Deutschland: Wo werden urbane Seilbahnen geplant?
Urbane Seilbahnen scheinen besonders in Deutschland ein mediales Dauerthema zu sein: In vielen Orten poppen entsprechende Ideen auf, nur um meist kurz danach wieder in der Versenkung zu verschwinden. Es gibt jedoch auch Projekte, die mit zunehmendem Ernst verfolgt werden. Ein Überblick.
Habegger Seilzug Hit-Trac 64: Optimale Seilführung, weniger Geräusche
Mit einer Doppelwippe entwickelt JAKOB ROPE SYSTEMS die Habegger HIT-TRAC Seilzuggeräte gezielt weiter. Die neue Konstruktion verbessert die Seilführung und reduziert Geräusche, ohne das bewährte Traktionsprinzip zu verändern. Weitere Gerätegrößen mit Doppelwippe folgen.
Urbane Seilbahnen: Von der Idee bis zur Umsetzung
Urbane Infrastrukturprojekte erfordern eine solide Vorbereitung und Planung, doch ausgerechnet bei der Seilbahn scheint dies oft ignoriert zu werden. Der Öffentlichkeit werden Ideen präsentiert, ohne vorab zu prüfen, welche Mobilitätsbedürfnisse überhaupt erfüllt werden sollen und welche Auswirkungen diese Verbesserung haben werden. Wie man es richtig macht, zeigt das erfolgreich umgesetzte Projekt „Câble C1“ bei Paris.
Hochkant am Fichtelberg: Fusion von Themenweg, Kugelbahn und App-Krimi
Beim neuen Abenteuerweg am Fichtelberg greifen analoge und digitale Erlebnisse im Detail ineinander. Entwickler HOCHKANT hat mithilfe von LOCANDY und anderen Unternehmen eine Ganzjahresattraktion geschaffen, die den höchsten Berg Sachsens touristisch enorm aufwertet.
Toulouse: Effizientere Wartung für maximale Verfügbarkeit
Zeit und Sicherheit – das sind die kritischen Faktoren bei der Wartung von urbanen Seilbahnen. Die Zeitfenster sind eng, um den Betrieb nicht länger als notwendig zu unterbrechen. Mit viel Knowhow und selbst entwickelten Hilfsmitteln hat der französische Hersteller POMA die Instandhaltung von Seilbahnen optimiert. Bestes aktuelles Beispiel ist die Tragseilverschiebung an der „Téléo“ in Toulouse.
Gegentrends im Tourismus
Jeder Trend hat einen Gegentrend – auch im alpinen Tourismus. Beide zusammen gehen mit der Zeit eine Synthese ein. Bergbahnen können diese nutzen, um die Zukunft zu gestalten – vom Gast über den Mitarbeiter bis zum Einheimischen. Wie, das erläutert Zukunftsforscher Tristan Horx.