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Das Skigebiet von Saas-Fee hat im Winter 34 Pisten auf 100 Pistenkilometern. Zudem gehört auch das kleine aber sympathische Skigebiet von Saas-Almagell mit seinen 14 Pistenkilometern. Foto: Photopress – Denis Emery

Garaventa

Ein Jahr der Begeisterung

Vor knapp einem Jahr ging die neue Spielbodenbahn in Saas-Fee ans Seil. Sie löste die legendäre orangefarbige Bahn ab und zugleich große Begeisterung aus. GARAVENTA holte sich dafür jede Menge Lob.

 

18 Viertausender umgeben das Saastal! Eine überwältigende Berg- und Gletscherwelt lässt den Zuschauer einfach staunen. Bestens präparierte Skipisten von 3.600 m ü. M. bis ins Dorf, gekürt als das schneesicherstes Skigebiet der Alpen. Hier ließ die Saastal Bergbahnen AG vor einem Jahr die neue Spielbodenbahn in zwei Sektionen errichten.

 

Und wie geht es den Verantwortlichen heute damit? „Diese Bahn hat all unsere Erwartungen übertroffen und ist bereits nach einem Jahr aus Saas-Fee nicht mehr wegzudenken“. Ein größeres Lob wie das des COO der Saastal-Bergbahnen AG, Urs Zurbriggen, gibt es für einen Seilbahnhersteller nicht. Und dieser Dank geht an den Schweizer Seilbahnhersteller GARAVENTA. Gepaart mit dem innovativen WinterCARD Saisonpass verzeichneten die Bergbahnen im vergangenen Winter 50 Prozent mehr Ersteintritte als im Vorjahr.

Ein Schmucksstück für die Region: Die neue Spielbodenbahn hat das erste erfolgreiche Jahr hinter sich – und zahlreiche vor sich.

Nicht nur, dass die Achse Spielboden – Längfluh definitv zur zweiten Hauptachse des Skigebietes wurde, auch der Gästekomfort wurde deutlich verbessert. „Die geräumige 10er-Gondel mit Panoramafenstern und integriertem WLAN, der kinderfreundlich ebenerdige Einstieg und eine um die Hälfte reduzierte Fahrzeit wurde von unseren Gästen sehr geschätzt.

 

Auch von der operativen Seite sind wir rundum zufrieden, da die Bahn trotz sportlichem Bauprogramm praktisch ohne Störungen den ganzen Winter und Sommer betrieben werden konnte!“, berichtet Zurbriggen sichtlich begeistert.Die Wahl der Kabinen fiel auf CWAGondeln vom Typ OMEGA IV-10 LWI – „Level walk in“.

 

Die anthrazitfarbigen Kabinen mit grauem Glas und dem Destinationslogo sind optisch sehr gut gelungen und lassen die Fahrt entlang der Gletschermoränen zu einem echten Ausflugserlebnis werden. Das bestätigen auch die Gäste, die das Panorama Winter und Sommer über genossen.

 

Hightech ist auch im Innenraum angesagt. Jede Kabine wurde von LOOP21 mit WLAN und Gegensprechanlage ausgerüstet. „Da wir auch viele internationale Gäste haben, wird das kostenlose WIFI sehr geschützt“, sagt Zurbriggen. Von der Mittelstation Bifig wird das Anfängergebiet Kalbermaten bedient und man kann auf die Felskinnbahn umsteigen.

 

Mit dem Bau der Bahn in zwei Sektionen entstanden weitere Visionen. Das ist zwar Zukunftsmusik, aber diese klingt schon sehr schön.

Von der Bergstation Spielboden auf 2.400 Metern kann man entweder direkt auf die Piste zurück in Richtung Bifig und Saas-Fee gelangen oder man steigt um auf die Pendelbahn Längfluh. Dank stark verkürzter Fahrzeit hat sich die neue Bahn von einer Zubringerzu einer Beschäftigunsanlage gewandelt. Die FREY AG Stans hat die Steuerung vom Typ VIS Info 4000 installiert, das Seil kam von FATZER.

 

40 Jahre nach der Errichtung der Vorgängerin, ist Saas-Fee mit dieser Bahn in zwei Sektionen ein weiterer Schritt in die Zukunft bestens gelungen. Doch schon nach kurzem Betrieb verzichteten selbst Nostalgiker gerne auf die legendären, orangen Gondeln aus dem Jahr 1976. 

 

Auch Rainer Flaig, Delegierter des Verwaltungsrats, fand nur lobende Worte und bedankte sich bei der Zulieferfirma GARAVENTA. Geschäftstüchtig wurden die alten Gondeln für 1.200 Franken das Stück verkauft. Einen Teil des Erlöses _ 8.500 Franken – spendeten die Bergbahnen Blindspot der Nationalen Förderorganisation für junge Menschen mit und ohne Behinderung, . ah

Urs Zurbriggen

Saastal Bergbahnen AG COO, Stv.CEO

"Nach einer Saison mit der neuen Spielbodenbahn können wir aus Überzeugung sagen: Sie hat sich bestens bewährt. Dank der neuen Bahn mit mehr Förderkapazität und der zusätzlichen Mittelstation beim Bifig konnte die Gästestromlogistik selbst an Spitzentagen sehr gut bewältigt werden. Damit wurde die Achse Spielboden- Längfluh definitiv zur zweiten Hautachse des Skigebiets.“