Neuheiten bei TechnoAlpin: Kontinuität, Innovation & Perspektiven

Das Jahr 2026 steht beim Beschneiungsspezialisten TechnoAlpin im Zeichen technologischer Weiterentwicklung, strategischer Investitionen und einer konsequenten Ausrichtung auf Effizienz, Digitalisierung und Qualität. Verkaufsleiter Nemanja Dogo erläutert die aktuellen Neuheiten.

Mit einem klaren Blick nach vorne und auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung stärkt TechnoAlpin seine Position auf dem alpinen und internationalen Beschneiungsmarkt weiter.

Das Jahr 2026 steht dabei im Zeichen technologischer Weiterentwicklung, strategischer Investitionen und einer konsequenten Ausrichtung auf Effizienz, Digitalisierung und Qualität.

Im SI Interview erläutert Verkaufsleiter Nemanja Dogo, welche Innovationen aktuell im Mittelpunkt stehen, wie TechnoAlpin seine führende Rolle bei Schneeerzeugern weiter ausbauen will und welche Bedeutung neue Produktionskapazitäten für die Zukunft haben.

SI: Herr Dogo, TechnoAlpin hat bei der Messe Mountain Planet in Grenoble mehrere Neuheiten vorgestellt. Welche Entwicklungen standen besonders im Fokus?

Nemanja Dogo: Die Mountain Planet ist für uns eine wichtige internationale Plattform, um neue Lösungen und Weiterentwicklungen einem breiten Fachpublikum zu präsentieren.

In diesem Jahr haben wir mehrere Innovationen vorgestellt, die unsere strategischen Entwicklungsfelder widerspiegeln: Effizienzsteigerung, Digitalisierung und maximale Zuverlässigkeit. Dazu zählen unter anderem die neue Lanzenlösung TL8 Double, die SnowFactory Tundra sowie die digitale Plattform B.E.A.T.master.

Gleichzeitig entwickeln wir unsere bewährten TT- und TR-Produktlinien konsequent weiter.

Nemanja Dogo

Verkaufsleiter, TechnoAlpin

Die TL8 Double wurde als eine der wichtigsten Produktneuheiten präsentiert. Was macht diese Lanze besonders?

Die TL8 Double wurde mit einem klaren Ziel entwickelt: mehr Produktionsleistung bei gleichzeitig hoher Wirtschaftlichkeit. Durch zwei TL8-Köpfe auf einem einzigen Rohr kann die Schneeproduktion deutlich gesteigert werden, ohne die wesentlichen Infrastrukturen zu vervielfachen.

Das verbessert das Verhältnis zwischen Investition und Leistung erheblich. Ein weiterer Vorteil liegt in der präzisen Anpassung an die jeweiligen Wetterbedingungen.

Das System bietet acht Regelstufen, um den Wasserdurchfluss optimal an die jeweiligen Wetterbedingungen anzupassen und konstant hohe Schneequalität zu gewährleisten.

Die TT-Modelle gelten seit Jahren als Referenz im Markt. Wie entwickelt TechnoAlpin diese Produktlinie weiter?

Die TT-Modelle stehen für höchste Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit und haben sich in unterschiedlichsten Einsatzbedingungen weltweit bewährt. Gleichzeitig ist genau das für uns kein Grund, stehen zu bleiben. Auch die besten Produkte müssen jedes Jahr weiterentwickelt werden.

Deshalb arbeiten wir kontinuierlich an Details, die im täglichen Betrieb einen großen Unterschied machen: an der Effizienz, der Schneequalität, der Bedienfreundlichkeit, der Wartungsfreundlichkeit und der Langlebigkeit der Komponenten.

Unsere Kunden erwarten Maschinen, die auch bei kurzen Beschneiungsfenstern maximale Leistung bringen und gleichzeitig ressourcenschonend arbeiten. Diesen Anspruch verfolgen wir bei der TT-Serie konsequent weiter.

SI Podcast „Bergdialoge“ mit Markus Pfeifer von TechnoAlpin

Mit Anlagen-Planung effizienter schneien

Schneeerzeuger hin oder her: Die Effizienz der Beschneiung beruht zu 70 Prozent auf dem Anlagenbau. Wie Skigebiete hier Kosten senken und die Schneeproduktion verbessern können, das berichtet Markus Pfeifer, Head of Process Engineering Snow Making Systems, bei TechnoAlpin.

Als Urgestein des Unternehmens (Mitarbeiter Nummer 27) spricht er mit viel Erfahrung über datenbasierten Anlagenbau, intelligente Maschinenräume, richtig positionierte Kühltürme und digitale Steuerungsund Prognosetools, die bis zu 30 Prozent Ressourcen einsparen.

Plus: Praxiswerte aus einem italienischen Skigebiet.

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Welche Rolle spielt B.E.A.T.master im Kontext der zunehmenden Digitalisierung neben den Maschinen?

B.E.A.T.master ist ein entscheidender Schritt hin zu einer vollständig digitalen Wartungs- und Serviceorganisation. Die Plattform ermöglicht eine strukturierte Planung, Dokumentation und Überwachung aller Wartungsaktivitäten – jederzeit und von überall zugänglich.

Das erhöht die Transparenz, verbessert die Abstimmung zwischen den Teams und steigert die Betriebssicherheit.

Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Digitalisierungsbestrebungen ist die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer bestehenden Softwarelösungen: So steht ATASSpro inzwischen auch für iOS zur Verfügung und ermöglicht eine noch flexiblere und benutzerfreundlichere Steuerung der Beschneiungsanlagen.

Digitale Plattform B.E.A.T.master

Neben Produkten entwickelt sich auch die Unternehmensstruktur weiter. Welche Projekte stehen hier im Fokus?

Ein bedeutendes Projekt ist die neue Niederlassung in der Slowakei, in der Nähe von Žilina. Sie stellt für uns einen strategisch sehr wichtigen Schritt dar, denn der Standort umfasst auch eine moderne Schweißerei, die nach der Norm DIN EN ISO 3834 zertifiziert ist.

Damit stellen wir sicher, dass wir auch bei steigender globaler Nachfrage höchste Qualitätsstandards in der Fertigung gewährleisten können.

Mit der Erweiterung der Schweißkapazitäten in Osteuropa schaffen wir zusätzliche Flexibilität in der Fertigung und stärken gleichzeitig die industrielle Basis innerhalb der Unternehmensgruppe.

Neue Niederlassung in der Slowakei

mit moderner Schweißerei.

TechnoAlpin ist weiterhin bei internationalen Großveranstaltungen präsent. Welche Bedeutung hat das für das Unternehmen?

Solche Veranstaltungen haben für uns eine besondere Bedeutung. Sie sind einerseits eine internationale Bühne, andererseits aber auch ein sehr anspruchsvoller Praxistest.

Nach den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 werden wir auch bei den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2027 in Crans Montana als Official Supplier auftreten. Das bestätigt das Vertrauen, das der internationale Wintersport in unsere Technologien setzt.

Für uns sind solche Projekte immer auch ein Antrieb, weiter an Innovation, Effizienz und Zuverlässigkeit zu arbeiten. Bei Großereignissen müssen alle Komponenten perfekt zusammenspielen – von der Planung über die Anlagenleistung bis hin zum Service.

Genau diese Anforderungen helfen uns, Lösungen zu entwickeln, die anschließend auch unseren Kunden im täglichen Betrieb zugutekommen.

Wartungsfreundlichkeit

als Entwicklungsziel

Wie lässt sich die aktuelle Ausrichtung von TechnoAlpin zusammenfassen?

TechnoAlpin verbindet Kontinuität mit Innovation. Wir investieren in neue Technologien, digitale Werkzeuge und zusätzliche Produktionskapazitäten, halten aber gleichzeitig an dem fest, was unsere Kunden seit vielen Jahren schätzen: hohe Qualität, zuverlässige Produkte und partnerschaftliche Betreuung über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage hinweg.

Die technische Beschneiung wird in Zukunft noch präziser, effizienter und stärker datenbasiert sein. Unser Ziel ist es, Skigebiete mit Lösungen zu unterstützen, die nicht nur heute funktionieren, sondern auch auf die Anforderungen der kommenden Jahre vorbereitet sind.