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Von Bolivien inspiriert: Politiker in Paraguay schlagen Seilbahn vor
In der paraguayischen Stadt Fernando de la Mora hat der Stadtratskandidat Miguel Cáceres vorgeschlagen, eine Seilbahn als innerstädtisches Transportsystem zu errichten – nach dem Vorbild der Stadt La Paz in Bolivien. Darüber berichtet das Medienportal La Nación.
„Zwischen Vorortzug, Metrobus oder Seilbahn ist die Seilbahn in dieser Reihenfolge die günstigste Option von allen“, erklärte Cáceres.
Er betonte, dass das Projekt keine Schulden für die Gemeinde verursachen würde, da es als privates Konzessionsmodell geplant sei. Laut dem Politiker liegen die Kosten pro Kilometer bei etwa 14 bis 20 Millionen Dollar.
„Wir sprechen von etwa sechs Kilometern in den Zonen Nord und Süd. Da landet man bei etwa 100 Millionen Dollar. Die Konzession müsste über zwanzig Jahre laufen“, sagte er.
Cáceres betonte, dass die Rentabilität des Projekts von der täglichen Nutzung durch die Bürger abhänge. „Wenn von den 100.000 Einwohnern tausend die Bahn täglich nutzen, ist sie rentabel“, versicherte er.
Der Politiker wies zudem darauf hin, dass aus La Paz eine kostenlose technische Beratung für das Seilbahnprojekt zugesichert worden sei.
Fernando de la Mora ist eine Stadt in Paraguay, bekannt als dicht besiedelter Vorort von Asunción, der Hauptstadt des Landes.