
Beschneiung & Pistenpflege, Planen & Bauen
Planai erweitert Speicherteich Bruckmoos
Die Planai erweitert seinen Speicherteich Bruckmoos. Ziel der Maßnahme ist es, die Beschneiung auf der Planai noch gezielter und effizienter durchführen zu können und damit den Skibetrieb langfristig abzusichern.
Die Rahmenbedingungen für die Beschneiung haben sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert. Herbst- und Wintermonate verlaufen häufiger trocken, gleichzeitig werden die Zeitfenster mit ausreichend niedrigen Temperaturen kürzer.
Eine schlagkräftige Beschneiungsinfrastruktur ist entscheidend, um in den verfügbaren Zeitfenstern rasch und effizient Schnee zu produzieren.
Sommer-Visualisierung
des Speicherteichs „Bruckmoos“:

Auch die Wasserverfügbarkeit spielt dabei eine Rolle: Neben natürlichen Wasserzuflüssen durch Bäche wird auch Wasser aus der Enns entnommen. In niederschlagsarmen Perioden können niedrige Pegelstände diese Wasserentnahme einschränken.
Durch das größere Speichervolumen direkt am Berg kann Wasser verstärkt in Zeiten mit ausreichender Verfügbarkeit gespeichert und später gezielt für die Beschneiung eingesetzt werden.
Das dafür verwendete Wasser stammt aus dem natürlichen Wasserkreislauf, wird zu Schnee verarbeitet und gelangt nach der Schneeschmelze vollständig wieder in diesen zurück. Es wird dabei nicht verbraucht, sondern nur „ausgeliehen“.

Peter Weichbold
Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH
„Die Beschneiung ist heute eine zentrale Grundlage für einen verlässlichen Winterbetrieb. Mit der Erweiterung des Speicherteichs schaffen wir zusätzliche Kapazitäten, um kurze Kältephasen bestmöglich zu nutzen und weiterhin hochwertige Pistenbedingungen für unsere Gäste zu bieten. Gleichzeitig ist die Sicherung des Skibetriebes die wichtigste wirtschaftliche Grundlage für unser Unternehmen und die gesamte Region.“
Umweltschonende Umsetzung
Die Umsetzung erfolgt möglichst ressourcenschonend: Das beim Aushub anfallende Erdmaterial wird weitgehend direkt vor Ort wiederverwendet – etwa für die neue Dammkrone sowie für Geländeanpassungen im Pistenbereich.
Dadurch kann die Pistenführung verbessert werden, was in manchen Bereichen künftig auch den Bedarf an technischem Schnee reduziert.
Der Baustart erfolgte unmittelbar nach Ende der Wintersaison 2025/26. Ziel ist es, die Arbeiten bis Ende September abzuschließen, damit rechtzeitig zu Beginn der ersten Kälteperioden ein gefüllter Speicherteich für die Beschneiung zur Verfügung steht.