Westa bleibt Westa

Vergangenes Jahr sind die Unternehmen WESTA und ZAUGG eine strategische Partnerschaft eingegangen – mit dem Ziel einer Fusion. Nun erklärte WESTA die Verhandlungen als gescheitert und startet wieder alleine durch. Die Hintergründe.

Der Schneefräsen-Hersteller WESTA kooperierte seit Mai 2025 strategisch mit dem Schweizer Marktbegleiter ZAUGG AG. Darauf aufbauend war ein Kauf des deutschen Herstellers durch die ZAUGG AG im Gespräch.

Alois Weber, Geschäftsführer von WESTA, bestätigte dem SI-Magazin nun aber das Aus der Verhandlungen: „Wir konnten keine Einigung erzielen, die Übernahme ist gescheitert.“

Weber blickt jedoch zuversichtlich nach vorne: „Das operative Geschäft läuft gut, die Bank steht hinter uns und wir gehen mit neuer Power voran.“

Zukunft Eiskratzen:

Die neue Eisrolle von WESTA raut Wanderwege, Parkplätze und sonstige Flächen effektiv auf, der Einsatz von Splitt und Salz ist unnötig.

Fokus auf populäre Produkte

Nach Reorganisation, Umstrukturierung und Programmbereinigung bleibe WESTA ein starker deutscher Hersteller für alle Produkte rund um Schneeräumung, Pistendienst, und kommunale Aufgabe.

„Wir konzentrieren uns künftig noch mehr auf die gut laufenden kleineren und mittelgroßen Fräsen, sowie auf die Geräte für Skigebiete, wie Fräsen, Schaufeln und Gabeln für Pistenmaschinen“, berichtet Weber. Größere Fräsen und Sondermaschinen stehen hingegen auf dem Prüfstand.

Was wiederum bleibe, sei die Innovationskraft des Unternehmens, versichert Weber: „Bestes Beispiel ist unsere jüngste Entwicklung, die Eisrolle. Dieses Eisaufraugerät stößt auf große Resonanz in der Branche und verkauft sich derzeit richtig gut!“