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Technisch erzeugter Schnee ist für Skigebiete (über-) lebensnotwendig. Foto: Schneezentrum Tirol

Symposium

Schnee von morgen

Über den Umgang mit wertvollen Ressourcen.

 

Anregende Diskussionen, neue Gedanken, Ideen und Visionen sowie wissenschaftlich fundierte Zahlen und Fakten – das stand im Mittelpunkt des diesjährigen Symposiums „Schnee von morgen 2017, das auf Einladung des Schneezentrums Tirol heuer in Melchsee in der Schweiz stattfand. Mit der Veranstaltung soll der Prozess eines verantortungsvollen Umgangs mit den wertvollen Ressourcen Wasser, Energie sowie Grund und Boden fortgesetzt werden.

 

Im Mittelpunkt stand der Technische Schnee und die Frage danach, wie man diesen herstellen kann, um das Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie zum Wohle aller voranzutreiben. Welche Herausforderungen wird es künftig geben? Diesen Fragen gingen namhafte Experten nach, so z.B. berichtete Franz Prettenthaler von der Joanneum Research Forschungsgesellschaft über die positiven Folgeerscheinungen der technischen Schneeerzeugung unter Berücksichtigung des Albedo-Effektes.

 

 

Eine Studie belegt, so Prettenthaler, dass die weiße Farbe des Schnees den Boden kühle und dafür sorge, dass Emissionen, die bei der Erzeugung des technischen Schnees entstehen wieder aufgewogen werden. Das Thema „Innovative Speicherteichkühlung“ stieß ebenso auf großes Interesse: „Wie kann man energieeffizient und kostengünstig kühlen?“, darauf ging Peter Stuber vom Institut für Thermo- und Fluid-Engineering der Fachhochschule Nordwestschweiz ein.

 

  Interessant auch die Ausführungen von Hansueli Rhyner vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung. Jüngsten Forschungen zufolge, ist die Menge des verdunsteten Schnees viel höher als bisher angenommen. Laut Studienergebnissen verdunstet 1 cm Schnee pro Tag mit mittleren Windgeschwindigkeiten und relativer Feuchte.