 Meter im Durchmesser. Damit ist sie effektiver ist als Handsprengungen, wie der fix installierte Seismograph beweist.

Rene Cizek

Leiter Pistensicherheit am Kitzsteinhorn

„Früher mussten wir per Hand sprengen oder die Piste sperren. Dank der Sprengmasten von WYSSEN lösen wir nun effizient, sicher und schnell Lawinen aus. Zudem ist die zugehörige Software WAC.3 visuell übersichtlich und leicht zu bedienen. Und falls Probleme auftauchen ist der Kundenservice einfach top: Selbst am Feiertag um sechs Uhr früh erreiche ich einen Mitarbeiter, der durch das System meist schon automatisch informiert ist.“

Einmal im Jahr kommen die Service-Mitarbeiter vom nahen WYSSEN-Standort in Innsbruck persönlich auf das Kitzsteinhorn, um die Sprengmasten zu warten. Fotos: WYSSEN

Gesprengt wird mit einem Code „Da wir nicht mehr im Skigebiet herumfahren müssen, können wir die Pisten früher öffnen“, zeigt sich Cizek von der Mehrfachauslösung durch die Software WAC.3 begeistert. Die Bedienungsoberfläche ist übersichtlich, leicht verständlich und einfach zu bedienen.

 

„Mit einem Blick kenne ich den Zustand eines jeden Sprengmasten, das Programm ist der Wahnsinn“, sagt Cizek. Ausgelöst werden die Sprengladungen nach Eingabe eines Codes, der wie beim Online-Banking auf einem seperaten TAN-Bogen vermerkt ist. Falls Fehler oder Störungen auftreten, erfahren WYSSEN-Techniker automatisch davon. Mittels Fernwartung können sie Probleme einfach beheben.

Service rund um die Uhr

Falls diese jedoch nicht via Fernwartung gelöst werden können, ist der WYSSENStörungsdienst spätestens innerhalb von 48 Stunden vor Ort – in der Regel jedoch wesentlich früher. „Der Service von WYSSEN ist einfach top. Die Hotline ist wirklich 24 Stunden am Tag erreichbar – auch an Feiertagen“, berichtet Cizek. Zudem kommt einmal im Jahr WYSSENTechniker Paul Dobesberger auf das Kitzsteinhorn, um alle mechanischen und elektronischen Systemkomponenten sowie alle Funktionalitäten der Lawinensprenganlagen zu warten und zu prüfen.

Mit der übersichtlichen und intuitiven Bedienungsoberfläche WAC.3 lösen die Mitarbeiter vom Kitzsteinhorn die Sprengladungen bequem vom PC, Smartphone oder Tablet aus.

Sichere Be- und Entladen

Kein Wunder also, dass das Skigebiet Kitzsteinhorn in der vergangenen Saison zwei große Sprengmasten drei Mal, die anderen acht Masten zweimal nachladen durfte. „Dank der Mobilität des Magazinkastens können wir die Ladungen in sicherer Umgebung nahe unseres Bunkers be- und entladen. Danach wird der Magazinkasten per Hubschrauber hochgeflogen“, berichtet Cizek. Die Magazinkästen können somit im Sommer auch eingelagert werden. Lediglich die Mini-Sprengmasten werden per Hand befüllt. ts