Locandy – eine App für immersives Erleben

Hubert Stöckl von den Bergbahnen Gerlos (Zillertal Arena) spricht über die Beweggründe, sein Angebot am Berg zu erweitern und warum seine Entscheidung dabei auf LOCANDY gefallen ist.

SI Magazin: Wie hat die Zusammenarbeit mit LOCANDY begonnen?

Hubert Stöckl: Wir haben uns wie viele andere Skigebiete damit auseinandergesetzt, wie wir auch im Sommer attraktiver werden. Dabei wollten wir auch den Ort mit seiner Geschichte mit einbeziehen und es gab viele Ideen. Aber es existierte keine effektive Verbindung untereinander zum großen Ganzen.

Diese Verbindung hat dann LOCANDY geschaffen. Das Unternehmen kennt man ja durch seine Gamification-Angebote und Audio Guides. Es gibt eine App, die der Gast kostenlos nutzen kann. Er findet darin verschiedene Erlebnisse in der Region. Bald sind wir auch da mit unserem Angebot vertreten.

Locandy

Natur und Geschichte spielerisch erfahren

Wie sieht dieses Angebot konkret aus?

Einerseits haben wir unser Hike & Fly digitalisiert: Wir haben die Einführung mit einem Video umgesetzt. Es gibt in unserem Gebiet drei bis vier Punkte, von denen aus die Gäste starten können. GPS gesteuert bekommen sie dort alle Infos, die sie brauchen und wir müssen keinen Mitarbeiter hinschicken.

Das zweite Angebot, das wir umsetzen, ist ein Lauftraining mit Trainingstipps von Manuel Innerhofer und Yoga am Berg. Der Vorteil des digitalen Angebots – man kann es jederzeit abrufen. Der Gast ist somit nicht an einen bestimmten Termin gebunden.

Weiters setzt das Team von LOCANDY für uns Kindergeschichten um: Eine Geschichte am Berg und zwei im Tal. Für den Nutzer entsteht durch die Führung zu den GPS gesteuerten Punkten eine Mixed Reality.

Er hat einerseits das digitale Erlebnis (in Form von Rätseln, Geschichten oder Sammelaufgaben am Handy), aber auch die Interaktion mit der Umgebung, in der diese angesiedelt sind.

Locandy

 kombiniert Installationen mit digitalen Inhalten.

Worin sehen Sie die Vorteile in der Zusammenarbeit mit LOCANDY?

Das ist ganz klar! Die Lösungen funktionieren sowohl für uns als auch für den Gast unkompliziert. Der Kunde kann sich schon im Hotel informieren, welche Erlebnisse es in seiner Nähe gibt und sich eines aussuchen. Wenn ihm ein Erlebnis gefällt, ist die Chance auch sehr hoch, dass er ein weiteres ausprobiert.

Die Umsetzung lohnt sich jedenfalls schon dadurch, dass es ein zusätzliches kostenloses Angebot gibt. Wie es dann angenommen wird, wird sich nach der Installation zeigen.

Interview: Johanna Janisch