Schilthornbahn 20XX: Letzte Luftseilbahn eröffnet

Zwischen Birg und dem Schilthorn wurde am 2. April 2026 die letzte Luftseilbahn im Großprojekt SCHILTHORNBAHN 20XX in Betrieb genommen. Rund 200 Gäste nahmen am Mittag an den Feierlichkeiten auf dem Schilthorn teil. Den besonderen Moment nutzte die Schilthornbahn AG, um gleichzeitig ihre neue Markenwelt zu lancieren.

Drei Jahre lang wurde zwischen Stechelberg und dem Schilthorn intensiv gebaut – nun ist der letzte Meilenstein erreicht: Die zweite und insgesamt letzte Seilbahnspur zwischen Birg und Schilthorn wurde im Beisein von rund 200 geladenen Gästen sowie Bundesrat und Verkehrsminister Albert Rösti feierlich eröffnet.

Nebst der steilsten Seilbahn der Welt nach Mürren, die bereits im Dezember 2024 eröffnet wurde, sind nun auch alle vier Funifor-Bahnen auf der Strecke Mürren-Birg-Schilthorn in Betrieb. «Eine neue Ära beginnt!», freut sich Johannes Stöckli, Verwaltungsratspräsident der Schilthornbahn AG.

«Die Fertigstellung der letzten Bahn ist ein historischer Moment für die Schilthornbahn. Dass wir dieses Großprojekt planmäßig realisieren konnten, ist alles andere als selbstverständlich. Umso größer ist unsere Freude über das Erreichte und die Leistung aller Mitwirkenden.»

Auch Direktor Christoph Egger zeigt sich erfreut:

«Heute ist ein Tag der großen Freude; aber auch der Erleichterung. Nach intensiven Baujahren sind wir stolz, dieses bedeutende Projekt erfolgreich abschließen zu können. Johannes Stöckli und ich danken allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement und ihrer Ausdauer zu diesem Meilenstein beigetragen haben.»

Neue Stationen mit architektonischen Highlights

Nicht nur die Bahnen, sondern auch die dazugehörigen Stationen in Stechelberg, Mürren, Birg und auf dem Schilthorn sind neu. Prägend sind die hellen Kupferfassaden der Fingerdocks, die über alle Stationen hinweg einen einheitlichen, charakteristischen Stil schaffen.

Ebenfalls eindrücklich ist die sichtbare Seilbahntechnik mit den magentafarbenen Laufrädern. Sie greift Elemente der alten Seilbahnstation Gimmelwald auf, deren technischer Ausbau in den 1960er-Jahren als besonders innovativ galt.

Innerhalb der Stationen sorgen viel Holz und grosszügige Fensterfronten für eine helle Atmosphäre und einen freien Blick in die einzigartige Natur.

Weitere Ausbauprojekte an den Stationen

Während die Seilbahntechnik abgeschlossen ist, werden an den Stationen in den kommenden Monaten weitere Ausbauprojekte umgesetzt. In Mürren entsteht auf der Ein- und Ausstiegsebene der neuen Seilbahnen bis Juni ein neuer Sport-Shop mit integrierter Bar.

Neue Bahn, neues Erscheinungsbild

Die Schilthornbahn nutzt den Abschluss der Bauarbeiten gleichzeitig für die Lancierung einer neuen Markenwelt. Im Zentrum stehen die «Legendary Moments» – jene besonderen Erlebnisse, die Gäste am Schilthorn erfahren können.

In enger Zusammenarbeit mit der Berner Agentur Stämpfli Kommunikation entwickelte das Unternehmen eine geschärfte Markenbasis. Besonders sichtbar ist die Veränderung im Erscheinungsbild: Die etablierte Markenfarbe Magenta wird mit einem warmen Rotton ergänzt.

Die Schriftmarke «Schilthorn-Piz Gloria» wird neu von einer Bildmarke begleitet – den «Peak», ein abstraktes S in Form eines Berges. Auch die neue Schrift nimmt die kantige Topografie der Schilthorn-Region auf. Die Bildsprache orientiert sich an den dynamischen und oft schnell wechselnden Wetterstimmungen.

Das neue Design wird nun schrittweise im Alltag umgesetzt. Mit der Einführung der neuen Personalkleidung zum Start der Wintersaison 2026/27 wird das Rebranding abgeschlossen.