DE
DE
EN

International snow schience workshop

In Innsbruck Traf Praxis auf Theorie

Die weltweit größte Fachkonferenz zum Thema Schnee und Lawinen ISSW fand kürzlich vier Tage lang in Innsbruck (Österreich) statt. Hier verbanden sich Theorie und Praxis zu guten Synergien.

 

„Forschung für die Praxis – Praxis für die Forschung“. So lautet das seit Jahren erfolgreiche Motto des International Snow Science Workshops (ISSW). Auch bei der diesjährigen Auflage bewies die weltweit größte Fachkonferenz zum Thema Schnee und Lawinen, dass sich auf ihr Theorie und Praxis zu gewinnbringenen Synergien treffen.

 

Rund 1.000 lokale, nationale und internationale Experten aus Wissenschaft und Praxis nahmen an der fünftägigen Veranstaltung im Innsbrucker Congresszentrum teil. Dort förderte die ISSW durch Fachvorträge, Posterpräsentationen und Podiumsdiskussionen einmal mehr den fachübergreifenden Austausch zwischen den Schneeexperten.

 

Den direkten Kontakt mit einem breiten Fachpublikum ermöglichte zudem die internationalen Fachmesse am Rande der ISSW. Im thematischen Fokus lagen aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft, Erfahrungsberichte aus der Praxis und innovative Technologien auf internationalem Niveau.

Thomas Aselmi erklärte auf der ISSW die Funktionsweise der Messgeräte von SOMMER Messtechnik.

ISSW-Hauptsponsor INAUEN-SCHÄTTI präsentierte seinen Lawinenmast LM 32 (v.l.): Oswald Graber (Outdoor Engineers) Marco Larghi, Braden Smith (Outdoor Engineers) und Michael Hanimann. Fotos: SI/Surrer

Stellten ihre Schutznetze gemeinsam vor: Rainer Krismer von JK KRISMER und Francesco Masola von Maccaferri.

WYSSEN AVALANCHE CONTROL war als Presenting Sponsor auf der ISSW am stärksten vertreten 1. Reihe v.l.: Samuel Briner, Walter Steinkogler, Sam Wyssen, Cesar Vera, Lisa Dreier, Nicole Schmid, Roz Reynolds, André Wäfler, Christian Wyssen, 2. Reihe v.l.: Hans-Jürg Etter, Paul Dobesberger, Paul Velsand, Stefan Kopeinig, Andreas Egger, Stian Langeland, Mario Giunta.

Neben den generellen ISSW Themen „Lawinenwarnung und -dynamik“, „Schneekunde und -management“, „Bergrettung und -führung“ sowie „Ingenieurspraxis und Risikomanagement“, rückten auf der ISSW 2018 die Spezialthemen „Integrale Ingenieurlösungen”, „Lawinenunfälle” und „Geländebedingte Entscheidungsfindung“ in den Mittelpunkt.

 

Zusätzlich wurden zahlreiche Fortbildungskurse für Bergführer, Sicherheitsverantwortliche und Ingenieure angeboten. Das umfangreiche Exkursionsprogramm bot einzigartige Gelegenheiten, Einblicke in die Tätigkeiten lokaler Experten zu gewinnen und aktuelle Probleme und deren bewährte Lösungen in der Praxis zu erleben.

 

Erstmals wurde auch ein Tag mit dem Motto „ISSW Goes Public” organisiert. Dieser bot Vertretern aus der Öffentlichkeit eine Plattform zur Diskussion des Themenkomplexes „Lebensraum – Bergraum – Naturgefahren”. ts

Alarm- & Überwachungsanlagen für Naturgefahren bieten Gian Darms (links), Susanne Wahlen und Lorenz Meier von GEO PREVENT an.

Für Lawinenschutz von GEOBRUGG stehen Rico Brändle (links), Helene Hofmann und Murat Diemer.

Den direkten Kontakt mit einem breiten Fachpublikum ermöglichte die internationalen Fachmesse am Rande der ISSW.