
SI AT/2023
Salzburg: Wie geht es der Branche?
Der Winter der vergangenen Saison lag nicht mehr weit weg von den Zahlen des Rekordwinters vor Corona, berichtete Erich Egger, Obmann der Fachgruppe Seilbahnen Salzburg.
12,4 Millionen Ersteintritte wurden im Winter 2022/2023 gezählt, so Egger im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See. Positiv gestimmt blickt er deshalb auf die Wintersaison, die mit dem ersten Schneefall im Pinzgau unter guten Vorzeichen steht.
Positiv zu bewerten sind auch die 28 neuen Lehrlinge in den Salzburger Seilbahnbetrieben.

Von links:
Karl Prammer (GF FREY AUSTRIA), Stefan Schnöll (Landesrat Stellvertreter), Wolfgang Hettegger (GF Snow Space Salzburg) und Bartl Gensbichler (Präsident Salzburger Landesskiverband). © SI/Janisch
Taskforce Winterkommunikation
Ein wichtiger Punkt der Tagung war die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und den Medien.
„Journalisten holen oft Meinungen von unterschiedlichen Akteuren im Tourismus ein, bekommen aber dann verschiedene Informationen, die sich nicht immer auf Fakten konzentrieren.
Deswegen wird es in dieser Saison ein Briefing geben zu den aktuellen Daten und Fakten über den Wintertourismus, damit die weitergegebenen Informationen auch datenbasiert sind“, so Egger.

Von links:
Michael Moosbrugger und Manfred Gruber von DEMACLENKO trafen im Ferry Porsche Congress Center auf ihren Kollegen Clemens Lantschner von SKADII. © SI/Janisch
Vorbereitungen auf die Saison
Rede und Antwort stand Landesrat Stefan Schnöll mit der Zuständigkeit für Verkehr, Kultur und Tourismus.
Für die Wintersaison soll es Abfahrtssperren geben, damit der regionale Verkehr entlastet wird.
Man bemühe sich, den Skigebietsbetreibern so gut wie möglich unter die Arme zu greifen und die Auswirkungen auf den Winterbetrieb als treibenden Wirtschaftsfaktor gering zu halten, sagte Schnöll. Das schließe die Tunnelsanierungen an der Tauernautobahn mit ein.