Die neun größten Fehler bei der Sommerplanung

INPUT: Masterplanung für Erlebniswelten und Themenwege.

INPUT prognostiziert so wie auch viele andere Experten eine Erholung der Lage mit Beginn des nächsten Sommers. Der Winter wird eine Herausforderung für alle sein. Um am Ende als Gewinner aus der Krise gehen zu können braucht es jetzt Mut und Kreativität.

Es gilt die Chance zu nutzen und mit individuellen Konzepten in den Sommer zu investieren. Bereits in den ver-gangenen Jahren hat der Sommer immer mehr an Bedeutung gewonnen – der Trend ist klar. Damit es noch leichter geht, gibt es hier die neun häufigsten Fehler, die es bei der Planung des Sommers zu vermeiden gilt.

1. KNAUSERN

Wenig hilft nun mal wenig. Für den Winter ist das Investitionsvolumen groß, immerhin weiß man ja seit langem, dass Qualität kostet. Im Sommer erwartet man dann aber plötzlich den heiligen Tourismus-gral zum Nulltarif. Um 10.000 Euro sollte man vielleicht lieber einen tollen Betriebsurlaub organisieren, anstatt eine komplette Themenwelt ins Auge zu fassen.

2. SELBSTÜBERSCHÄTZUNG

Helfende Hände, schnelles Ende. Gerade bei der Projektum-setzung trifft diese Redewendung zu. Geschickte Hände kann es während dieses Bauabschnittes gar nicht genug ge-ben. Doch die kreative Denkleistung, die diesem Prozess vo-rausgeht, sollte man lieber den Profis überlassen, denn jah-relange Erfahrungen haben ihren Blick für erfolgreiche Pro-jekte geschult. Die besten Ergebnisse erziehlt man deshalb dann, wenn jeder seine Stärken kennt und diese voll in die Verwirklichung einfließen lässt.

3. KURZLEBIG

Lange Freude an der Neuinvestition. Die Freude ist immer groß, wenn ein neues Projekt umgesetzt werden konnte, aber damit man sich auch lange darüber freuen kann, müssen Themen wie nachhaltige Materialiennutzung und Lebenszyklus bedacht werden.

4. EINHEITSBREI

Jetzt heißt es kreativ werden. Wer jetzt noch Hochseilgärten oder Zip-Lines baut ist selber schuld. Denn um beim Gast Eindruck zu schinden, muss man etwas Authentisches und Einzigartiges präsentieren. Nichts vertreibt Gäste effektiver als die Langeweile. Destinationen benötigen deshalb ein Alleinstellungsmerkmal um nicht in der Masse unterzugehen.

5. LE(E)HRPFAD

Ein Informationsweg in der Natur muss nicht zum Klassenzimmer werden. Die Besucher über ein interessantes Thema zu informieren ist eine gute Idee, dabei muss man aber auf das veraltete Konzept der Taferlwege verzichten. Seitenfüllende Texte gehören in die Schule, aber nicht in die Natur. Interaktivität ist gefragt.

6. VERSCHWEIGEN

Jeder Ort hat eine Geschichte und die gilt es zu erzählen. Dabei sind der Erzählkunst keine Grenzen gesetzt, denn Geschichten und Erlebnisse bleiben viel leichter im Kopf hängen. Wer die Geschichte eines Ortes verschweigt, verzichtet auf Authentizität. Und JEDER Ort hat eine interessante Story!

7. KOPIEREN

Ein Original fasziniert, aber eine Kopie bleibt eine Kopie. Sich von anderen Angeboten inspirieren zu lassen ist nicht verboten. Aber wer ein fremdes Konzept 1:1 übernimmt muss sich bewusst sein, dass er ein teures Spiel spielt. Denn eine Kopie fällt nicht auf und lockt auch keine neuen Besucher an. Lieber eine Saison warten und dann ein Original präsentieren, das die Konkurrenz in den Schatten stellt.

8. SCHEMA-F

Das Erlebnis am Berg soll einzigartig gestaltet sein. Mit dem Fertigteil-haus-Prinzip wird man dieses individuelle Ergebnis nicht erzielen können. Ein Projekt muss zum restlichen Angebot passen um glaubhaft zu sein – von der Planung bis zur Umsetzung. Ganz wichtig ist deshalb vernetzt zu denken und so ein zusammenpassendes Erlebnis zu gestalten.

9. ABWARTEN

Den schlimmsten Fehler begehen aber derzeit jene, die nur die Hände in den Schoß legen und abwarten. Wer jetzt in eine Schockstarre verfällt und nichts tut, wird sich auch in den nächsten Jahren in keiner besseren Position wiederfinden. Deshalb heißt es über den eigenen Schatten springen und nach vorne blicken. Eine „Jetzt erst recht“-Mentalität wirkt positiv und lockt so auch die Gäste an.

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Input

Projektentwicklungs-GmbH

Birkenstraße 2
5300 Hallwang bei Salzburg

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