DE
DE
EN

TechnoAlpin

Eine Entlastung während der heißen Einschneiphase

Alta Badia-Präsident Andy Varallo über die erste Saison mit der neuen SNOWMASTER-App von TECHNOALPIN.

 

Seit Oktober steht Skigebieten die SNOWMASTER-App von TECHNOALPIN zur Verfügung. Der Weltmarktführer ermöglicht dem Management damit einen uneingeschränkten Überblick über den Fortschritt der Beschneiung und signalisiert den nächsten Schritt in Richtung Digitalisierung.

 

Mit der SNOWMASTER-App ist TECHNOALPIN der erste Anbieter, der Skigebieten eine Produktionsvorhersage für die Schneeproduktion liefert.

 

Unter Berücksichtigung detaillierter Wettervorhersagen prognostiziert die SNOWMASTER-App die mögliche zu produzierende Schneemenge in den kommenden Tagen.

Gleichzeitig wird damit aber auch die Kommunikation zwischen dem Management und dem Schneiteam digital.

 

Das Skigebiet Alta Badia in Italien nutzte die SNOWMASTERApp bereits intensiv während der letzten Wintersaison und setzt sie auch in diesem Jahr über die gesamte Saison ein.

 

Besonders in der Einschneizeit kommt die App dabei zum Einsatz. Andy Varallo ist Präsident des Skigebiets und Vizepräsident des Skiverbunds Dolomiti Superski. Er nutzt die SNOWMASTER-App während der Einschneiphase bis zu sechs Mal pro Tag, um den aktuellen Stand der Beschneiung zu verfolgen: „Durch den Einsatz der SNOWMASTER-App hat sich die Zusammenarbeit mit dem Schneiteam stark vereinfacht.

 

Der Telefonverkehr hat sich auf einen Bruchteil minimiert, die Informationen sind jetzt digital verfügbar. Informationen über den Wasserverbrauch, die täglichen Abläufe, Einschneiziele und deren Erreichung können dort abgerufen werden.

 

Dies bedeutet eine starke Entlastung in dieser stressigen Phase. Wir haben gemeinsam Saisonsziele für die Beschneiung festgelegt und nun können alle in Ruhe arbeiten. Es stehen alle unter großem Druck in dieser Einschneizeit und deshalb ist es von Vorteil, wenn jeder konzentriert und in Ruhe arbeiten kann. Dies wurde durch die SNOWMASTER-App ermöglicht.“, ist Andy Varallo überzeugt.

Fotos: Hannes Niederkofler

Für Andy Varallo hat die SNOWMASTERApp in Kombination mit der Wettervorhersage von TECHNOALPIN vor allem auch die Arbeit im Hinblick auf den FIS-Skiweltcup in Alta Badia im Dezember maßgeblich erleichtert: „In der Weltcup-Vorbereitung sind bereits wenige Millimeter der Schneedecke entscheidend. Einen Monat vor dem Rennen liefern wir dem Komitee der FIS tägliche Updates über die Pistenkonditionen und den Status der Beschneiung.“, erklärt Andy Varallo.

 

Die Daten, die mit der SNOWMASTER-App gesammelt werden, stellt das Skigebiet während der Weltcup-Vorbereitungen dem FIS-Komitee zur Verfügung. „Die FIS erhält von uns Updates in Real Time. Anhand dieser Daten werden dann Entscheidungen getroffen.“ Die Zusammenarbeit hat sich mithilfe dieser Daten und der Wettervorhersagen wesentlich vereinfacht und es können nun fundierte Entscheidungen getroffen werden.

 

„Vorher waren Entscheidungsgrundlagen oft nicht verlässlich, da man sich auf Wettervorhersagen aus der Schweiz oder Innsbruck stützen musste. Die Unterschiede zu den effektiven Temperaturen machten hier oft einen Grad aus, was eine sehr große Schwankungsbreite, vor allem zu Beginn der Einschneizeit, darstellt.

Mithilfe der Wettervorhersage haben wir nun sichere, richtige, reelle und objektive Daten, auf die wir uns verlassen können und die als Grundlage für die Besprechungen dienen. Dadurch gibt es keine langen Diskussionen mehr, da die Daten lokal sind, sowie mit historischen Daten abgeglichen werden.“, so Varallo weiter.

 

Die Wetterdaten werden anschließend für Produktionsprognosen genutzt und sind somit essentiell um Termine zu fixieren.

Die Daten werden auch in der täglichen Arbeit des Skiresorts genutzt. „Wir liefern bereits ab Ende November tägliche Updates an den Skiverbund Dolomiti Superski und die Tourismusverbände über die Schneeprognosen für Pisten. Diese sind besonders wichtig, um Gäste über die Saison zu informieren. Die Prognosen der SNOWMASTER-App sind somit maßgeblich beeinflussend für die Buchungslage unserer Region“, erklärt Varallo.

Andy Varallo

Präsident von Alta Badia

„Wenn ersichtlich wird, dass nicht ausreichend Wasser-Ressourcen zu einem gewissen Zeitpunkt verfügbar sind, können die Daten durchaus auch als Entscheidungshilfe für zukünftige Investitionen genutzt werden.“

Die Zukunft im Blick

Andy Varallo ist überzeugt, dass die SNOWMASTER-App nicht nur für größere Skigebiete von Vorteil ist, die ein großes Schneiteam managen müssen. Die Prognosen zeigen an, welche Schneeproduktion mit den aktuellen und zukünftigen Bedingungen möglich wären. Diese möglichen Beschneiungskapazitäten gilt es dann mit den vorhandenen Ressourcen zu vergleichen.