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Das SAMBESI-Forum bot auch produktunabhängigen Themen Platz, Edgar Welti referierte etwa über die Rechtslage und Instandhaltung bei Sommerattraktionen.

Sambesi-Forum von Remec

Beim Sambesi-Forum der Firma REMEC können sich die Nutzer der Software mit den Entwicklern direkt austauschen und die Entwicklung des Produkts mitgestalten.

 

Der Kundendienst ist für das Software- Unternehmen REMEC keine Einbahnstraße. Deshalb veranstaltet die Schweizer Firma bereits seit sieben Jahren ihr jährliches Sambesi-Forum, wie Geschäftsführer Marco Zgraggen erklärt: „Die Kunden unserer Instandhaltungssoftware Sambesi kommen direkt mit den Entwicklern in Kontakt, erfahren Update-Informationen aus erster Hand und können ihre Erfahrungen mit den Informatikern teilen“.

 

Die Kunden nehmen somit starken Einfluss auf die weitere Entwicklung der Sambesi-Software. Zudem können sie sich mit anderen Nutzen austauschen und sich so über weitere Anwendungsmöglichkeiten der Software Informieren.

REMEC-Geschäftsführer Marco Zgraggen wagte einen Ausblick auf die weiteren Entwicklungen der Sambesi-Software.

Kreative und realistische Szenarien

Dieses Jahr nahmen mehr als 40 Vertreter von Skigebieten, Seilbahnen und Kommunalbetrieben am Sambesi-Forum im Grandhotel Giessbach am Brienzer See (Kanton Bern) teil. Im Zentrum stand das Update Sambesi Version 4.0. Die REMEC-Mitarbeiter Daniel Schuler, Urs Gisler und Johannes Stadler informierten mit Szenarien, Rollenspielen und konkreten Schritten im Programm über die Update-Neuerungen.

 

„Die Arbeit am Tablet im Offline-Modus wurde optimiert. Beispielsweise wer den der Verbindungszustand und die Änderungskonflikte besser angezeigt. Zudem sind die Prozessbeschrei bungen neu auch auf dem Tablet verfügbar“, erklärt Schuler. Das Highlight des Updates ist die NFC-Identifikation. Ab sofort können einzelne Komponenten der Anlage, Ersatzteile oder Betriebsmittel mit NFC-Codes versehen und gescannt werden.

 

„Damit können wir nicht nur die Teile einer Seilbahn identifizieren und dokumentieren, sondern auch Komponenten von Sommeraktivitäten wie Mountaincarts oder Fahrräder“, berichtet Gisler. Passend dazu referierte Edgar Welti über die Rechtslage und Instandhaltung von Sommerattraktionen.

Das Sambesi-Forum bot also nicht nur der Software eine Bühne, sondern auch Themen, die für REMEC-Kunden relevant sind. Am wichtigsten ist das Feedback der Sambesi-Nutzer, das durch einen Fragebogen und durch mehrere Fragerunden eingefangen wurde. Die Wünsche der Kunden können somit in den nächsten Updates wahr werden.

Die Teilnehmer des Sambesi-Forums füllten Fragebögen aus, die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung der Software ein.

Mehr als 40 Vertreter von Skigebieten, Seilbahnen und Kommunalbetrieben kamen zum Sambesi-Forum ins Grandhotel Giessbach.

Sambesi-Integrator Urs Gisler zeigte anhand von konkreten Schritten im Programm die Verbesserungen im neuen Update.

Die Neuerungen im Sambesi-Update 4.0 vermittelte Johannes Stadler, Sambesi-Integrator und selbst Technischer Leiter, kreativ und unterhaltsam mit fiktiven aber realitätsnahen Szenarien. Hier mimt er einen Seilbahnmechaniker, der eine Motorinspektion durchführen muss.

ten mit Szenarien, Rollenspielen und konkreten Schritten im Programm über die Update-Neuerungen. „Die Arbeit am Tablet im Offline-Modus wurde optimiert. Beispielsweise wer den der Verbindungszustand und die Änderungskonflikte besser angezeigt. Zudem sind die Prozessbeschrei bungen neu auch auf dem Tablet verfügbar“, erklärt Schuler.

 

Das Highlight des Updates ist die NFC-Identifikation. Ab sofort können einzelne Komponenten der Anlage, Ersatzteile oder Betriebsmittel mit NFC-Codes versehen und gescannt werden. „Damit können wir nicht nur die Teile einer Seilbahn identifizieren und dokumentieren, sondern auch Komponenten von Sommeraktivitäten wie Mountaincarts oder Fahrräder“, berichtet Gisler.

 

Passend dazu referierte Edgar Welti über die Rechtslage und Instandhaltung von Sommerattraktionen. Das Sambesi-Forum bot also nicht nur der Software eine Bühne, sondern auch Themen, die für REMEC-Kunden relevant sind. Am wichtigsten ist das Feedback der Sambesi-Nutzer, das durch einen Fragebogen und durch mehrere Fragerunden eingefangen wurde. Die Wünsche der Kunden können somit in den nächsten Updates wahr werden.

Personal, Sicherheit, Pistendienst

Besonderes Interesse zeigten die Teilnehmer an den Sambesi Case Studies, in denen meist noch unbekannte Anwendungsmöglichkeiten der Software vorgestellt wurden. „Die Stoosbahnen AG nutzt Sambesi für ihr Personalmanagement, insbesondere zur Dokumentation der Mitarbeiterschulungen“, nannte Stadler ein Beispiel. Zudem verwaltet das Skigebiet Sattel-Hochstuckli mithilfe der NFCCodes ihre persönlichen Schutzausrüstungen, während die Säntis-Schwebebahn Sambesi zur Dokumentation der Wasserversorgung verwendet.

 

„Sambesi eignet sich auch für den Pistendienst, indem es etwa beim Planen der Sicherheitsnetz- Montagen hilft oder nach der täglichen Pistenkontrolle den Pistenraupen die Freigabe erteilt“, fügt Stadler hinzu. Durch Auswertungen der Statistik können zudem Unfallschwerpunkte definiert werden. Das Sambesi-Forum schloss Geschäftsführer Marco Zgraggen mit einem Ausblick auf die weitere Entwicklungen der Software und warb um die Teilnahme an den Sambesi-Schulungen. Einmal mehr hat REMEC bewiesen, dass sein Kundendienst nicht als Einbahnstraße funktioniert. ts