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Seilbahn in Madrid: Großes Upgrade startet
In Madrid, der Hauptstadt Spaniens, haben die Renovierungsarbeiten an der Seilbahn begonnen, die das Stadtzentrum mit dem Stadtpark Casa de Campo verbindet. Die alte Seilbahn wurde 1969 gebaut, ist aber seit 2022 nach einer Inspektion geschlossen.
Technische Neuerungen
Die neue Strecke wird die bisherigen 2,5 Kilometer zwischen den Stationen Pintor Rosales und Casa de Campo beibehalten. Durch technische und ästhetische Verbesserungen wird das Fahrerlebnis jedoch völlig neu.
Laut dem Portal El Confidencial wird es künftig 47 neue Kabinen geben – statt zuvor 80 – mit Platz für 10 Personen pro Kabine (früher waren es sechs).
Das System wird trotzdem schneller: Die Fahrgeschwindigkeit steigt von 3,5 auf sechs Meter pro Sekunde. Möglich wird dies unter anderem, weil die neue Seilbahn von einem Zweiseil- auf ein effizienteres und moderneres Einseil-System umgestellt wird.
Die Stationen werden fast komplett neu gebaut.

Smarte Technologien
Die Kabinen und Stützen werden mit intelligenten Sensoren ausgestattet, die aktiv die Sicherheit kontrollieren. Künstliche Intelligenz wird die Besucherstromungen überwachen und bei Problemen Alarm schlagen.
Außerdem sollen moderne Cybersecurity-Protokolle und die digitale Integration mit interaktiven Displays, Apps und Echtzeit-Informationen für ein vernetztes Erlebnis sorgen.
Moderne Stationen
Die Stationen Pintor Rosales und Casa de Campo werden fast komplett neu gebaut. Ein Großteil der alten Gebäude wird abgerissen, neue Terminals entstehen – größer, barrierefrei und energieeffizient.
Die Fassaden sollen mit Holz verkleidet werden:
So fügen sie sich besser in die Landschaft ein.

Mehr Umweltfreundlichkeit
Die Stadtverwaltung verspricht, dass das Projekt die Emissionen deutlich reduziert, den Energieverbrauch optimiert und die CO₂-Bilanz verbessert. Das neue Design setzt auf Energieeffizienz und umweltfreundliche Infrastruktur.
Fristen und Kosten
Laut dem Portal Madrid Secreto sollen die Renovierungsarbeiten ab dem tatsächlichen Baubeginn rund 14 Monate dauern.
Aufgrund der technischen und ökologischen Komplexität schätzt die Stadtverwaltung jedoch, dass die Fertigstellung aller Phasen bis zu 26 Monate in Anspruch nehmen könnte.
Die Investitionen für das Projekt betragen 26,26 Millionen Euro.