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Elektrotechnische Einrichtungen für Beschneiungsanlagen zählen zu den Hauptaufgaben der Firma Berchtold. Fotos: Berchtold

Elektro Berchtold

Neue Schieberstation für Beschneiung in Großarl

Das Hauptaufgabengebiet der ELEKTRO BERCHTOLD GMBH ist die Errichtung der elektrotechnischen Einrichtungen für Beschneiungsanlagen. Dazu ist das Team in ganz Österreich unterwegs – ein aktuelles Projekt ging gerade in Großarl zu Ende.

 

In Großarl setzt man schon lange auch die technische Beschneiung. „In unserem Skigebiet“, so erzählt Betriebsleiter der Panoramabahn Felix Daxerer, „haben wir 150 Schneekanonen und rund 50 Schneilanzen, die dafür sorgen, dass nicht nur genügend Schnee produziert werden kann, sondern dass auch die nötige Grundlage für den Naturschnee da ist“.

 

Schon im Jahre 2003 wurde ein Schneiteich angelegt, der ist jedoch schnell zu klein geworden, so dass 2016 auf der Himmelreich-Alm ein 70.000m3 großer Speicherteich dazu kam. Auf die dazugehörigen Pump- bzw. Schieberstationen werde natürlich ebenfalls großen Wert gelegt, kann man von Daxerer erfahren. Diese und der Speicherteich müssen ebenso wie die Seilbahnanlagen regelmäßig gewartet und gegebenfalls repariert werden.

 

 

Diese Arbeiten führt schon seit langem und in bewährter Weise die Firma BERCHTOLD aus Telfs in Tirol für die Großarler Bergbahnen aus. „Wir sind eine kleine Firma“, erzählt Berchtold-Mitarbeiter Michael Unterberger, daher sind wir nicht nur besonders flexibel, sondern behalten auch die Übersicht bei einer Baustelle.

Bei ungebetenen Gästen löst das Sicherheitssystem sofort Alarm aus.

V.l.n.r.: Betriebsleiter Felix Daxerer mit den Berchtold-Mitarbeitern Michael Unterberger sowie Benjamin Huber. Foto: SI/Müller

Und selbst wenn es mal an einem Sonntag Probleme gibt, kommen wir!“ Zu den elektrotechnischen Einrichtungen, die die Firma BERCHTOLD installieren, zählen auch alle Schränke und Schalteinrichtungen, die je nach Kundenwunsch und entsprechend den gültigen Normen und Vorschriften eingebaut und geprüft werden. Damit sich niemand zu der hochsensiblen und auch wertvollen Schieberstation Zugang verschaffen kann, ist diese bestens mit einem biometrischen Zutrittssystem gesichert.

 

„Öffnet jemand die Tür, muss er einen Sicherheitsalarm abstellen. Geschieht das nicht innerhalb einer gewissen Zeitspanne, wird eine SMS mit einem Alarm an mein Handy geschickt, so dass wir Bescheid wissen, dass sich jemand unerlaubt in der Station aufhält. Eine Kamera an der Außenseite des Gebäudes behält zudem ständig die Tür im Auge“, erklärt Daxerer.

 

Die Anlage wird also nicht nur von Expertenhand gebaut und gewartet, sondern auch abgesichert. „Dass sich jemand Zugang verschafft ist sehr unwahrscheinlich, die Überwachung ist aber behördlich vorgeschrieben“, erklärt der Betriebsleiter.