DE
DE
EN

Die 100er Funifor ist die erste Anlage dieser Art in Österreich. Sie ist besonders windstabil und da man nur zwei Stützen benötigt, ist auch der bauliche Abdruck geringer als bei anderen Typen. Fotos: Kaunertaler Gletscherbahnen

Frey Austria:

Neu in Österreich!

Die Falginjochbahn mit FREY-AUSTRIA Steuerung ist die erste 100er Funifor in Österreich.

 

Das Skigebiet am Kaunertaler Gletscher ist für seine Barrierefreiheit und die wunderbare Weitsicht bekannt.

 

Immerhin befindet sich bereits die Talstation auf 2.750 Metern. Doch in einer solchen Höhenlage gehören auch starke Winde zum Alltag.

 

Dies war unter anderem auch der Grund warum man sich im Kaunertal für das neue Funifor System entschieden hat.

 

Für die komplette Antriebs- und Seilbahnsteuerung des neuen Seilbahntyps setzte man auf die Experten der FREY AUSTRIA.

Die Antriebsspannstation zeichnet sich durch eine doppelte Antriebsscheibe aus. Diese reduziert beim Start und vor jeder Bremsung die Reibfähigkeit.

Komfortabel bei jeder Geschwindigkeit

Durch die geschlossene Zugseilschleife verfügt die Falginjochbahn auch bei hohen Windgeschwindigkeiten über eine gute Stabilität. Zusätzlich sorgen intelligente Kabinendämpfer für mehr Komfort in der Kabine.

 

Das System passt sich der Gewichtsaufteilung im Inneren an und dämpft (zum Beispiel bei den Stützenüberfahrten) entsprechend.

 

Die Kabine verfügt außerdem über eine automatische Nivellierung, sodass die Kabine immer gleich ausgerichtet bleibt.

 

Während diese technischen Komfortverbesserer von den Kunden im besten Fall gar nicht bewusst wahrgenommen werden, sorgen Fußbodenheizung und eine Auskleidung mit Lodenstoff für eine sichtbar gemütlichere Fahrt.

Steuerpult im Fahrzeug. Foto: FREY AUSTRIA

Antrieb

Das für zwei separate Spuren ausgelegte Funifor Bahnsystem wurde im Anfangsausbau mit einer Fahrspur und einem Großraumfahrzeug mit einem Fassungsvermögen von 100 Personen realisiert. Hochbau und Stützen sind bereits für die zweite Spur vorbereitet und ermöglichen die Erweiterung nach Bedarf.

 

Gestartet wird mit einer Transportkapazität von 600 Personen pro Stunde, welche durch die zweite Spur so bald wie möglich verdoppelt werden soll. Der Hauptantrieb bestehend aus einem Drehstrommotor in Verbindung mit einem effizienten, rückspeisefähigen Frequenzumrichter ermöglicht eine maximale Fahrgeschwindigkeit von zwölf Meter pro Sekunde.

Betriebsleiter Michael Stadelwieser bei der Besichtigung seiner neuen, lawinensicheren Anlage

Ausfallsicheres WLAN

Für die Energieversorgung und Datenanbindung der Bergstation wurden Kupferund LWL (Lichtwellenleiter) Leitungen in die beiden Tragseile integriert, wodurch auf einen Kabelgraben bzw. separates Lufthängekabel zwischen den Stationen verzichtet werden konnte.

 

Die von FREY gelieferten elektrotechnischen Einrichtungen umfassen neben dem Frequenzumrichter für den Hauptantrieb, die Steuerschränke mit Hauptantriebs-Kopierwerks- und Bremsensteuerung, die unabhängige Notantriebssteuerung, das übersichtlich gestaltete Steuerpult mit modernster Visualisierungseinrichtung, die Bedien- und Anzeigeeinrichtungen in den Stationen und im Fahrzeug, sowie das 4-kanalige, fehlersichere WLAN-System.

 

Dieses iWLAN dient der Signalübertragung zwischen den beiden Stationsgebäuden, sowie den beiden Stützen und dem Fahrbetriebsmittel. Diese Technologie wurde vollständig in das Steuerungssystem FREY Smart Control integriert.

 

Durch die leistungsstarke Datenübertragung können auch hochwertige Videobilder von der Strecke und der Kabine übermittelt werden.

 

 

Dies hilft vor allem dem Fahrzeugbegleiter, der so auch während der Fahrt über einen Monitor die gesamte Anlage im Blick behalten kann. Sämtliche Betriebsdaten, Störungsmeldungen oder Windstärken können einfach vom Touch-Panel im Fahrzeug abgelesen werden. Die Einstellungen der komplizierten Systeme sowie die Sicherheitstests dauern etwa drei bis vier Wochen. tm

Vorteile mit IWLAN