Deutsche Skigebiete ziehen Zwischenbilanz

Der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) zieht eine positive Zwischenbilanz der laufenden Wintersaison: Der frühe Saisonstart im November und die klirrende Kälte ab Ende Dezember mit zumeist sonnigem Wetter sorgten für sehr gute Rahmenbedingungen. Wie zeigt sich das im Detail? Und gibt es Unterschiede?

Frostige Temperaturen, Sonne und Schneefall sorgen für erfreuliche Zwischenbilanz bei den deutschen Skigebieten.

Wie der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) mitteilt, bot die Kältephase optimale Voraussetzungen für die technische Beschneiung und Skigebiete mit guter Beschneiungsinfrastruktur verzeichnen Zuwächse oder liegen auf dem sehr guten Vorjahresniveau.

Reine Naturschneegebiete profitieren momentan von der Schneelage und ziehen entsprechend nach.

Besonders erfreulich sei die hohe Nachfrage nach Skikursen vorrangig bei jungen Menschen und die große Anzahl der Sonnengäste, die das traumhafte Winterwetter neben den Wintersportlern in die Berge führt.

Birgit Priesnitz

Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Seilbahnen e.V. (VDS)

„Wir freuen uns über die ungebrochene Nachfrage nach Wintersport in unserer heimischen Bergwelt und über die durchweg positive Stimmung bei den Gästen und blicken optimistisch auf die kommenden und hoffentlich schneereichen Wochen.“

Blick auf einzelne Skigebiete

Die Wintersaison wurde vom Allgäuer Familienberg Söllereck in Oberstdorf eröffnet, die sechs benachbarten Skigebiete im Allgäu folgten sukzessive. Im Gebiet freut man sich über die guten Pistenbedingungen, zufriedene Gäste und ideales Wintersportwetter.

Die Zugspitze startete mit einer 60 cm dicken Naturschnee-Pistenauflage: Im Gebiet Garmisch-Classic begann die Wintersaison bei bestem Wetter und mit der Eröffnung des erneuerten Kreuzwankl, der auf eine 8er-Sesselbahn erweitert wurde.

Dank des guten Wetters konnte auf der Zugspitze zwischen den Jahren mehrfach die Tagesspitze von 4500 Besuchern erreicht werden. Im Gebiet Garmisch-Classic wurde in diesem Zeitraum sogar 9000 Gäste verzeichnet.

Die Zugspitze startete mit einer 60 cm dicken Naturschnee-Pistenauflage:

Im Gebiet Garmisch-Classic begann die Wintersaison bei bestem Wetter und mit der Eröffnung des erneuerten Kreuzwankl, der auf eine 8er-Sesselbahn erweitert wurde.

Situation in den „Wäldern“

Auch das Skigebiet Großer Arber im Bayerischen Wald startete im November in die Wintersaison. Zum Auftakt waren die Sonnenhangbahn sowie zwei Pisten in Betrieb. In den darauffolgenden Tagen wurden weitere Lifte und Abfahrten schrittweise geöffnet, sodass das Angebot kontinuierlich erweitert werden konnte.

Dank Naturschnee und den anhaltend kalten Temperaturen lagen optimale Bedingungen für die maschinelle Beschneiung und ideale Wintersportbedingungen vor.

Im Schwarzwald sind aktuell die Herzogenhornbahn, die Feldbergbahn, die Förderbän-der am Seebuck sowie beide Grafenmattlifte und die Zeigerbahn in Betrieb. Auch hier sind die Schneeverhältnisse insgesamt gut mit einer Kombination aus natürlichem und technischem Schnee.

Weitere Destinationen

In der Wintersport-Arena Sauerland herrschen beste Bedingungen: Bis zu 80 Ski- und Rodellifte und rund 300 km Loipen stehen den Gästen zur Verfügung.

Mit Schneefall bis in die Tallagen und Dauerfrost herrscht eine optimale und stabile Schneelage, die es so seit Jahren nicht mehr gegeben hat. Die Besucherzahlen zogen zum Jahresende deutlich an und bleiben auf einem hohen Niveau.

Neuschnee und gutes Wetter sorgten auch in den Alpen Plus Gebieten Brauneck-Wegscheid, Spitzingsee-Tegernsee, Sudelfeld und Wallberg für Hochbetrieb in den Weihnachtferien.