Skigebiet Zettersfeld will ausbauen

Im Skigebiet Zettersfeld (Osttirol) stehen umfassende Modernisierungen an. Neben drei Hotel-Neubauten mit über 400 Betten haben die Lienzer Bergbahnen einen neuen Speicherteich für die technische Beschneiung sowie langfristig zusätzliche Aufstiegshilfen auf der Agenda.

Das Zettersfeld hat sich in den vergangenen Jahren zu einer zentralen Stütze für die Lienzer Bergbahnen entwickelt. Als sonnenreiches Skigebiet zieht es vor allem Tagesgäste an und nimmt eine Schlüsselrolle im Osttiroler Wintertourismus ein.

Dieser Aufschwung stößt nun auch bei Investoren auf großes Interesse, berichtet Snowplaza: Im Bereich Zettersfeld Mitte ist ein Hotelprojekt mit 250 Betten angedacht. Zudem soll das im Juni 2025 abgebrannte ehemalige Jugendheim des Alpenvereins durch einen Kärntner Unternehmer neu gestaltet werden. Weitere 40 Betten sind im Bereich der Faschingalm geplant.

Mehr Gäste –  mehr Umsatz – mehr Investitionen

Für TVB-Obmann und Aufsichtsratsvorsitzender Franz Theurl sind diese Infrastrukturprojekte essenziell für die Weiterentwicklung der Region. Höhere Bettenkapazitäten sichern die Auslastung am Berg, was wiederum die wirtschaftliche Rentabilität der Liftanlagen gewährleistet.

In diesem Zuge prüfen die Bergbahnen auch eigene Investitionen: Ein neuer Speicherteich soll künftig die Schneesicherheit auf dem gesamten Zettersfeld – inklusive der Südseite – garantieren.

Langfristig werden zudem zwei neue Liftanlagen in Richtung Goisele oder ins Debanttal in Betracht gezogen. Laut Theurl sind die Pläne dafür vorbereitet, die Umsetzung dieser Großinvestitionen setzt jedoch ein weiteres Wachstum bei Gästezahlen und Umsätzen voraus.