7 Schritte für eine zuverlässige Wasserleitung

Die Erfolgsformel für Schneeanlagen? Spezialisiertes Know-how und robuste Wasserleitungen: Seit 1986 bietet die Tiroler Rohre GmbH (TRM) hochwertige Schneileitungssysteme für den Hochgebirgseinsatz. Wie läuft der gesamte Prozess ab? Schritt für Schritt einfach erklärt.

Eine durchdachte Arbeitsvorbereitung ist der entscheidende Schritt bei der Umsetzung eines Schneileitungssystems. Sie stellt sicher, dass alle Abläufe auf der Baustelle effizient ineinandergreifen.

Eine gute Arbeitsvorbereitung ermöglicht den gezielten Einsatz aller Ressourcen: Personal, Zeit und Budget werden optimal genutzt. So entstehen strukturierte Abläufe, unnötige Wartezeiten werden vermieden und die Projekte können wirtschaftlich erfolgreich umgesetzt werden.

Echte Partnerschaft:

TRM begleitet seine Kunden durch alle Projektphasen.

Schritt 1: Planung

In dieser ersten Phase wird die Auslegung der neuen Schneileitungen definiert, es werden Ressourcen eingeplant und der Bauablauf wird strukturiert vorbereitet. „Für die Umsetzung großer Schneileitungsprojekte lohnt sich eine Aufteilung auf zwei oder mehrere Jahre“, rät Mario Ruggenthaler, Projektleiter bei TRM.

„So wird der zeitliche Druck bei den Bauarbeiten spürbar herausgenommen.“ Zudem gilt es zu beachten, dass das Baufenster im alpinen Raum oft sehr eng ist: Die Umsetzung der Projekte ist in der Regel nur von Mai bis Oktober möglich.

TRM begleitet seine Kunden bereits in diesem frühen Stadium. In Vorgesprächen werden bei Bedarf Sonderlösungen entwickelt sowie Ausführungsdetails und komplizierte Knotenpunkte geklärt.

„Wir unterstützten hier weiters mit genauen Materialauszügen, entsprechend der benötigten Dimensionen und Druckstufen und prüfen, ob Spezialformstücke erforderlich sind“, berichtet Ruggenthaler. Ergänzende Vor-Ort-Begehungen geben zusätzlichen Aufschluss über die genauen Anforderungen.

Mario Ruggenthaler

Projektleiter bei TRM

Schritt 2: Genehmigung einholen

Damit rechtliche Sicherheit herrscht und Verzögerungen im weiteren Bauverlauf vermieden werden, müssen alle erforderlichen Genehmigungen frühzeitig organisiert werden.

Bei Projekten mit besonderen Anforderungen unterstützen die Techniker von TRM mit fachlichen Stellungnahmen. Diese zeigen konkrete bauliche Möglichkeiten auf und können den Verlauf von Behördenverfahren positiv beeinflussen.

Die ideale Zeitspanne:

Bauprojekte im alpinen Raum werden meist zwischen Mai und Oktober umgesetzt.

Schritt 3: Beauftragung bei TRM

Eine zeitgerechte Beauftragung ist der Schlüssel dafür, dass Materialien, Leistungen und Ressourcen pünktlich zur Rohrproduktion verfügbar sind. Da TRM ein Industriebetrieb ist, trägt eine frühe Bestellung maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei.

Denn auch die Produktion erfordert Weitblick: TRM beschafft alle nötigen Einsatzstoffe frühzeitig. Zudem rüstet das Team die Maschinen passend um und stellt spezielle Werkzeuge bereit.

„Wir halten beispielsweise einen sehr großen Kokillenpark vor“, erklärt Ruggenthaler. Eine Kokille ist die Negativform, die im Schleudergießverfahren das Druckrohr aus duktilem Gusseisen ausbildet.

Diese haben eine bestimmte Lebensdauer und die Beschaffung erfordert Vorlaufzeit. Ähnlich verhält es sich bei den Sandkästen zur Fertigung der Formstücke.

Am effizientesten ist es, Großprojekte bereits im Winter vor der Ausführung – zwischen November und März – zu beauftragen. So kann ein ausreichendes Lager aufgebaut werden, um die Baustelle später perfekt zu bedienen, Stehzeiten zu vermeiden und Umplanungen zu minimieren.

Genug Rohre auf der Baustelle?

Eine frühe Bestellung trägt maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei.

Schritt 4: Grundbelieferung

Pünktlich zum Baustart erfolgt die abgestimmte Erstbelieferung mit allen notwendigen Materialien, sodass die Baustelle sofort arbeitsfähig ist. TRM arbeitet hierfür mit regionalen Logistikpartnern zusammen. Diese gewährleisten eine sichere Zustellung, auch über anspruchsvolle und steile Bergstraßen.

Geliefert wird im Regelfall per Lkw mit Anhänger. Ein Kranaufsatz sichert das fachgerechte Abladen in bester Qualität und ohne Transportschäden. Sollten später Formstücke fehlen, sind Nachlieferungen meist innerhalb weniger Tage möglich – auf Wunsch auch per Terminzustellung.

Rohre per Heli?

Standardmäßig erfolgt die Lieferung per Lkw mit Anhänger, bei Bedarf kommen aber auch andere Transportmittel zum Einsatz.

Schritt 5: Baustart

Sind die Materialien vor Ort, beginnt der Bau nach einem klaren, vorbereiteten Strukturplan. „Zu Baubeginn wird meist eine umfassende Grundbelieferung veranlasst, die je nach Projektgröße mehrere Lkw-Ladungen umfassen kann“, betont Ruggenthaler.

Dieser hohe Materialbedarf ist anfangs wichtig, da auf der Baustelle oft an mehreren Stellen gleichzeitig mit der Rohrverlegung gestartet wird. Der exakte Lieferzeitpunkt wird dabei mit dem Auftraggeber und den ausführenden Firmen abgestimmt.

Baustellenlogistik

Ein hoher Materialbedarf ist anfangs wichtig, da auf der Baustelle oft an mehreren Stellen gleichzeitig mit der Rohrverlegung gestartet wird.

Schritt 6: Nachlieferung

Dank der regionalen Nähe und eines gut organisierten Lagers mit hoher Materialverfügbarkeit kann TRM benötigte Teile auch kurzfristig bereitstellen. Durch den laufenden Abgleich mit dem tatsächlichen Bestand auf der Baustelle wird sichergestellt, dass immer genau das Material geliefert wird, das im Moment gebraucht wird.

Zudem hält diese Vorgehensweise spätere Retouren so gering wie möglich. Der Produktionsstandort von TRM in Hall in Tirol liegt mitten in den Alpen – ein idealer Ausgangspunkt für die zentrale Versorgung der Skigebiete.

Hier befindet sich das größte TRM-Lager, zu Saisonbeginn mit einem Bestand von rund 150 Kilometern Schneileitungsrohren und etwa 60.000 Formstücken. Je nach Bedarf wird laufend nachproduziert.

Zusätzliche Materialdepots bei Vertriebspartnern garantieren auch in besonders exponierten Regionen eine lückenlose Versorgung. Bei Bedarf ist eine Selbstabholung möglich. Das Material wird vorab definiert und die Abholung rechtzeitig angekündigt. Unter Berücksichtigung der Abholzeiten kann eine Übergabe gewährleistet werden.

Nach der Baustelle ist vor der Baustelle:

Nach Abschluss der Arbeiten werden überschüssige Materialien auf der Baustelle sortiert und eingelagert bzw. im Originalzustand retourniert.

Schritt 7: Fertigstellung

Nach Abschluss der Arbeiten werden überschüssige Materialien auf der Baustelle sortiert. Diese können für zukünftige Bauvorhaben eingelagert werden.

Rohre und Formstücke im Originalzustand nimmt TRM zudem in geringem Umfang zurück. So werden Ressourcen nachhaltig genutzt und Materialverluste vermieden.

Wenn sich das alpine Baufenster Ende Oktober schließt, beginnen in den Skigebieten bereits die Vorbereitungen auf die Wintersaison. Sobald die Temperaturen fallen, steht die neue Leitung bereit und die ersten kalten Tage können direkt für die Produktion von technischem Schnee genutzt werden.

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Kontakt

Tiroler Rohre GmbH
+43 5223 503 0
office@trm.at
www.trm.at

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