
Tauender Permafrost stellt eine ernsthafte Gefahr für Skigebiete dar: Was oft harmlos mit Rissen
im Beton oder klemmenden Türen und Fenstern beginnt, kann später zu weitaus gravierenderen
Folgen führen. Genau mit diesem Problem war die Bergstation Piz Nair im Engadin konfrontiert. © Engadin St. Moritz Mountains AG
Planen & Bauen, SI 3/2026
Risiko Permafrost: Wenn der Berg schmilzt
Hoch gelegene Skigebiete sind mit extrem schnellen Veränderungen konfrontiert, die noch vor 20 Jahren in dieser Geschwindigkeit kaum vorstellbar waren: Der Permafrost – Boden oder Fels – der ganzjährig gefroren bleibt, erwärmt sich und schmilzt. Was sind die Warnzeichen – und was tun?
14. Juni 2026
Langzeitmessungen im Alpenraum zeigen seit den 1990er-Jahren einen klaren, anhaltenden Trend: Die Temperatur im gefrorenen Untergrund steigt an, und das in fast allen Beobachtungsbohrungen. Was jedoch oft unterschätzt wird, der Permafrost muss nicht erst auf null Grad