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Leica Geosystems

Die Daten warten!

Gut gewartete Geländedaten sind die Voraussetzung für effektives und aussagekräftiges Schneemanagement. LEICA GEOSYSTEMS arbeitet dafür mit ausgewiesenen Spezialisten, wie z.B. der Firma Trigonos ZT GmbH in Schwaz AT, zusammen.

 

Negative Schneehöhe trotz Schnee – wie geht das?

Um die Aufgabe als Fahrer eines Pistenfahrzeuges perfekt erledigen zu können, verlassen sich auch langjährige Mitarbeiter eines Skigebietes immer mehr auf eine exakte 3D Schneehöhenmessung wie z.B. Leica iCON alpine.

 

Sie verlassen sich auf die Angaben des Systems und sind überrascht, wenn sie Schnee unter der Maschine haben, obwohl das System eine negative Schneehöhe anzeigt.

 

Die Ursache ist meist beim zugrundeliegenden Geländemodell zu suchen. Es ist daher wichtig, die Geländedaten, also das Geländemodell, das für die Schneehöhenmessung verwendet wird, genauso wie die Maschinen selber, vor der Saison zu warten und die Daten auf den neuesten Stand zu bringen.

Aus Dreiecken bestehendes Geländemodell (wie bei Leica iCON alpine verwendet): die Details des Geländeverlaufs sind gut sichtbar. Fotos: LEICA GEOSYSTEMS

Aktuelle Daten bringen den größten Nutzen

Für aussagekräftige Schneehöhenanalysen über mehrere Jahre ist ein Schneemanagementsystem mit Daten von guter Qualität und hoher Aktualität unabdingbar. Wobei hier die Aktualisierung sich auf den Zeitraum bezieht und die Qualität auf die Genauigkeit des Geländemodells, das für die Schneehöhenmessung verwendet wird. Aktuelle Daten beinhalten alle unter dem Jahr gemachten Anpassungen an Gelände und Infrastruktur.

 

Die Änderungen sollten von einem Vermessungfachbetrieb in die meist bestehenden Daten eingearbeitet werden. Dazu ist keine Magie nötig, sondern Fachkenntnisse, um die Daten gemäß den Vermessungsgrundlagen zusammenzuführen, damit zu aktualisieren und eine gute Grundlage für die Erfassung der Schneehöhen zu gewährleisten

Geländemodell ist nicht gleich Geländemodell

Grundsätzlich werden zwei Arten von Geländemodellen für die 3D Schneehöhenmessung verwendet. Das von LEICA GEOSYSTEMS verwendete Modell entspricht einer Oberfläche, die durch unterschiedlich große Dreiecke abgebildet wird. Der Vorteil dieser Art Modell ist, dass Geländedetails wie Kanten, Unregelmäßigkeiten, einzelne Felsen, Gräben, etc. genau im Geländemodell für die Bearbeitung der Pisten zur Verfügung stehen.

 

Weiter ist die genaue Abbildung beim Ausschieben von Straßen oder Gräben unerlässlich und verhindert mögliche Kollisionen, z.B. mit der Böschung. Andere Systeme arbeiten mit einem regelmäßigen Punkteabstand, welcher die Oberfläche in einem starren Rahmen, meist einem Meter, abbildet. Diese Art von Geländemodellen benötigt eine geringere Datenmenge, was sich am Ende aber in der Genauigkeit der erfassten Schneehöhendaten wiederspiegelt.

Geländemodell aus Punkten in regelmäßigen Abständen: Der Geländeverlauf ist mäßig sichtbar

Systemkomponenten auf dem neusten Stand?

Wie bei allen Computer-Systemen gibt es auch bei den 3D Schneehöhenmesssystemen gelegentlich Verbesserungen in der Hardware und Software. So ist es z.B. ratsam, das Betriebssystem und die Software immer auf dem neuesten Stand zu halten. Damit hat man Gewähr, dass der volle Funktionsumfang optimal genutzt werden kann. Das gleich gilt auch für die Systemkomponenten, welche regelmäßige Erneuerungen erfahren.

 

Für die kommende Saison hat LEICA GEOSYSTEMS den neuen Maschinencomputer (MPC80) mit Leica iCON alpine am Start und ist damit gut gerüstet für weitere Neuerungen bei der Sensorik der 3D Schneehöhenmessung, die auf der INTERALPIN 2019 vorgestellt werden. Leica iCON alpine kann auf Pistenfahrzeugen aller Hersteller installiert und verwendet werden. PRINOTH bietet für ihre Fahrzeuge mit dem Leica iCON alpine Ready-Kit eine entsprechende Vorrüstung an. Damit reduziert sich die Inbetriebnahme und Einmessung des Systems vor Ort auf ein bis zwei Stunden.